Hochtour

Ruderhofspitze 3473m

Die Ruderhofspitze ist mit 3473 m der höchste Gipfel der Alpeiner Berge und der Hausberg der Franz-Senn-Hütte. Als Sommerhochtour ist sie vor allem lang.

Wegbeschreibung

  1. Franz-Senn-Hütte → Abzweigung Talschluss2,5 km · T1i

    Von der Franz-Senn-Hütte (2147 m) auf dem markierten Weg Nr. 131 (Richtung Alpeiner Ferner) am Alpeiner Bach entlang taleinwärts. Gut 2,5 km geht es fast eben durch den Talboden; nur beim Höllenrachen (ca. 2190 m), wo sich der Bach durch eine kurze Schlucht zwängt, überwindet der Weg eine kleine Steilstufe (der Klettersteig verläuft separat in der Klamm).

  2. Abzweigung Talschluss → Gletschervorfeld Alpeiner1,8 km · T2i

    Vom Wegweiser taleinwärts steigt der „Gletscherweg“ neben den Wasserfällen des Alpeiner Bachs in Kehren zum Gletschervorfeld des Alpeiner Ferners (ca. 2520 m) an.

  3. Gletschervorfeld Alpeiner → Abzweigung Verborgen Berg1,2 km · T2i

    Vom Wegweiser beim Gletschervorfeld führt der Weg über die Hänge der linken Seitenmoräne hinauf auf deren Kamm. Dort trifft man beim Wegweiser auf den alten Zustiegsweg. Weiter geht es Richtung Süden über den Moränenkamm zur Abzweigung Verborgen Berg – Aperer Turm.

  4. Abzweigung Verborgen Berg → Alpeiner Ferner 2980 m1,6 km · T4i

    Vom Wegweiser leicht fallend über den kleinen Gletscherbach des Verborgen Berg Ferners bis zum Ansatz der Seitenmoräne des Alpeiner Ferners. Weiter über den markierten Steig in eine Mulde unterhalb des Wildgratferners. Ab dort den Markierungen und Steinmännchen folgend über Blockwerk und Gletscherschliff auf knapp 3000 m zur nicht markierten Abzweigung Wildgratscharte / Ruderhofspitze.

  5. zur Hölltalscharte2,0 km · Li

    Am Beginn des ausgedehnten Gletscherbeckens in weitem Bogen nach Südsüdosten über das Plateau. Auf 3100 m rechts am oberen Gletscherbruch vorbei und schließlich unschwierig zur Oberen Hölltalscharte (ca. 3250 m). Schon die Scharte allein ist ein lohnendes Ziel.

  6. Hölltalscharte → Ruderhofspitze0,7 km · ZSi

    Im Winter Skidepot an der Scharte. Über den schmalen, aber gut gangbaren Südwestgrat zu Fuß in etwa 1 h zum Gipfel: zuerst leichtes Blockgelände, dann auf der meist gut ausgetretenen Gratschneide, teilweise ausgesetzt. Am Anfang und in der Gipfelwand leichte Kletterei (I). Die letzten rund 20 m sind steil und felsig.

Bilder

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