Was bleibt.Franz-Senn-Hütte 2008—2026
FRANZ-SENN-HÜTTE / 2008–2026Was bleibt.Momente aus achtzehn Jahren
FRANZ-SENN-HÜTTE 001 / 172

Was bleibt.

Was bleibt.

Momente aus achtzehn Jahren

ZUM AUFTAKTDie Lückengehören dazuFast zwei Jahrzehnte lang haben wir aufder Franz-Senn-Hütte festgehalten, wofürneben der Arbeit Zeit blieb: ein besondererTourentag, ein gemeinsames Essen auf derTerrasse, eine Brücke, die nach demHochwasser wieder stand. Manches davonwäre heute schwer wiederzufinden,manches vielleicht schon vergessen.Neue digitale Werkzeuge, darunterkünstliche Intelligenz, haben uns geholfen,die verstreuten Beiträge zu sichten, Bilderund Texte einander zuzuordnen unddaraus dieses Buch zu gestalten. DieErinnerungen verdanken wir denMenschen, die damals zur Kameragegriffen oder sich hingesetzt haben, umein paar Zeilen zu schreiben.002
FRANZ-SENN-HÜTTE 002 / 172

Die Lücken gehören dazu

Die Franz-Senn-Hütte am Alpeiner Bach.
Die Franz-Senn-Hütte am Alpeiner Bach.

Fast zwei Jahrzehnte lang haben wir auf der Franz-Senn-Hütte festgehalten, wofür neben der Arbeit Zeit blieb: ein besonderer Tourentag, ein gemeinsames Essen auf der Terrasse, eine Brücke, die nach dem Hochwasser wieder stand. Manches davon wäre heute schwer wiederzufinden, manches vielleicht schon vergessen.

Neue digitale Werkzeuge, darunter künstliche Intelligenz, haben uns geholfen, die verstreuten Beiträge zu sichten, Bilder und Texte einander zuzuordnen und daraus dieses Buch zu gestalten. Die Erinnerungen verdanken wir den Menschen, die damals zur Kamera gegriffen oder sich hingesetzt haben, um ein paar Zeilen zu schreiben.

INHALT / 2008–2026Durch die Jahre2008Hinausgehen. Hinschauen.42009Der Weg muss offen bleiben122010Neue Blicke, neue Linien202011Das Große im Kleinen282012Gemeinsam am Berg362013Früh aufstehen lohnt sich442014Auch Regen hat ein Licht522015Ein Winter voller Wechsel602016Ein Platz zum Bleiben642017Immer wieder neu anfangen722018Ein Winter wie im Bilderbuch842019Verbunden mit diesem Ort922020Als die Hütte schließen musste1012021Die Gäste fehlen1092022Wasser und Wiederaufbau1132023Die Arbeit geht weiter1252024Zurück in den Höllenrachen1332025Vertraute Berge verändern sich1412026Verantwortung und Vorfreude149
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Durch die Jahre

JAHRGANG2008Hinausgehen. Hinschauen.Im Frühjahr 2008 beginnt diese Sammlung mitten im Geschehen. Es schneit,der Föhn mischt sich ein, Prognosen werden berichtigt. Die Website ist naham Tag und nah am Berg. Zwischen den Meldungen zeigt sich bereits alles,was die folgenden Jahre prägen wird: Begeisterung, genaue Beobachtung unddie Arbeit, die einen Aufenthalt auf der Hütte überhaupt erst möglich macht.004
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Hinausgehen. Hinschauen.

Der Blick taleinwärts nach den Regentagen im August.
Der Blick taleinwärts nach den Regentagen im August.

Im Frühjahr 2008 beginnt diese Sammlung mitten im Geschehen. Es schneit, der Föhn mischt sich ein, Prognosen werden berichtigt. Die Website ist nah am Tag und nah am Berg. Zwischen den Meldungen zeigt sich bereits alles, was die folgenden Jahre prägen wird: Begeisterung, genaue Beobachtung und die Arbeit, die einen Aufenthalt auf der Hütte überhaupt erst möglich macht.

Unterwegs zur Schneedeckenuntersuchung im April.2008 / HÜTTENLEBENVierzehn Stellen imSchneeAm 8. und 9. April wird die Schneedeckegemeinsam mit Rudi Mair und PatrickNairz vom Lawinenwarndienst untersucht.Vierzehn Stellen zwischen 1.700 und 3.000Metern werden begutachtet. Der Berichtvom 10. April beschreibt einzufriedenstellendes Ergebnis und betontebenso deutlich dessen begrenzteGültigkeit: Eine Änderung des Wetterskann auch die Einschätzung verändern.Drei Tage später klingt der Eintrag wie einAusruf. Perfektes Wetter, Pulverschnee„nahezu wie in Kanada“, ein Tag wie auseinem Märchen. Die beiden Nachrichtengehören zusammen. Die Freude ist groß,weil jemand vorher genau hingeschaut hat.Am 25. April wird vom Hüttenzustiegabgeraten. Auch diese Nachricht gehört zueinem gelungenen Winterbetrieb. DieHomepage verspricht nicht täglich einenTraumtag. Sie hält fest, was gerademöglich ist – und wann es besser ist, nochzu warten.005
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Vierzehn Stellen im Schnee

Unterwegs zur Schneedeckenuntersuchung im April.
Unterwegs zur Schneedeckenuntersuchung im April.

Am 8. und 9. April wird die Schneedecke gemeinsam mit Rudi Mair und Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst untersucht. Vierzehn Stellen zwischen 1.700 und 3.000 Metern werden begutachtet. Der Bericht vom 10. April beschreibt ein zufriedenstellendes Ergebnis und betont ebenso deutlich dessen begrenzte Gültigkeit: Eine Änderung des Wetters kann auch die Einschätzung verändern.

Drei Tage später klingt der Eintrag wie ein Ausruf. Perfektes Wetter, Pulverschnee „nahezu wie in Kanada“, ein Tag wie aus einem Märchen. Die beiden Nachrichten gehören zusammen. Die Freude ist groß, weil jemand vorher genau hingeschaut hat.

Am 25. April wird vom Hüttenzustieg abgeraten. Auch diese Nachricht gehört zu einem gelungenen Winterbetrieb. Die Homepage verspricht nicht täglich einen Traumtag. Sie hält fest, was gerade möglich ist – und wann es besser ist, noch zu warten.

2008 / SCHNEE UND SONNEBeobachten und prüfen: Die Schneedeckewird an mehreren Stellen untersucht.006
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Schnee und Sonne

Beobachten und prüfen: Die Schneedecke wird an mehreren Stellen untersucht.
Beobachten und prüfen: Die Schneedecke wird an mehreren Stellen untersucht.
2008Schnee undSonneEin Pulverschneetag aus derBildserie „Nahezu wie ineinem Märchen“.007
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Schnee und Sonne

Ein Pulverschneetag aus der Bildserie „Nahezu wie in einem Märchen“.
Ein Pulverschneetag aus der Bildserie „Nahezu wie in einem Märchen“.
Sommerliche Hüttenumgebung: Edelweiß am Fels, dahinter das Tal.2008 / HÜTTENLEBENWas ein Literheißes WasserkostetIm August wird ein Großbrand in letzterMinute verhindert. Laut Bericht explodierteine Gaskartusche in derMüllverbrennungsanlage. Rohrmanschettenund deponierter Abfall geraten in Brand. DerHüttenbetrieb bleibt nach der Meldung vom18. August unbeeinträchtigt.Horst Fankhauser nimmt den Vorfall zumAnlass, über die wenig sichtbare Seite derBewirtschaftung zu schreiben. Er nennt15.000 Liter Heizöl, die in 200-Liter-Fässernzur Hütte gelangen müssen, dazu Gas,Müllentsorgung, Geschirr und die Arbeit derMitarbeiter. Die Diskussion über den Preisdes Teewassers bekommt plötzlich einanderes Gewicht.Der Ton ist unverblümt. Hinter dem Ärgersteht der Wunsch, dass Gäste den Aufwanderkennen. Die Freude an der Arbeit wirddabei ausdrücklich bekräftigt. Ein kurzerWebseitenbeitrag bewahrt so einen sehrpersönlichen Blick auf den Hüttenalltagdieses Sommers.008
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Was ein Liter heißes Wasser kostet

Sommerliche Hüttenumgebung: Edelweiß am Fels, dahinter das Tal.
Sommerliche Hüttenumgebung: Edelweiß am Fels, dahinter das Tal.

Im August wird ein Großbrand in letzter Minute verhindert. Laut Bericht explodiert eine Gaskartusche in der Müllverbrennungsanlage. Rohrmanschetten und deponierter Abfall geraten in Brand. Der Hüttenbetrieb bleibt nach der Meldung vom 18. August unbeeinträchtigt.

Horst Fankhauser nimmt den Vorfall zum Anlass, über die wenig sichtbare Seite der Bewirtschaftung zu schreiben. Er nennt 15.000 Liter Heizöl, die in 200-Liter-Fässern zur Hütte gelangen müssen, dazu Gas, Müllentsorgung, Geschirr und die Arbeit der Mitarbeiter. Die Diskussion über den Preis des Teewassers bekommt plötzlich ein anderes Gewicht.

Der Ton ist unverblümt. Hinter dem Ärger steht der Wunsch, dass Gäste den Aufwand erkennen. Die Freude an der Arbeit wird dabei ausdrücklich bekräftigt. Ein kurzer Webseitenbeitrag bewahrt so einen sehr persönlichen Blick auf den Hüttenalltag dieses Sommers.

2008 / SOMMER VOR DER HAUSTÜREin kleines Abenteuer am Flying Fox.Bildserie zur Sommeröffnung.009
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Sommer vor der Haustür

Ein kleines Abenteuer am Flying Fox. Bildserie zur Sommeröffnung.
Ein kleines Abenteuer am Flying Fox. Bildserie zur Sommeröffnung.
2008 / SOMMER VOR DER HAUSTÜRIm Höllenrachen-Klettersteig. Die Anlagenwerden vor der Benutzung gewartet.010
2008 010 / 172

Sommer vor der Haustür

Im Höllenrachen-Klettersteig. Die Anlagen werden vor der Benutzung gewartet.
Im Höllenrachen-Klettersteig. Die Anlagen werden vor der Benutzung gewartet.
2008 / WAS BLEIBTIm Juni sind Kletteranlagen gewartet, der Rinnensee istnoch nicht ganz ausgeapert. Im August locken Felsrouten,im September kündigt die Flora den Herbst an. ImNovember kommen aktuelle Wetterdaten und eineschwenkbare Panoramakamera hinzu. Selbst beigeschlossener Hütte bleibt ein Blick hinauf möglich. Als imDezember der Strom ausfällt, verstummt auch die Websitevorübergehend. Zwei Tage später ist sie wieder da.01 Der Rinnensee ist Ende Juni noch nichtvollständig ausgeapert.02 Am Gipfel der Hohen Villerspitze, August2008.03 Ein Detail am Weg: Die Flora kündigt denHerbst an.011
2008 011 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Der Rinnensee ist Ende Juni noch nicht vollständig ausgeapert.
Der Rinnensee ist Ende Juni noch nicht vollständig ausgeapert.
Am Gipfel der Hohen Villerspitze, August 2008.
Am Gipfel der Hohen Villerspitze, August 2008.
Ein Detail am Weg: Die Flora kündigt den Herbst an.
Ein Detail am Weg: Die Flora kündigt den Herbst an.

