Skitour

Oberißalm 1740m über Gschwezgrat 2500m

Die Abfahrt über den Gschwezgrat ist der sportliche Abschluss eines Hüttenaufenthalts: Statt über den Winterweg geht es von der Hütte mit einem kurzen Anstieg auf den Gschwezgrat (rund 2500 m) und dann durch das Kuhgschwez hinunter zur Oberißalm (1740 m). Rund 760 Höhenmeter Abfahrt in anspruchsvollem, mehrfach sehr steilem Gelände – nur für sichere Skifahrer bei guten Verhältnissen. Die Variante lässt sich gut an die Kräulscharte oder die Innere Sommerwand anhängen.

Wegbeschreibung

  1. Franz-Senn-Hütte → Abzweigung Gschwezgrat1,4 km · WSi

    Von der Hütte zunächst flach durch den Talboden, dann über eine kurze Steilstufe und wieder in flacherem Gelände nach Süden unter den Gschwezgrat (etwa 2400 m).

  2. Aufstieg Gschwetzgrat0,3 km · Si

    von über den sehr steilen Westnordwesthang zum Ansatz einer sehr steilen Felsrinne (Fixseil) und durch diese auf den Gschwezgrat.

  3. Gschwetzgrat → Oberes Kuhgschwetz0,6 km · ZSi

    Vom Gschwezgrat zuerst in kurzen Kehren durch eine ansteigende Rinne Richtung Süden. Bald nach links (im Aufstiegssinn) auf das Blockgelände und über dieses ansteigend auf eine weite Verflachung im oberen Kuhgschwetz.

Abfahrten

Andere Abfahrten ab einem Punkt der Hauptroute, in der Karte gestrichelt.

Abfahrt 1: Talschluss Oberiß

3,1 km · ↑ 10 m ↓ 930 m · ca. 2 h 30 min · Ski ZS

Ganze Tour damit: 5,4 km · ↑ 530 m ↓ 940 m · Höchster Punkt 2660 m

  1. Die Abfahrt führt rechts haltend durch die Mulde unter dem Uelasgrat entlang ins Kuhgschwetz. Ca. auf 2040 m – rund hundert Meter unterhalb des Stubaier Höhenweges – deutlich nach links und von dort durch eine markante Rinne oder leicht links davon hinunter zum Talschluss.

Abfahrt 2: Talschluss Oberiß

2,3 km · ↑ 0 m ↓ 780 m · ca. 2 h · Ski S

Ganze Tour damit: 4,0 km · ↑ 380 m ↓ 790 m · Höchster Punkt 2510 m

  1. Vom Gschwetzgrat unmittelbar abwärts. Zuerst links haltend bis unterhalb der Stirnmoräne auf ca. 2300 m. Weiter dem kupierten Gelände folgend durch das Kuhgschwetz zum Anfang der markanten Rinne am Latschengürtel. Durch diese hinunter zum Talschluss.

Bilder

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