Im Juni sind Kletteranlagen gewartet, der Rinnensee ist noch nicht ganz ausgeapert. Im August locken Felsrouten, im September kündigt die Flora den Herbst an. Im November kommen aktuelle Wetterdaten und eine schwenkbare Panoramakamera hinzu. Selbst bei geschlossener Hütte bleibt ein Blick hinauf möglich. Als im Dezember der Strom ausfällt, verstummt auch die Website vorübergehend. Zwei Tage später ist sie wieder da.

JAHRGANG2009Der Weg muss offen bleibenDer Winter 2009 wird im Gedächtnis der Website nicht nur durchSchneequalität und Sonnentage festgehalten. Die Verbindung ins Tal gerät inGefahr. Wie unmittelbar der Betrieb von einem befahrbaren Versorgungswegabhängt, wird in wenigen Märztagen sichtbar. Daneben stehen ganz einfacheFreuden: ein gelungenes Wochenende, eine Firnabfahrt, ein gedecktesFrühstück.012
2009 012 / 172

Der Weg muss offen bleiben

Die Franz-Senn-Hütte an einem Wochenende mit Wintertraumbedingungen.
Die Franz-Senn-Hütte an einem Wochenende mit Wintertraumbedingungen.

Der Winter 2009 wird im Gedächtnis der Website nicht nur durch Schneequalität und Sonnentage festgehalten. Die Verbindung ins Tal gerät in Gefahr. Wie unmittelbar der Betrieb von einem befahrbaren Versorgungsweg abhängt, wird in wenigen Märztagen sichtbar. Daneben stehen ganz einfache Freuden: ein gelungenes Wochenende, eine Firnabfahrt, ein gedecktes Frühstück.

Mit dem Ratrac wird die Verbindung über die Lawinenablagerungenwiederhergestellt.2009 / HÜTTENLEBENAcht Meter überdem WegAm 9. März gehen zwischen Seduck und derStöckleralm große Lawinen ab. Sieverschütten den Versorgungsweg überHunderte Meter, stellenweise bis zu achtMeter hoch. Auch Bäume werdenmitgerissen. Die Versorgung der Hütte istnur noch stark eingeschränkt möglich.Der Bericht vom 19. März lässt keinenZweifel an der Bedeutung der Arbeiten:Ohne eine Trasse über die Lawinenkegelwäre die weitere Bewirtschaftung in denWintermonaten infrage gestanden. MitUnterstützung der Gemeinde und derRatracbesatzung gelingt es, die Hindernissezu überwinden. Seit dem vorangegangenenMontag, heißt es im Eintrag, sei die Hüttewieder normal zu versorgen.Der Dank gilt den Menschen, die geholfenhaben. Im Hintergrund einerSchitourensaison steht hier keine abstrakteInfrastruktur, sondern ein Weg, dermühsam wieder benutzbar gemacht werdenmuss.013
2009 013 / 172

Acht Meter über dem Weg

Mit dem Ratrac wird die Verbindung über die Lawinenablagerungen wiederhergestellt.
Mit dem Ratrac wird die Verbindung über die Lawinenablagerungen wiederhergestellt.

Am 9. März gehen zwischen Seduck und der Stöckleralm große Lawinen ab. Sie verschütten den Versorgungsweg über Hunderte Meter, stellenweise bis zu acht Meter hoch. Auch Bäume werden mitgerissen. Die Versorgung der Hütte ist nur noch stark eingeschränkt möglich.

Der Bericht vom 19. März lässt keinen Zweifel an der Bedeutung der Arbeiten: Ohne eine Trasse über die Lawinenkegel wäre die weitere Bewirtschaftung in den Wintermonaten infrage gestanden. Mit Unterstützung der Gemeinde und der Ratracbesatzung gelingt es, die Hindernisse zu überwinden. Seit dem vorangegangenen Montag, heißt es im Eintrag, sei die Hütte wieder normal zu versorgen.

Der Dank gilt den Menschen, die geholfen haben. Im Hintergrund einer Schitourensaison steht hier keine abstrakte Infrastruktur, sondern ein Weg, der mühsam wieder benutzbar gemacht werden muss.

2009 / DIE VERBINDUNG INS TALDie Lawinen haben auch Bäumemitgerissen.014
2009 014 / 172

Die Verbindung ins Tal

Die Lawinen haben auch Bäume mitgerissen.
Die Lawinen haben auch Bäume mitgerissen.
2009 / DIE VERBINDUNG INS TALUnterstützung für die Hüttenversorgung.Der Beitrag dankt Gemeinde undRatracbesatzung.015
2009 015 / 172

Die Verbindung ins Tal

Unterstützung für die Hüttenversorgung. Der Beitrag dankt Gemeinde und Ratracbesatzung.
Unterstützung für die Hüttenversorgung. Der Beitrag dankt Gemeinde und Ratracbesatzung.
Das Frühstücksbuffet im September 2009.2009 / HÜTTENLEBENEin Wintertraumund ein FrühstückEnde März sprechen die Meldungen vonBedingungen, die man nur selten antrifft.Dreißig Zentimeter Neuschnee, wenig Windbeim Schneefall, tiefe Temperaturen undnahezu wolkenloser Himmel ergeben einWochenende, das als Wintertraum in dieSammlung eingeht. Später im Frühjahrrückt die richtige Tageszeit in denMittelpunkt: Die Firnabfahrt gelingt dann,wenn Wetter, Schnee und Zeitzusammenpassen.Im September wechselt der Blick vom Hangauf den Frühstückstisch. Brot, Butter,Marmelade, Wurst, Käse und Müsli werdenaufgezählt, dazu Tee, Kaffee oder Kakao.Ein Liter Marschtee und ein Jausenbrotbegleiten die Gäste auf die Bergtour.Eine kleine Bestandsaufnahme, die viel vomSinn einer Hütte erzählt: Vor derLandschaft steht auch ein Frühstück. Wasfür den Gast selbstverständlich wirkt, wirdhier für einen Moment zum eigenen Thema.016
2009 016 / 172

Ein Wintertraum und ein Frühstück

Das Frühstücksbuffet im September 2009.
Das Frühstücksbuffet im September 2009.

Ende März sprechen die Meldungen von Bedingungen, die man nur selten antrifft. Dreißig Zentimeter Neuschnee, wenig Wind beim Schneefall, tiefe Temperaturen und nahezu wolkenloser Himmel ergeben ein Wochenende, das als Wintertraum in die Sammlung eingeht. Später im Frühjahr rückt die richtige Tageszeit in den Mittelpunkt: Die Firnabfahrt gelingt dann, wenn Wetter, Schnee und Zeit zusammenpassen.

Im September wechselt der Blick vom Hang auf den Frühstückstisch. Brot, Butter, Marmelade, Wurst, Käse und Müsli werden aufgezählt, dazu Tee, Kaffee oder Kakao. Ein Liter Marschtee und ein Jausenbrot begleiten die Gäste auf die Bergtour.

Eine kleine Bestandsaufnahme, die viel vom Sinn einer Hütte erzählt: Vor der Landschaft steht auch ein Frühstück. Was für den Gast selbstverständlich wirkt, wird hier für einen Moment zum eigenen Thema.

2009 / GEMEINSAM UNTERWEGSEine Abfahrt aus der Bildserie zurKnotenspitzrunde im April.017
2009 017 / 172

Gemeinsam unterwegs

Eine Abfahrt aus der Bildserie zur Knotenspitzrunde im April.
Eine Abfahrt aus der Bildserie zur Knotenspitzrunde im April.
2009 / GEMEINSAM UNTERWEGSGemeinsam unterwegs. Aufnahme ausdem Beitrag zur Ruderhofspitze.018
2009 018 / 172

Gemeinsam unterwegs

Gemeinsam unterwegs. Aufnahme aus dem Beitrag zur Ruderhofspitze.
Gemeinsam unterwegs. Aufnahme aus dem Beitrag zur Ruderhofspitze.
2009 / WAS BLEIBTIm Juli stellt die Website Winfried Schatz’ Buch „ErlebnisFranz-Senn-Hütte“ vor. Der ehrenamtliche Hüttenwartverbindet darin Geschichte und Gegenwart, Bilder,Wissenswertes und Tourenvorschläge. Schon damalsbesteht also der Wunsch, das Erlebte über den einzelnenTag hinaus festzuhalten. Diese neue Sammlung setzt beiden späteren und den parallel veröffentlichten Momentenan.01 Schon 2009 wird Hüttengeschichte als Buchvorgestellt: „Erlebnis Franz-Senn-Hütte“.02 Nach der Kaltfront kehrt die Sonne zurück.03 Eine Rast in der Winterlandschaft.019
2009 019 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Schon 2009 wird Hüttengeschichte als Buch vorgestellt: „Erlebnis Franz-Senn-Hütte“.
Schon 2009 wird Hüttengeschichte als Buch vorgestellt: „Erlebnis Franz-Senn-Hütte“.
Nach der Kaltfront kehrt die Sonne zurück.
Nach der Kaltfront kehrt die Sonne zurück.
Eine Rast in der Winterlandschaft.
Eine Rast in der Winterlandschaft.

Im Juli stellt die Website Winfried Schatz’ Buch „Erlebnis Franz-Senn-Hütte“ vor. Der ehrenamtliche Hüttenwart verbindet darin Geschichte und Gegenwart, Bilder, Wissenswertes und Tourenvorschläge. Schon damals besteht also der Wunsch, das Erlebte über den einzelnen Tag hinaus festzuhalten. Diese neue Sammlung setzt bei den späteren und den parallel veröffentlichten Momenten an.

JAHRGANG2010Neue Blicke, neue LinienEine Panoramakamera erweitert im Jänner den Blick auf die Hüttenumgebung.Im Frühjahr bleiben Schnee und Lawinen das beherrschende Thema. DerSommer führt in Fels und Eis: an den Berglasspitz-Ostgrat, zum Eisbruch desAlpeiner Ferners und zu einer lange gehegten Idee an der nördlichenWildgratspitze. Auch nach vielen Jahren vor Ort ist noch Neues möglich.020
2010 020 / 172

Neue Blicke, neue Linien

Krokuswiesen auf der Oberissalm, dahinter die noch winterlichen Berge.
Krokuswiesen auf der Oberissalm, dahinter die noch winterlichen Berge.

Eine Panoramakamera erweitert im Jänner den Blick auf die Hüttenumgebung. Im Frühjahr bleiben Schnee und Lawinen das beherrschende Thema. Der Sommer führt in Fels und Eis: an den Berglasspitz-Ostgrat, zum Eisbruch des Alpeiner Ferners und zu einer lange gehegten Idee an der nördlichen Wildgratspitze. Auch nach vielen Jahren vor Ort ist noch Neues möglich.

Lawinenbeobachtung im März: Spuren eines Abgangs in derverschneiten Flanke.2010 / HÜTTENLEBENWarum wir dieseBilder zeigenIm April werden mehrere von Tourengehernausgelöste Schneebretter dokumentiert. DieMeldungen nennen das Unnütze Grübl, dieKnotenspitze und das Kuhgschwez.Wiederkehrend ist der Hinweis auf denungünstigen Aufbau der Schneedecke inschattigen, wenig befahrenen Steilhängen.Am 16. April erklärt der Verfasserausdrücklich, weshalb die Ereignisseveröffentlicht werden: Die Bilder sollenanderen Tourengehern Informationenliefern und zur Unfallverhütung beitragen.Die Website wird damit zu einem Ort, andem lokale Erfahrungen weitergegebenwerden.Dazwischen erscheinen Bilder blühenderKrokuswiesen auf der Oberissalm. Weiteroben sind noch Schitouren möglich. EndeApril kommt eine Mondscheintour zumRinnennieder hinzu. Das Nebeneinandervon Warnung und Schönheit ist keineUnstimmigkeit. Es beschreibt diesenFrühling genauer, als es eine einzigeÜberschrift könnte.021
2010 021 / 172

Warum wir diese Bilder zeigen

Lawinenbeobachtung im März: Spuren eines Abgangs in der verschneiten Flanke.
Lawinenbeobachtung im März: Spuren eines Abgangs in der verschneiten Flanke.

Im April werden mehrere von Tourengehern ausgelöste Schneebretter dokumentiert. Die Meldungen nennen das Unnütze Grübl, die Knotenspitze und das Kuhgschwez. Wiederkehrend ist der Hinweis auf den ungünstigen Aufbau der Schneedecke in schattigen, wenig befahrenen Steilhängen.

Am 16. April erklärt der Verfasser ausdrücklich, weshalb die Ereignisse veröffentlicht werden: Die Bilder sollen anderen Tourengehern Informationen liefern und zur Unfallverhütung beitragen. Die Website wird damit zu einem Ort, an dem lokale Erfahrungen weitergegeben werden.

Dazwischen erscheinen Bilder blühender Krokuswiesen auf der Oberissalm. Weiter oben sind noch Schitouren möglich. Ende April kommt eine Mondscheintour zum Rinnennieder hinzu. Das Nebeneinander von Warnung und Schönheit ist keine Unstimmigkeit. Es beschreibt diesen Frühling genauer, als es eine einzige Überschrift könnte.

2010 / FRÜHLING IM TAL, NACHT AM BERGDer Frühling erreicht die Wiesen.022
2010 022 / 172

Frühling im Tal, Nacht am Berg

Der Frühling erreicht die Wiesen.
Der Frühling erreicht die Wiesen.
2010 / FRÜHLING IM TAL, NACHT AM BERGLicht über den Bergen während der nächtlichen Tour zum Rinnennieder.023
2010 023 / 172

Frühling im Tal, Nacht am Berg

Licht über den Bergen während der nächtlichen Tour zum Rinnennieder.
Licht über den Bergen während der nächtlichen Tour zum Rinnennieder.
Das Routenprojekt an der nördlichen Wildgratspitze bekommt einGesicht. Archivbild mit eingezeichneter Linie.2010 / HÜTTENLEBENEine alte Ideebekommt einenAnfangIm August erzählt Horst Fankhauser voneiner Route durch die Südwand dernördlichen Wildgratspitze, die er schon langeim Kopf hatte. Der weite Zustieg und dieFrage, ob spätere Wiederholer dasUnternehmen lohnend finden würden, hattenihn bisher zögern lassen.Ein sechzehnjähriger Bursche aus Bayernnamens Julius begeistert sich für die Idee.Gemeinsam nehmen sie das Vorhaben inAngriff. Der kurze Beitrag bleibt bei diesemAnfang; ein fertiger Abschluss wird darinnicht behauptet. Gerade dadurch bewahrt eretwas Unmittelbares: den Moment, in demein lange erwogener Plan in Bewegungkommt.Auch am Ostgrat der Berglasspitze wird überdie Einrichtung mit Bohrhaken berichtet. DieLänge und der ernste alpine Charakterbleiben Thema. Erschließung bedeutet indiesen Einträgen nicht, dem Berg seineEigenart zu nehmen, sondern Möglichkeitenbewusst zu gestalten.024
2010 024 / 172

Eine alte Idee bekommt einen Anfang

Das Routenprojekt an der nördlichen Wildgratspitze bekommt ein Gesicht. Archivbild mit eingezeichneter Linie.
Das Routenprojekt an der nördlichen Wildgratspitze bekommt ein Gesicht. Archivbild mit eingezeichneter Linie.

Im August erzählt Horst Fankhauser von einer Route durch die Südwand der nördlichen Wildgratspitze, die er schon lange im Kopf hatte. Der weite Zustieg und die Frage, ob spätere Wiederholer das Unternehmen lohnend finden würden, hatten ihn bisher zögern lassen.

Ein sechzehnjähriger Bursche aus Bayern namens Julius begeistert sich für die Idee. Gemeinsam nehmen sie das Vorhaben in Angriff. Der kurze Beitrag bleibt bei diesem Anfang; ein fertiger Abschluss wird darin nicht behauptet. Gerade dadurch bewahrt er etwas Unmittelbares: den Moment, in dem ein lange erwogener Plan in Bewegung kommt.

Auch am Ostgrat der Berglasspitze wird über die Einrichtung mit Bohrhaken berichtet. Die Länge und der ernste alpine Charakter bleiben Thema. Erschließung bedeutet in diesen Einträgen nicht, dem Berg seine Eigenart zu nehmen, sondern Möglichkeiten bewusst zu gestalten.

2010 / FELS UNTER DEN HÄNDENKlettern am Ostgrat der Berglasspitze.025
2010 025 / 172

Fels unter den Händen

Klettern am Ostgrat der Berglasspitze.
Klettern am Ostgrat der Berglasspitze.
2010 / FELS UNTER DEN HÄNDENAuch die Felsen in Hüttennähe bietenRaum zum Klettern.026
2010 026 / 172

Fels unter den Händen

Auch die Felsen in Hüttennähe bieten Raum zum Klettern.
Auch die Felsen in Hüttennähe bieten Raum zum Klettern.
2010 / WAS BLEIBTDer Rückgang des Alpeiner Ferners verändert dasGelände bereits 2010. Am Eisbruch wird ein neuentstandener Übungsbereich für Eisausbildungbeschrieben. Ende August folgen 35 ZentimeterNeuschnee bei der Hütte. Wenige Tage später zeigteine Bildserie den Höllenrachen-Klettersteig. EinBergsommer passt hier selten in nur eine Jahreszeit.01 Das damalige Panoramabild derHüttenkamera.02 35 Zentimeter Neuschnee: Sommermöbelnach dem Wintereinbruch Ende August.03 Unterwegs im Höllenrachen, Bildserie vomSeptember.027
2010 027 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Das damalige Panoramabild der Hüttenkamera.
Das damalige Panoramabild der Hüttenkamera.
35 Zentimeter Neuschnee: Sommermöbel nach dem Wintereinbruch Ende August.
35 Zentimeter Neuschnee: Sommermöbel nach dem Wintereinbruch Ende August.
Unterwegs im Höllenrachen, Bildserie vom September.
Unterwegs im Höllenrachen, Bildserie vom September.

Der Rückgang des Alpeiner Ferners verändert das Gelände bereits 2010. Am Eisbruch wird ein neu entstandener Übungsbereich für Eisausbildung beschrieben. Ende August folgen 35 Zentimeter Neuschnee bei der Hütte. Wenige Tage später zeigt eine Bildserie den Höllenrachen-Klettersteig. Ein Bergsommer passt hier selten in nur eine Jahreszeit.

JAHRGANG2011Das Große im KleinenWenig Schnee bedeutet nicht zwangsläufig wenig Erlebnis. Im Rückblickauf den Winter widerspricht die Website einer allzu einfachen Gleichung.Später wandert die Aufmerksamkeit vom Gipfel zu den Gräsern, von dergroßen Tour zum Spielen vor der Hütte. Ein Jahr zwischen Vollmond,Regentropfen und einem frühen Wintereinbruch.028
2011 028 / 172

Das Große im Kleinen

Licht in den Fenstern. Die Hütte in der Abenddämmerung.
Licht in den Fenstern. Die Hütte in der Abenddämmerung.

Wenig Schnee bedeutet nicht zwangsläufig wenig Erlebnis. Im Rückblick auf den Winter widerspricht die Website einer allzu einfachen Gleichung. Später wandert die Aufmerksamkeit vom Gipfel zu den Gräsern, von der großen Tour zum Spielen vor der Hütte. Ein Jahr zwischen Vollmond, Regentropfen und einem frühen Wintereinbruch.

Die präparierte Verbindung durch das winterliche Oberbergtal.2011 / HÜTTENLEBENMehr als eineSchneehöheIm März wird der Wanderweg von Seduckzur Oberissalm im Zuge derHüttenversorgung nahezu täglich mit demRatrac präpariert. Die Spur verbindetVersorgung und Wintererlebnis. Ende desMonats kommen Schitouren inVollmondnächten hinzu, im April stehenunten blühende Wiesen und oben nochwinterliche Touren nebeneinander.Am 16. April zieht der Verfasser Bilanz. Dieständige Rede vom schneearmen Winterhabe die Saison mühsam gemacht. DieMengen seien tatsächlichunterdurchschnittlich gewesen, doch dieTourenbedingungen über weite Streckengut. Wenig Schnee allein erzähle eben nochnicht die ganze Geschichte.Diese Unterscheidung ist typisch für dieBeiträge: Entscheidend ist, was draußentatsächlich vorgefunden wird. Einallgemeines Schlagwort ersetzt den eigenenBlick nicht. Die Freude über gelungeneTage wird gegen das pauschale Bild einesmisslungenen Winters gesetzt.029
2011 029 / 172

Mehr als eine Schneehöhe

Die präparierte Verbindung durch das winterliche Oberbergtal.
Die präparierte Verbindung durch das winterliche Oberbergtal.

Im März wird der Wanderweg von Seduck zur Oberissalm im Zuge der Hüttenversorgung nahezu täglich mit dem Ratrac präpariert. Die Spur verbindet Versorgung und Wintererlebnis. Ende des Monats kommen Schitouren in Vollmondnächten hinzu, im April stehen unten blühende Wiesen und oben noch winterliche Touren nebeneinander.

Am 16. April zieht der Verfasser Bilanz. Die ständige Rede vom schneearmen Winter habe die Saison mühsam gemacht. Die Mengen seien tatsächlich unterdurchschnittlich gewesen, doch die Tourenbedingungen über weite Strecken gut. Wenig Schnee allein erzähle eben noch nicht die ganze Geschichte.

Diese Unterscheidung ist typisch für die Beiträge: Entscheidend ist, was draußen tatsächlich vorgefunden wird. Ein allgemeines Schlagwort ersetzt den eigenen Blick nicht. Die Freude über gelungene Tage wird gegen das pauschale Bild eines misslungenen Winters gesetzt.

2011 / LICHT UND SPURENEine Vollmondnacht lässt die Schneelandschaft in anderem Licht erscheinen.030
2011 030 / 172

Licht und Spuren

Eine Vollmondnacht lässt die Schneelandschaft in anderem Licht erscheinen.
Eine Vollmondnacht lässt die Schneelandschaft in anderem Licht erscheinen.
2011 / LICHT UND SPURENSpuren im Schnee zum Ende der dokumentierten Wintersaison.031
2011 031 / 172

Licht und Spuren

Spuren im Schnee zum Ende der dokumentierten Wintersaison.
Spuren im Schnee zum Ende der dokumentierten Wintersaison.
Regentropfen auf einer Pflanze: die kleine Welt am Wegrand.2011 / HÜTTENLEBENPerlen im GrasIm Juli fällt Regen. Die Kamera bleibttrotzdem nicht liegen. Ein Beitragwidmet sich den unscheinbaren Gräsern,die sich in eine „Zauberwelt aus Perlen“verwandeln. Ein anderer hält eineBlumen-Fototour fest. Der Blick wirdkleiner, ohne dass das Erlebnis geringerwürde.Im September bekommen die jüngstenGäste ihren eigenen Eintrag: Spaß amKinder-Flying-Fox. Die Umgebung derHütte ist auch ein Ort zum Entdeckenund Ausprobieren. Dafür braucht eskeinen großen Gipfel und keine langeAnmarschgeschichte.Am 19. September liegen dann 45Zentimeter Neuschnee bei der Hütte. DieBilder sollen den Einbruch in zeitlicherFolge zeigen. Was eben nochsommerlicher Spielraum war, trägt einanderes Gesicht. In dieser Sammlungstehen solche Veränderungen dichtnebeneinander, weil sie auch im Alltagdicht aufeinanderfolgen.032
2011 032 / 172

Perlen im Gras

Regentropfen auf einer Pflanze: die kleine Welt am Wegrand.
Regentropfen auf einer Pflanze: die kleine Welt am Wegrand.

Im Juli fällt Regen. Die Kamera bleibt trotzdem nicht liegen. Ein Beitrag widmet sich den unscheinbaren Gräsern, die sich in eine „Zauberwelt aus Perlen“ verwandeln. Ein anderer hält eine Blumen-Fototour fest. Der Blick wird kleiner, ohne dass das Erlebnis geringer würde.

Im September bekommen die jüngsten Gäste ihren eigenen Eintrag: Spaß am Kinder-Flying-Fox. Die Umgebung der Hütte ist auch ein Ort zum Entdecken und Ausprobieren. Dafür braucht es keinen großen Gipfel und keine lange Anmarschgeschichte.

Am 19. September liegen dann 45 Zentimeter Neuschnee bei der Hütte. Die Bilder sollen den Einbruch in zeitlicher Folge zeigen. Was eben noch sommerlicher Spielraum war, trägt ein anderes Gesicht. In dieser Sammlung stehen solche Veränderungen dicht nebeneinander, weil sie auch im Alltag dicht aufeinanderfolgen.

2011 / KLEINE ENTDECKUNGENDer Kinder-Flying-Fox sorgt für eineigenes Bergerlebnis.033
2011 033 / 172

Kleine Entdeckungen

Der Kinder-Flying-Fox sorgt für ein eigenes Bergerlebnis.
Der Kinder-Flying-Fox sorgt für ein eigenes Bergerlebnis.
2011 / KLEINE ENTDECKUNGENEin Schmetterling auf einer Blüte. Bildereiner Blumen-Fototour.034
2011 034 / 172

Kleine Entdeckungen

Ein Schmetterling auf einer Blüte. Bilder einer Blumen-Fototour.
Ein Schmetterling auf einer Blüte. Bilder einer Blumen-Fototour.
2011 / WAS BLEIBTDer Alpeiner Ferner erscheint als Ziel einerWanderung, eine Hochtour mit Peter Habeler undGästen von Casinos Austria bekommt eine Bildserie.Es sind unterschiedliche Arten, dieselben Berge zuerleben. Nicht jeder veröffentlichte Moment benötigteine ausführliche Erklärung; manchmal war dasgemeinsame Unterwegssein bereits die Nachricht.01 Bergkameraden vor der Gletscherkulisse. Ausder Serie mit Peter Habeler und Gästen.02 Wintereinbruch im September: die Hütte beiNacht.03 Der Schnee legt sich auf die Möbel vor demHaus.035
2011 035 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Bergkameraden vor der Gletscherkulisse. Aus der Serie mit Peter Habeler und Gästen.
Bergkameraden vor der Gletscherkulisse. Aus der Serie mit Peter Habeler und Gästen.
Wintereinbruch im September: die Hütte bei Nacht.
Wintereinbruch im September: die Hütte bei Nacht.
Der Schnee legt sich auf die Möbel vor dem Haus.
Der Schnee legt sich auf die Möbel vor dem Haus.

Der Alpeiner Ferner erscheint als Ziel einer Wanderung, eine Hochtour mit Peter Habeler und Gästen von Casinos Austria bekommt eine Bildserie. Es sind unterschiedliche Arten, dieselben Berge zu erleben. Nicht jeder veröffentlichte Moment benötigt eine ausführliche Erklärung; manchmal war das gemeinsame Unterwegssein bereits die Nachricht.

JAHRGANG2012Gemeinsam am Berg2012 verbindet genaue Schneebeobachtung mit dem, was Menschen aufder Hütte zusammenführt. Es gibt Ausbildung, ein Wiedersehen alterBergkameraden und ein neues Gipfelkreuz. Daneben taucht eine selteneKüchenszene auf. Solche Bilder erweitern die Chronik um das, waszwischen Aufstieg und Abfahrt geschieht.036
2012 036 / 172

Gemeinsam am Berg

Tief verschneite Landschaft beim Hüttenbesuch im Jänner.
Tief verschneite Landschaft beim Hüttenbesuch im Jänner.

2012 verbindet genaue Schneebeobachtung mit dem, was Menschen auf der Hütte zusammenführt. Es gibt Ausbildung, ein Wiedersehen alter Bergkameraden und ein neues Gipfelkreuz. Daneben taucht eine seltene Küchenszene auf. Solche Bilder erweitern die Chronik um das, was zwischen Aufstieg und Abfahrt geschieht.

Zusammensitzen nach der Tour. Der 2012 veröffentlichte Beitragdatiert die Bilder auf März 2011.2012 / HÜTTENLEBENNach der Tour anden TischDie Saison beginnt mitSchneedeckenuntersuchungengemeinsam mit Rudi Mair und PatrickNairz. Im März wird das WildeHinterbergl bei hervorragendenBedingungen zum Ziel. Wenige Tagespäter zeigt ein Beitrag eine andere Seitedes Tourentags: Thomas bereitetKnoblauchspaghetti zu.Die Bilder sind ein Rückblick auf denMärz des Vorjahres. Auf der Terrasse wirdzusammengesessen, gegessen und in dieBerge geschaut. Nach dem Unterwegsseinbekommt die Gemeinschaft am Tischihren eigenen Platz in der Erinnerung.Im Sommer beschreibt die Website dieüber Jahrzehnte geschaffenenMöglichkeiten rund um die Hütte:Klettergärten, Übungsstellen, kleine undgrößere Flying Foxes, einen Kletterigelund alpine Routen. Hinter demabwechslungsreichen Aufenthalt stecktdie Arbeit vieler Jahre.037
2012 037 / 172

Nach der Tour an den Tisch

Zusammensitzen nach der Tour. Der 2012 veröffentlichte Beitrag datiert die Bilder auf März 2011.
Zusammensitzen nach der Tour. Der 2012 veröffentlichte Beitrag datiert die Bilder auf März 2011.

Die Saison beginnt mit Schneedeckenuntersuchungen gemeinsam mit Rudi Mair und Patrick Nairz. Im März wird das Wilde Hinterbergl bei hervorragenden Bedingungen zum Ziel. Wenige Tage später zeigt ein Beitrag eine andere Seite des Tourentags: Thomas bereitet Knoblauchspaghetti zu.

Die Bilder sind ein Rückblick auf den März des Vorjahres. Auf der Terrasse wird zusammengesessen, gegessen und in die Berge geschaut. Nach dem Unterwegssein bekommt die Gemeinschaft am Tisch ihren eigenen Platz in der Erinnerung.

Im Sommer beschreibt die Website die über Jahrzehnte geschaffenen Möglichkeiten rund um die Hütte: Klettergärten, Übungsstellen, kleine und größere Flying Foxes, einen Kletterigel und alpine Routen. Hinter dem abwechslungsreichen Aufenthalt steckt die Arbeit vieler Jahre.

2012 / IM SCHNEESchneedeckenuntersuchung: Der Blickreicht unter die Oberfläche.038
2012 038 / 172

Im Schnee

Schneedeckenuntersuchung: Der Blick reicht unter die Oberfläche.
Schneedeckenuntersuchung: Der Blick reicht unter die Oberfläche.
2012 / IM SCHNEEEine Spur in der Weite. Bildserie zur Touraufs Wilde Hinterbergl.039
2012 039 / 172

Im Schnee

Eine Spur in der Weite. Bildserie zur Tour aufs Wilde Hinterbergl.
Eine Spur in der Weite. Bildserie zur Tour aufs Wilde Hinterbergl.
Wiedersehen auf der Hütte: Bergkameraden beim Treffen im Juli.2012 / HÜTTENLEBENWiedersehen undein neues KreuzFür den 23. Juli wird ein Treffen auf derFranz-Senn-Hütte angekündigt. HorstFankhauser, Reinhold Messner, OswaldÖlz, Wolfgang Nairz und HansjörgHochfilzer wollen zusammenkommen,vierzig Jahre nach ihrer gemeinsamenExpedition. Der Blick dieses Buches bleibtbei dem Wiedersehen auf der Hütte: beiden Freundschaften und beim Gedenkenan verstorbene Kameraden. Ende Juli hältein weiterer Beitrag das gemütlicheZusammensein fest.Am 31. Juli wird auf der Hohen Villerspitzeein neues Gipfelkreuz aufgestellt. Dasfrühere Kreuz war durch Blitzschlagzerstört worden. Markus Illmer hat dasneue Kreuz gezimmert und gespendet.Zwei ganz verschiedene Ereignisse, dieetwas Gemeinsames haben: Menschengeben ihrer Verbundenheit mit den Bergeneine sichtbare Form – durch ein Treffen,durch Erinnerung oder durch ein StückArbeit, das am Gipfel bleibt.040
2012 040 / 172

Wiedersehen und ein neues Kreuz

Wiedersehen auf der Hütte: Bergkameraden beim Treffen im Juli.
Wiedersehen auf der Hütte: Bergkameraden beim Treffen im Juli.

Für den 23. Juli wird ein Treffen auf der Franz-Senn-Hütte angekündigt. Horst Fankhauser, Reinhold Messner, Oswald Ölz, Wolfgang Nairz und Hansjörg Hochfilzer wollen zusammenkommen, vierzig Jahre nach ihrer gemeinsamen Expedition. Der Blick dieses Buches bleibt bei dem Wiedersehen auf der Hütte: bei den Freundschaften und beim Gedenken an verstorbene Kameraden. Ende Juli hält ein weiterer Beitrag das gemütliche Zusammensein fest.

Am 31. Juli wird auf der Hohen Villerspitze ein neues Gipfelkreuz aufgestellt. Das frühere Kreuz war durch Blitzschlag zerstört worden. Markus Illmer hat das neue Kreuz gezimmert und gespendet.

Zwei ganz verschiedene Ereignisse, die etwas Gemeinsames haben: Menschen geben ihrer Verbundenheit mit den Bergen eine sichtbare Form – durch ein Treffen, durch Erinnerung oder durch ein Stück Arbeit, das am Gipfel bleibt.

2012 / MENSCHEN, DIE BLEIBENEin neues Gipfelkreuz für die HoheVillerspitze.041
2012 041 / 172

Menschen, die bleiben

Ein neues Gipfelkreuz für die Hohe Villerspitze.
Ein neues Gipfelkreuz für die Hohe Villerspitze.
2012 / MENSCHEN, DIE BLEIBENAm Tisch vor der Hütte beimgemeinsamen Wiedersehen.042
2012 042 / 172

Menschen, die bleiben

Am Tisch vor der Hütte beim gemeinsamen Wiedersehen.
Am Tisch vor der Hütte beim gemeinsamen Wiedersehen.
2012 / WAS BLEIBTDer Rinnensee wird im August ausdrücklich mitden Augen eines ambitioniertenAmateurfotografen betrachtet. Es geht umPerspektiven und darum, ein vertrautes Motivnoch einmal neu zu sehen. Die Bilder vomSommerwandsee und die kleinen Beobachtungenam Weg zeigen dieselbe Lust am Hinschauen.01 Wasser, Holz und ein kleines Rad: Spielraumin Hüttennähe.02 Spiegelung im Rinnensee.03 Arbeit am neuen Kreuz auf der HohenVillerspitze.043
2012 043 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Wasser, Holz und ein kleines Rad: Spielraum in Hüttennähe.
Wasser, Holz und ein kleines Rad: Spielraum in Hüttennähe.
Spiegelung im Rinnensee.
Spiegelung im Rinnensee.
Arbeit am neuen Kreuz auf der Hohen Villerspitze.
Arbeit am neuen Kreuz auf der Hohen Villerspitze.

Der Rinnensee wird im August ausdrücklich mit den Augen eines ambitionierten Amateurfotografen betrachtet. Es geht um Perspektiven und darum, ein vertrautes Motiv noch einmal neu zu sehen. Die Bilder vom Sommerwandsee und die kleinen Beobachtungen am Weg zeigen dieselbe Lust am Hinschauen.

JAHRGANG2013Früh aufstehen lohnt sichEin außergewöhnlich guter Tourenwinter bleibt im Rückblick haften. DerSommer bringt neue Möglichkeiten im Fels, und im Juli beginnt einFototag schon um drei Uhr früh. Die Chronik kann beides bewahren: diegroße Zufriedenheit über eine ganze Saison und den einzelnen Morgen,für den jemand den Schlaf unterbricht.044
2013 044 / 172

Früh aufstehen lohnt sich

Der frühe Aufbruch wird mit Licht und Spiegelung belohnt.
Der frühe Aufbruch wird mit Licht und Spiegelung belohnt.

Ein außergewöhnlich guter Tourenwinter bleibt im Rückblick haften. Der Sommer bringt neue Möglichkeiten im Fels, und im Juli beginnt ein Fototag schon um drei Uhr früh. Die Chronik kann beides bewahren: die große Zufriedenheit über eine ganze Saison und den einzelnen Morgen, für den jemand den Schlaf unterbricht.

Schnee räumen vor der Hütte. Ein Wintertag im Februar.2013 / HÜTTENLEBENEine Saison zumErinnernEnde April schreibt Horst Fankhauser, dasses in den mehr als vierzig Jahren, die erbereits hier oben verbracht habe, nur seltenso tolle Bedingungen gegeben habe. Mitdem Saisonende stellt er die Aktualisierungvorübergehend ein. Der Dank an die Lesergehört ebenso zum Abschied wie dieHoffnung auf einen schönen Sommer.Dieser begeisterte Rückblick steht nebenBerichten über eine anspruchsvolleLawinensituation. Im Frühjahr werdenSchneedeckentests veröffentlicht, einLawinenereignis am Hüttenzustieg wirdgeschildert, später ein ungewöhnlichgroßes Schneebrett im Gschwez. DieErinnerung an eine gute Saison löscht dieschwierigen Tage nicht aus.Gerade das macht die Sammlungglaubwürdig. Sie bewahrt keinenglattgebügelten Winter. Sie zeigt einenWinter, in dem aufmerksam beobachtet,diskutiert, gewarnt und schließlich mitgroßer Freude zurückgeblickt wurde.045
2013 045 / 172

Eine Saison zum Erinnern

Schnee räumen vor der Hütte. Ein Wintertag im Februar.
Schnee räumen vor der Hütte. Ein Wintertag im Februar.

Ende April schreibt Horst Fankhauser, dass es in den mehr als vierzig Jahren, die er bereits hier oben verbracht habe, nur selten so tolle Bedingungen gegeben habe. Mit dem Saisonende stellt er die Aktualisierung vorübergehend ein. Der Dank an die Leser gehört ebenso zum Abschied wie die Hoffnung auf einen schönen Sommer.

Dieser begeisterte Rückblick steht neben Berichten über eine anspruchsvolle Lawinensituation. Im Frühjahr werden Schneedeckentests veröffentlicht, ein Lawinenereignis am Hüttenzustieg wird geschildert, später ein ungewöhnlich großes Schneebrett im Gschwez. Die Erinnerung an eine gute Saison löscht die schwierigen Tage nicht aus.

Gerade das macht die Sammlung glaubwürdig. Sie bewahrt keinen glattgebügelten Winter. Sie zeigt einen Winter, in dem aufmerksam beobachtet, diskutiert, gewarnt und schließlich mit großer Freude zurückgeblickt wurde.

2013 / EIN WINTER IN BILDERNDie Spur zieht in die weiteWinterlandschaft.046
2013 046 / 172

Ein Winter in Bildern

Die Spur zieht in die weite Winterlandschaft.
Die Spur zieht in die weite Winterlandschaft.
2013 / EIN WINTER IN BILDERNDas große Schneebrett im Gschwez wirdim Mai dokumentiert.047
2013 047 / 172

Ein Winter in Bildern

Das große Schneebrett im Gschwez wird im Mai dokumentiert.
Das große Schneebrett im Gschwez wird im Mai dokumentiert.
Das Gelände der neu vorgestellten kombinierten Tour, als historischeRoutenaufnahme.2013 / HÜTTENLEBENSieben Seillängenund ein MorgenIm September wird eine neue kombinierteEis- und Klettertour im Bereich desWilden Turmes vorgestellt. Sie istbesonders für die Ausbildung in Fels undEis gedacht. Sieben kurze Seillängenführen durch guten Fels. Wo Risse dasLegen mobiler Sicherungen ermöglichen,wurde bewusst auf Bohrhaken verzichtet.Solche Beiträge erzählen von derHüttenumgebung als einem über Jahreentwickelten Lernort. Ein Gelände wirdnicht nur begangen, sondern auf seineMöglichkeiten hin gelesen und gestaltet.Schon im Juli hatte ein anderer Eintrageinen frühen Aufbruch festgehalten: Wennder Mond alte Männer nicht schlafenlasse und diese die Mühen des Aufstehensum drei Uhr nicht scheuten, entstehe einsagenhafter Übergang zwischen Nachtund Tag. Zwischen der Planung einerRoute und diesem Morgen liegt eineganze Bandbreite dessen, was die Bergehier bedeuten.048
2013 048 / 172

Sieben Seillängen und ein Morgen

Das Gelände der neu vorgestellten kombinierten Tour, als historische Routenaufnahme.
Das Gelände der neu vorgestellten kombinierten Tour, als historische Routenaufnahme.

Im September wird eine neue kombinierte Eis- und Klettertour im Bereich des Wilden Turmes vorgestellt. Sie ist besonders für die Ausbildung in Fels und Eis gedacht. Sieben kurze Seillängen führen durch guten Fels. Wo Risse das Legen mobiler Sicherungen ermöglichen, wurde bewusst auf Bohrhaken verzichtet.

Solche Beiträge erzählen von der Hüttenumgebung als einem über Jahre entwickelten Lernort. Ein Gelände wird nicht nur begangen, sondern auf seine Möglichkeiten hin gelesen und gestaltet.

Schon im Juli hatte ein anderer Eintrag einen frühen Aufbruch festgehalten: Wenn der Mond alte Männer nicht schlafen lasse und diese die Mühen des Aufstehens um drei Uhr nicht scheuten, entstehe ein sagenhafter Übergang zwischen Nacht und Tag. Zwischen der Planung einer Route und diesem Morgen liegt eine ganze Bandbreite dessen, was die Berge hier bedeuten.

2013 / DER FRÜHE AUFBRUCHAm Übergang zwischen Nacht und Tag.049
2013 049 / 172

Der frühe Aufbruch

Am Übergang zwischen Nacht und Tag.
Am Übergang zwischen Nacht und Tag.
2013 / DER FRÜHE AUFBRUCHAm Gipfel der Inneren Sommerwand.050
2013 050 / 172

Der frühe Aufbruch

Am Gipfel der Inneren Sommerwand.
Am Gipfel der Inneren Sommerwand.
2013 / WAS BLEIBTIm September begegnen sich Mond und Sonneüber Rinnen- und Berglasspitze. DerVier-Gletscherweg und der Apere Turm tauchenals große Sommerziele auf. Die Bilder lassendie Mühe des Aufstiegs nicht verschwinden; siezeigen, weshalb sie auf sich genommen wird.01 Mond und Berg im frühen Licht.02 Wasser und Grün am Weg. Bildserie vomLokalaugenschein auf dem Höhenweg.03 Ein stilles Gegenbild zum Fels: der See in derBildserie zur neuen Tour.051
2013 051 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Mond und Berg im frühen Licht.
Mond und Berg im frühen Licht.
Wasser und Grün am Weg. Bildserie vom Lokalaugenschein auf dem Höhenweg.
Wasser und Grün am Weg. Bildserie vom Lokalaugenschein auf dem Höhenweg.
Ein stilles Gegenbild zum Fels: der See in der Bildserie zur neuen Tour.
Ein stilles Gegenbild zum Fels: der See in der Bildserie zur neuen Tour.

Im September begegnen sich Mond und Sonne über Rinnen- und Berglasspitze. Der Vier-Gletscherweg und der Apere Turm tauchen als große Sommerziele auf. Die Bilder lassen die Mühe des Aufstiegs nicht verschwinden; sie zeigen, weshalb sie auf sich genommen wird.

JAHRGANG2014Auch Regen hat ein LichtDer Winter liefert Traumtage und unerwartete Schneebretter. DerSommer bleibt als regenreich in Erinnerung. Die Kamera findet trotzdemMotive, bisweilen unmittelbar im nassen Gras. Im Herbst rücken dieInstandhaltung der Wege und die Technik der Hütte ins Bild. Schönheitund Reparatur gehören demselben Jahr an.052
2014 052 / 172

Auch Regen hat ein Licht

Vollmond über der winterlichen Hütte.
Vollmond über der winterlichen Hütte.

Der Winter liefert Traumtage und unerwartete Schneebretter. Der Sommer bleibt als regenreich in Erinnerung. Die Kamera findet trotzdem Motive, bisweilen unmittelbar im nassen Gras. Im Herbst rücken die Instandhaltung der Wege und die Technik der Hütte ins Bild. Schönheit und Reparatur gehören demselben Jahr an.

Der Regentag öffnet den Blick auf kleine Formen.2014 / HÜTTENLEBENWenn der Bergnicht zu sehen istAm 23. August lässt das Wetter denganzen Tag keinen Blick auf die Bergezu. Der Eintrag beklagt das nicht lange:Im regennassen Gras finden sichFotomotive. Schon tags zuvor war vonGroßartigem nach Regentagen die Redegewesen – man müsse die Dinge imrichtigen Licht finden.Diese kleinen Beobachtungen veränderndie Perspektive. Die Umgebung derHütte ist nicht erst dann sehenswert,wenn alle Gipfel frei sind. Ein Tropfen,eine Pflanze oder eine Nebelgrenzekann für einen Tag genügen.Im September zeigt sich nach demverregneten Sommer der Herbst vonseiner besten Seite. Die Bildfolge erhältdadurch einen eigenen Rhythmus. Siemuss die nassen Wochen nichtauslassen, um schön zu sein. Geradedurch sie bekommen die klaren Tage ihrGewicht.053
2014 053 / 172

Wenn der Berg nicht zu sehen ist

Der Regentag öffnet den Blick auf kleine Formen.
Der Regentag öffnet den Blick auf kleine Formen.

Am 23. August lässt das Wetter den ganzen Tag keinen Blick auf die Berge zu. Der Eintrag beklagt das nicht lange: Im regennassen Gras finden sich Fotomotive. Schon tags zuvor war von Großartigem nach Regentagen die Rede gewesen – man müsse die Dinge im richtigen Licht finden.

Diese kleinen Beobachtungen verändern die Perspektive. Die Umgebung der Hütte ist nicht erst dann sehenswert, wenn alle Gipfel frei sind. Ein Tropfen, eine Pflanze oder eine Nebelgrenze kann für einen Tag genügen.

Im September zeigt sich nach dem verregneten Sommer der Herbst von seiner besten Seite. Die Bildfolge erhält dadurch einen eigenen Rhythmus. Sie muss die nassen Wochen nicht auslassen, um schön zu sein. Gerade durch sie bekommen die klaren Tage ihr Gewicht.

2014 / NACH DEM REGENEine Reihe Tropfen auf einem Grashalm.054
2014 054 / 172

Nach dem Regen

Eine Reihe Tropfen auf einem Grashalm.
Eine Reihe Tropfen auf einem Grashalm.
2014 / NACH DEM REGENNach dem verregneten Sommer kommtder klare Herbst.055
2014 055 / 172

Nach dem Regen

Nach dem verregneten Sommer kommt der klare Herbst.
Nach dem verregneten Sommer kommt der klare Herbst.
Hilfe bei E-Werk und Hüttentechnik. Der Beitrag nennt Michael Ankervon Strom vom Dach.2014 / HÜTTENLEBENWas wieder inOrdnung gebrachtwirdAm 3. September geht am Blerchner einmassiver Felssturz nieder. Er trifft denStubaier Höhenweg unweit der Hütte. Derspäter veröffentlichte Bericht hält fest,dass bereits am 4. September lose Steinean Abbruchstelle und Sturzbahn entferntwurden.Im Oktober folgt eine andere Nachrichtaus dem Bereich der Instandhaltung. DasE-Werk ist ausgefallen. Bei derWiederinbetriebnahme und bei derTechnik in der Hütte hilft Michael Ankervon der Firma Strom vom Dach aus Erl.Es sind knappe Einträge, aber sie öffnenden Blick auf Arbeit, die selten eineeigene Erzählung erhält. Wege undStromversorgung sind nicht einfachvorhanden. Nach einem Ereignis mussjemand hinsehen, anpacken und dafürsorgen, dass die Voraussetzungen desHüttenlebens wieder stimmen.056
2014 056 / 172

Was wieder in Ordnung gebracht wird

Hilfe bei E-Werk und Hüttentechnik. Der Beitrag nennt Michael Anker von Strom vom Dach.
Hilfe bei E-Werk und Hüttentechnik. Der Beitrag nennt Michael Anker von Strom vom Dach.

Am 3. September geht am Blerchner ein massiver Felssturz nieder. Er trifft den Stubaier Höhenweg unweit der Hütte. Der später veröffentlichte Bericht hält fest, dass bereits am 4. September lose Steine an Abbruchstelle und Sturzbahn entfernt wurden.

Im Oktober folgt eine andere Nachricht aus dem Bereich der Instandhaltung. Das E-Werk ist ausgefallen. Bei der Wiederinbetriebnahme und bei der Technik in der Hütte hilft Michael Anker von der Firma Strom vom Dach aus Erl.

Es sind knappe Einträge, aber sie öffnen den Blick auf Arbeit, die selten eine eigene Erzählung erhält. Wege und Stromversorgung sind nicht einfach vorhanden. Nach einem Ereignis muss jemand hinsehen, anpacken und dafür sorgen, dass die Voraussetzungen des Hüttenlebens wieder stimmen.

2014 / HINSCHAUEN UND ANPACKENArbeiten nach dem Felssturz amBlerchner. Die Beschriftung gehört zurOriginalaufnahme.057
2014 057 / 172

Hinschauen und anpacken

Arbeiten nach dem Felssturz am Blerchner. Die Beschriftung gehört zur Originalaufnahme.
Arbeiten nach dem Felssturz am Blerchner. Die Beschriftung gehört zur Originalaufnahme.
2014 / HINSCHAUEN UND ANPACKENUntersuchung der Schneedecke nacheinem Lawinenereignis im März.058
2014 058 / 172

Hinschauen und anpacken

Untersuchung der Schneedecke nach einem Lawinenereignis im März.
Untersuchung der Schneedecke nach einem Lawinenereignis im März.
2014 / WAS BLEIBTZum Angebot dieses Jahres gehört auch einangekündigtes Yoga- und Wanderwochenende zurSommersonnwende mit Sherry Kranabitter. Der Blick aufdie Berge wird um Ruhe und bewusstes Unterwegsseinerweitert. Im selben Archiv stehen Vollmondtouren,Gletscherwege und Beobachtungen aus dem Gras –verschiedene Zugänge zu ein und demselben Ort.01 Unterstützung aus der Luft bei denSchneedeckenuntersuchungen.02 Blick vom Vier-Gletscherweg auf dieEislandschaft.03 Noch ein Regentropfen-Moment aus diesemSommer.059
2014 059 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Unterstützung aus der Luft bei den Schneedeckenuntersuchungen.
Unterstützung aus der Luft bei den Schneedeckenuntersuchungen.
Blick vom Vier-Gletscherweg auf die Eislandschaft.
Blick vom Vier-Gletscherweg auf die Eislandschaft.
Noch ein Regentropfen-Moment aus diesem Sommer.
Noch ein Regentropfen-Moment aus diesem Sommer.

Zum Angebot dieses Jahres gehört auch ein angekündigtes Yoga- und Wanderwochenende zur Sommersonnwende mit Sherry Kranabitter. Der Blick auf die Berge wird um Ruhe und bewusstes Unterwegssein erweitert. Im selben Archiv stehen Vollmondtouren, Gletscherwege und Beobachtungen aus dem Gras – verschiedene Zugänge zu ein und demselben Ort.

JAHRGANG2015Ein Winter voller WechselDie Beiträge dieses Jahrgangs konzentrieren sich auf den Winter. Sieerzählen vom Schnee unter den Schiern, von Wind, Wärme und denGrenzen einer guten Planung. Zwischen ausführlichen Beobachtungenstehen Bilder großer Stille. Der März endet mit einem Sturm, der denHüttenbetrieb auch durch die vielen Absagen trifft.060
2015 060 / 172

Ein Winter voller Wechsel

Abendliche Stille über der nebelgefüllten Tiefe.
Abendliche Stille über der nebelgefüllten Tiefe.

Die Beiträge dieses Jahrgangs konzentrieren sich auf den Winter. Sie erzählen vom Schnee unter den Schiern, von Wind, Wärme und den Grenzen einer guten Planung. Zwischen ausführlichen Beobachtungen stehen Bilder großer Stille. Der März endet mit einem Sturm, der den Hüttenbetrieb auch durch die vielen Absagen trifft.

Der Schafgrübler in der Bildserie zur Untersuchung einesSchneebretts.2015 / HÜTTENLEBENWas unter derOberfläche liegtIm Jänner wird ein Schneebrett unterhalbdes Schafgrüblers genauer untersucht. DerBericht beschreibt Schichtenunterschiedlicher Härte und eine lockereZwischenlage. Im Februar kehrt derVerfasser zur Gipfelflanke zurück: Derungünstige Aufbau der Altschneedeckebleibt ein Thema.Solche Texte gehören zu den ausführlichstendes Archivs. Sie wollen erklären, weshalb einHang Aufmerksamkeit verdient, auch wenndie Oberfläche zunächst wenig verrät.Immer wieder werden Beobachtungen vorOrt mit dem Lawinenlagebericht verbunden.Neben den Warnungen stehen Fragen derGäste und Antworten zu denTourenbedingungen. Die Hütte ist dabeinicht nur Unterkunft, sondern Anlaufstellefür die Einschätzung eines Gebiets. Ausheutiger Sicht bleiben diese Meldungenhistorische Momentaufnahmen. Für dieChronik zeigen sie vor allem dieBeharrlichkeit, mit der immer wiederhinausgegangen und nachgesehen wird.061
2015 061 / 172

Was unter der Oberfläche liegt

Der Schafgrübler in der Bildserie zur Untersuchung eines Schneebretts.
Der Schafgrübler in der Bildserie zur Untersuchung eines Schneebretts.

Im Jänner wird ein Schneebrett unterhalb des Schafgrüblers genauer untersucht. Der Bericht beschreibt Schichten unterschiedlicher Härte und eine lockere Zwischenlage. Im Februar kehrt der Verfasser zur Gipfelflanke zurück: Der ungünstige Aufbau der Altschneedecke bleibt ein Thema.

Solche Texte gehören zu den ausführlichsten des Archivs. Sie wollen erklären, weshalb ein Hang Aufmerksamkeit verdient, auch wenn die Oberfläche zunächst wenig verrät. Immer wieder werden Beobachtungen vor Ort mit dem Lawinenlagebericht verbunden.

Neben den Warnungen stehen Fragen der Gäste und Antworten zu den Tourenbedingungen. Die Hütte ist dabei nicht nur Unterkunft, sondern Anlaufstelle für die Einschätzung eines Gebiets. Aus heutiger Sicht bleiben diese Meldungen historische Momentaufnahmen. Für die Chronik zeigen sie vor allem die Beharrlichkeit, mit der immer wieder hinausgegangen und nachgesehen wird.

Zertrümmerte Scheiben an der Eingangstür. DieOriginalbildunterschrift nennt den enormen Winddruck als Ursache.2015 / HÜTTENLEBENVom Traumpulverzum SturmAm 12. März gelingt ein Tag, der im späterenBeitrag als kaum zu überbieten beschriebenwird. Der knappe Grundsatz dazu lautet: zumrichtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. GegenMonatsende zeigen weitere BilderPulverschnee und gute Tourentage.Am 28. März herrschen am Berglasfernernoch Traumbedingungen. Drei Tage spätermeldet die Hütte orkanartigen Sturm mitmehr als hundert Kilometern pro Stunde. DieBildunterschrift dokumentiert zertrümmerteScheiben an der Eingangstür durch denenormen Winddruck. Im selben Eintrag istvon deutlich über hundert Absagen die Rede.Der Verfasser vermutet den Sturm und dieweiteren Niederschläge als Gründe.So dicht liegen in diesem FrühjahrBergfreude und betriebliche Unsicherheitnebeneinander. Eine gute Schneelage alleinfüllt noch keine Hütte, und ein einzelnesWochenende kann sein Gesicht binnenweniger Tage ändern. Die Fotografien haltendie schönen Stunden fest; der Begleittexterinnert an die Folgen des Umschwungs.062
2015 062 / 172

Vom Traumpulver zum Sturm

Zertrümmerte Scheiben an der Eingangstür. Die Originalbildunterschrift nennt den enormen Winddruck als Ursache.
Zertrümmerte Scheiben an der Eingangstür. Die Originalbildunterschrift nennt den enormen Winddruck als Ursache.

Am 12. März gelingt ein Tag, der im späteren Beitrag als kaum zu überbieten beschrieben wird. Der knappe Grundsatz dazu lautet: zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Gegen Monatsende zeigen weitere Bilder Pulverschnee und gute Tourentage.

Am 28. März herrschen am Berglasferner noch Traumbedingungen. Drei Tage später meldet die Hütte orkanartigen Sturm mit mehr als hundert Kilometern pro Stunde. Die Bildunterschrift dokumentiert zertrümmerte Scheiben an der Eingangstür durch den enormen Winddruck. Im selben Eintrag ist von deutlich über hundert Absagen die Rede. Der Verfasser vermutet den Sturm und die weiteren Niederschläge als Gründe.

So dicht liegen in diesem Frühjahr Bergfreude und betriebliche Unsicherheit nebeneinander. Eine gute Schneelage allein füllt noch keine Hütte, und ein einzelnes Wochenende kann sein Gesicht binnen weniger Tage ändern. Die Fotografien halten die schönen Stunden fest; der Begleittext erinnert an die Folgen des Umschwungs.

2015 / WAS BLEIBT„The Sound of Silence“ heißt ein Jännereintrag zurInneren Sommerwand. Über den nebelgefülltenTälern zeigt sich die Höhe von ihrer stillen Seite.Solche Bilder stehen zwischen den vielenSchneedeckenbeobachtungen. Sie erklären ohnegroße Worte, warum der Weg hinaus immerwieder reizt.01 Die guten Tage vor dem nächstenWetterwechsel.02 Eine Pause hoch über den Tälern.03 Die Hütte im Sturm. Bildserie vom 31. März.063
2015 063 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Die guten Tage vor dem nächsten Wetterwechsel.
Die guten Tage vor dem nächsten Wetterwechsel.
Eine Pause hoch über den Tälern.
Eine Pause hoch über den Tälern.
Die Hütte im Sturm. Bildserie vom 31. März.
Die Hütte im Sturm. Bildserie vom 31. März.

„The Sound of Silence“ heißt ein Jännereintrag zur Inneren Sommerwand. Über den nebelgefüllten Tälern zeigt sich die Höhe von ihrer stillen Seite. Solche Bilder stehen zwischen den vielen Schneedeckenbeobachtungen. Sie erklären ohne große Worte, warum der Weg hinaus immer wieder reizt.

JAHRGANG2016Ein Platz zum BleibenDer Jahrgang beginnt im Sommer. Kinder, wilde Wasser, Wolken undSterne prägen die Bildauswahl. Am Alpeiner Ferner wird ein vertrauterRastplatz wiederhergestellt. Zum Jahresende verschieben sich dieMöglichkeiten erneut: Schnee fehlt, Eis ist reichlich vorhanden. EineBergtour ersetzt die erwartete Schitour.064
2016 064 / 172

Ein Platz zum Bleiben

Die beleuchtete Hütte unter dem Sternenhimmel.
Die beleuchtete Hütte unter dem Sternenhimmel.

Der Jahrgang beginnt im Sommer. Kinder, wilde Wasser, Wolken und Sterne prägen die Bildauswahl. Am Alpeiner Ferner wird ein vertrauter Rastplatz wiederhergestellt. Zum Jahresende verschieben sich die Möglichkeiten erneut: Schnee fehlt, Eis ist reichlich vorhanden. Eine Bergtour ersetzt die erwartete Schitour.

Der wiederhergestellte Kraftplatz am Alpeiner Ferner.2016 / HÜTTENLEBENDer KraftplatzAm 10. Juli berichtet die Hütte vom neuerrichteten Kraftplatz am AlpeinerFerner. Heftige Föhnstürme im Frühlinghatten die Wiederherstellung nötiggemacht. Den Namen, so erzählt derEintrag, haben Gäste dem Ort gegeben.Tisch und Bänke sind ein Geschenk derRechtsanwaltskanzlei Hengeler Mülleran die Bewirtschafterfamilie. DieBildunterschriften erinnern anwiederkehrende Besuche und dankender Firma Heli Transport für ihreUnterstützung beim Transport.In den Fotos stehen Holz, Gebetsfahnenund die alpine Umgebungnebeneinander. Ein Rastplatz wird zumsichtbaren Zeichen einer Verbindungzwischen Gästen und Gastgebern. Nichtjede wichtige Hüttengeschichte brauchteinen Gipfelerfolg. Manchmal erzählteine Bank ebenso viel davon, warumMenschen wiederkommen und sich miteinem Ort verbunden fühlen.065
2016 065 / 172

Der Kraftplatz

Der wiederhergestellte Kraftplatz am Alpeiner Ferner.
Der wiederhergestellte Kraftplatz am Alpeiner Ferner.

Am 10. Juli berichtet die Hütte vom neu errichteten Kraftplatz am Alpeiner Ferner. Heftige Föhnstürme im Frühling hatten die Wiederherstellung nötig gemacht. Den Namen, so erzählt der Eintrag, haben Gäste dem Ort gegeben.

Tisch und Bänke sind ein Geschenk der Rechtsanwaltskanzlei Hengeler Müller an die Bewirtschafterfamilie. Die Bildunterschriften erinnern an wiederkehrende Besuche und danken der Firma Heli Transport für ihre Unterstützung beim Transport.

In den Fotos stehen Holz, Gebetsfahnen und die alpine Umgebung nebeneinander. Ein Rastplatz wird zum sichtbaren Zeichen einer Verbindung zwischen Gästen und Gastgebern. Nicht jede wichtige Hüttengeschichte braucht einen Gipfelerfolg. Manchmal erzählt eine Bank ebenso viel davon, warum Menschen wiederkommen und sich mit einem Ort verbunden fühlen.

2016 / EIN ORT FÜR DIE RASTUnterstützung beim Transport durch HeliTransport. Rückblick aus derselbenBildserie.066
2016 066 / 172

Ein Ort für die Rast

Unterstützung beim Transport durch Heli Transport. Rückblick aus derselben Bildserie.
Unterstützung beim Transport durch Heli Transport. Rückblick aus derselben Bildserie.
2016 / EIN ORT FÜR DIE RASTRast zwischen Tisch, Bänken undGebetsfahnen.067
2016 067 / 172

Ein Ort für die Rast

Rast zwischen Tisch, Bänken und Gebetsfahnen.
Rast zwischen Tisch, Bänken und Gebetsfahnen.
Ein Bach und ein Spielzeugbagger genügen für einen langen Moment.2016 / HÜTTENLEBENDie kleinenBergsteiger„Kinder herzlich willkommen“ heißt esMitte Juli. Eine Galerie gehört den jüngstenBergsteigern. Tags zuvor beschreibt dieWebsite das seit Jahrzehnten verfolgteBemühen, die natürliche Umgebung mitihren vielen Wasserstellen durchzusätzliche Spiel- und Klettermöglichkeitenzu ergänzen.Die Bilder zeigen eine andereGrößenordnung des Abenteuers. Ein kurzesSeil, eine kleine Kletterstelle oder einFlying Fox können für Kinder einen ganzenTag ausmachen. Die großen Gletscherbergebleiben im Hintergrund, ohne dass sie fürdas Erlebnis sofort bestiegen werdenmüssten.Im August folgt der Wilde Wasserweg zumAlpeiner Ferner. Hier verbinden sichLandschaft, Bewegung und Beobachtung.Der Beitrag hebt nicht nur dieWildwasserkulisse hervor, sondern auchFlora und Fauna. Die Umgebung der Hütteerschließt sich auf vielen Wegen und fürunterschiedliche Lebensalter.068
2016 068 / 172

Die kleinen Bergsteiger

Ein Bach und ein Spielzeugbagger genügen für einen langen Moment.
Ein Bach und ein Spielzeugbagger genügen für einen langen Moment.

„Kinder herzlich willkommen“ heißt es Mitte Juli. Eine Galerie gehört den jüngsten Bergsteigern. Tags zuvor beschreibt die Website das seit Jahrzehnten verfolgte Bemühen, die natürliche Umgebung mit ihren vielen Wasserstellen durch zusätzliche Spiel- und Klettermöglichkeiten zu ergänzen.

Die Bilder zeigen eine andere Größenordnung des Abenteuers. Ein kurzes Seil, eine kleine Kletterstelle oder ein Flying Fox können für Kinder einen ganzen Tag ausmachen. Die großen Gletscherberge bleiben im Hintergrund, ohne dass sie für das Erlebnis sofort bestiegen werden müssten.

Im August folgt der Wilde Wasserweg zum Alpeiner Ferner. Hier verbinden sich Landschaft, Bewegung und Beobachtung. Der Beitrag hebt nicht nur die Wildwasserkulisse hervor, sondern auch Flora und Fauna. Die Umgebung der Hütte erschließt sich auf vielen Wegen und für unterschiedliche Lebensalter.

2016 / GEMEINSAME ABENTEUERVorfreude am Flying Fox.069
2016 069 / 172

Gemeinsame Abenteuer

Vorfreude am Flying Fox.
Vorfreude am Flying Fox.
2016 / GEMEINSAME ABENTEUERGemeinsam durch den Höllenrachen.070
2016 070 / 172

Gemeinsame Abenteuer

Gemeinsam durch den Höllenrachen.
Gemeinsam durch den Höllenrachen.
2016 / WAS BLEIBTNachtfotografie wird im Juli als eigene Herausforderungbeschrieben, im August ziehen Wolken den Blick an. ImDezember führt eine Tour ohne Schi auf denSchafgrübler. Der Beitrag erzählt von einer kaum zuüberbietenden stillen Zeit. Ein weiterer Eintrag mahnt,dem Wild im Winter ungestörte Räume zu lassen. Diegenaue Ursache des beobachteten Rückgangs derGämsen bleibt darin offen.01 Wilde Wasser auf dem Weg zum AlpeinerFerner.02 Gämsen im Wintergelände. Der Beitrag bittetum Rücksicht auf ihre Ruheplätze.03 Im Dezember zu Fuß auf den Schafgrübler.071
2016 071 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Wilde Wasser auf dem Weg zum Alpeiner Ferner.
Wilde Wasser auf dem Weg zum Alpeiner Ferner.
Gämsen im Wintergelände. Der Beitrag bittet um Rücksicht auf ihre Ruheplätze.
Gämsen im Wintergelände. Der Beitrag bittet um Rücksicht auf ihre Ruheplätze.
Im Dezember zu Fuß auf den Schafgrübler.
Im Dezember zu Fuß auf den Schafgrübler.

Nachtfotografie wird im Juli als eigene Herausforderung beschrieben, im August ziehen Wolken den Blick an. Im Dezember führt eine Tour ohne Schi auf den Schafgrübler. Der Beitrag erzählt von einer kaum zu überbietenden stillen Zeit. Ein weiterer Eintrag mahnt, dem Wild im Winter ungestörte Räume zu lassen. Die genaue Ursache des beobachteten Rückgangs der Gämsen bleibt darin offen.

JAHRGANG2017Immer wieder neu anfangenDer Winter beginnt mit knapper Schneelage und endet mit einem spätenGeschenk. Der Sommer verlangt nach Unwettern Reparaturen, währendder Gletscherrückgang weitere Arbeiten nötig macht. Dazwischen bleibenFamilienangebote, Sonnenuntergänge und eine helle Vollmondnacht. Esist ein Jahr der Gegensätze – und des Wiederherstellens.072
2017 072 / 172

Immer wieder neu anfangen

Die Hütte in einer hellen Vollmondnacht.
Die Hütte in einer hellen Vollmondnacht.

Der Winter beginnt mit knapper Schneelage und endet mit einem späten Geschenk. Der Sommer verlangt nach Unwettern Reparaturen, während der Gletscherrückgang weitere Arbeiten nötig macht. Dazwischen bleiben Familienangebote, Sonnenuntergänge und eine helle Vollmondnacht. Es ist ein Jahr der Gegensätze – und des Wiederherstellens.

Späte Pulverschneetage im April.2017 / HÜTTENLEBENSpät, aber dochIm Jänner und Februar ist die Schneemengedeutlich unterdurchschnittlich. Die Beiträgebeschreiben brauchbare Abschnitte ebensowie ausgewehtes Gelände und schwierigePassagen. Im März bringt kräftigerSchneefall neue Möglichkeiten, aberzunächst auch eine angespannteLawinensituation.Nach den Niederschlägen erfolgt einLokalaugenschein gemeinsam mit RudiMair und Harry Riedl. Die vielenSelbstauslösungen werden dokumentiert.Der Dank an die beteiligten Stellen und andas Bundesheer gehört zur Nachricht.Dann kommt der April. Nach ergiebigemSchneefall werden am 20. AprilPulverschnee über mehr als tausendHöhenmeter und traumhaftes Wetterbeschrieben. Ein weiterer Eintrag sprichtvom besten Tourentag der Saison. EndeApril fällt die Bilanz entsprechendversöhnlich aus: Das Finale hätte nichtbesser sein können. Der Winter hat seinestärksten Tage für den Schluss aufgehoben.073
2017 073 / 172

Spät, aber doch

Späte Pulverschneetage im April.
Späte Pulverschneetage im April.

Im Jänner und Februar ist die Schneemenge deutlich unterdurchschnittlich. Die Beiträge beschreiben brauchbare Abschnitte ebenso wie ausgewehtes Gelände und schwierige Passagen. Im März bringt kräftiger Schneefall neue Möglichkeiten, aber zunächst auch eine angespannte Lawinensituation.

Nach den Niederschlägen erfolgt ein Lokalaugenschein gemeinsam mit Rudi Mair und Harry Riedl. Die vielen Selbstauslösungen werden dokumentiert. Der Dank an die beteiligten Stellen und an das Bundesheer gehört zur Nachricht.

Dann kommt der April. Nach ergiebigem Schneefall werden am 20. April Pulverschnee über mehr als tausend Höhenmeter und traumhaftes Wetter beschrieben. Ein weiterer Eintrag spricht vom besten Tourentag der Saison. Ende April fällt die Bilanz entsprechend versöhnlich aus: Das Finale hätte nicht besser sein können. Der Winter hat seine stärksten Tage für den Schluss aufgehoben.

2017 / DER SPÄTE WINTERDokumentierte Lawinenabgänge. DieMarkierungen sind Bestandteil deshistorischen Bildes.074
2017 074 / 172

Der späte Winter

Dokumentierte Lawinenabgänge. Die Markierungen sind Bestandteil des historischen Bildes.
Dokumentierte Lawinenabgänge. Die Markierungen sind Bestandteil des historischen Bildes.
2017 / DER SPÄTE WINTERZum Saisonfinale im oberen Bereich desBerglasferners.075
2017 075 / 172

Der späte Winter

Zum Saisonfinale im oberen Bereich des Berglasferners.
Zum Saisonfinale im oberen Bereich des Berglasferners.
Hochwasser im August.2017 / HÜTTENLEBENDer Bach verändertden WegIm August fallen in kurzer Zeit großeNiederschlagsmengen. Bei einemLokalaugenschein am Alpeiner Ferner wirdeine weggerissene Brücke an derAbzweigung zum Aperen Turm festgestelltund wieder errichtet. Das Hochwasser hatdas Gelände verändert; der Zugang zumGletscher muss daran angepasst werden.Wenige Tage später berichtet die Websitevon weiteren Arbeiten. An der Turmscharteverursacht der Gletscherrückgang Problememit losem Gestein. Soweit möglich, werdenSteine abgeräumt und eineAbseilmöglichkeit eingerichtet. ImSeptember folgen umfangreiche Arbeiten ander Wildgratscharte.Die Meldungen machen deutlich, dassvertraute Übergänge nicht unverändertbleiben. Der Bergraum ist in Bewegung.Damit Wege und Übergänge nutzbar bleiben,muss immer wieder geprüft, neu angelegtund gesichert werden. Hinter einer kurzenWegmeldung steht oft mehr Arbeit, als ihrewenigen Zeilen erkennen lassen.076
2017 076 / 172

Der Bach verändert den Weg

Hochwasser im August.
Hochwasser im August.

Im August fallen in kurzer Zeit große Niederschlagsmengen. Bei einem Lokalaugenschein am Alpeiner Ferner wird eine weggerissene Brücke an der Abzweigung zum Aperen Turm festgestellt und wieder errichtet. Das Hochwasser hat das Gelände verändert; der Zugang zum Gletscher muss daran angepasst werden.

Wenige Tage später berichtet die Website von weiteren Arbeiten. An der Turmscharte verursacht der Gletscherrückgang Probleme mit losem Gestein. Soweit möglich, werden Steine abgeräumt und eine Abseilmöglichkeit eingerichtet. Im September folgen umfangreiche Arbeiten an der Wildgratscharte.

Die Meldungen machen deutlich, dass vertraute Übergänge nicht unverändert bleiben. Der Bergraum ist in Bewegung. Damit Wege und Übergänge nutzbar bleiben, muss immer wieder geprüft, neu angelegt und gesichert werden. Hinter einer kurzen Wegmeldung steht oft mehr Arbeit, als ihre wenigen Zeilen erkennen lassen.

2017 / ARBEIT AM ÜBERGANGArbeiten an der Wildgratscharte.077
2017 077 / 172

Arbeit am Übergang

Arbeiten an der Wildgratscharte.
Arbeiten an der Wildgratscharte.
2017 / ARBEIT AM ÜBERGANGEine Leiter überbrückt den verändertenÜbergang zwischen Eis und Fels.078
2017 078 / 172

Arbeit am Übergang

Eine Leiter überbrückt den veränderten Übergang zwischen Eis und Fels.
Eine Leiter überbrückt den veränderten Übergang zwischen Eis und Fels.
2017 / NACH DEM HOCHWASSERBeim Lokalaugenschein nach demHochwasser.079
2017 079 / 172

Nach dem Hochwasser

Beim Lokalaugenschein nach dem Hochwasser.
Beim Lokalaugenschein nach dem Hochwasser.
2017 / NACH DEM HOCHWASSERDer Alpeiner Ferner und sein Vorfeld imAugust.080
2017 080 / 172

Nach dem Hochwasser

Der Alpeiner Ferner und sein Vorfeld im August.
Der Alpeiner Ferner und sein Vorfeld im August.
2017 / DIE ANDERE SEITE DES SOMMERSFrühes Licht über dem Tal.081
2017 081 / 172

Die andere Seite des Sommers

Frühes Licht über dem Tal.
Frühes Licht über dem Tal.
2017 / DIE ANDERE SEITE DES SOMMERSAm Gipfel der Rinnenspitze.082
2017 082 / 172

Die andere Seite des Sommers

Am Gipfel der Rinnenspitze.
Am Gipfel der Rinnenspitze.
2017 / WAS BLEIBTDer Sommerauftakt wird mit Yoga und Wandernangekündigt. Im Dezember macht der Vollmond dieverschneite Landschaft beinahe zum Tag. ZuWeihnachten führt der Weg wieder hinaus: erst amNachmittag in Richtung Horntaler Joch, dann beiMondschein zur Hütte. Hier oben, schreibt der Beitrag,sei die stille Zeit noch allgegenwärtig gewesen.01 Gemeinsam draußen: Bild zur Ankündigungdes Yoga- und Wanderwochenendes.02 Verzweigte Wasserläufe im Gletschervorfeld.03 Heiligabend bei Mondschein an der Hütte.083
2017 083 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Gemeinsam draußen: Bild zur Ankündigung des Yoga- und Wanderwochenendes.
Gemeinsam draußen: Bild zur Ankündigung des Yoga- und Wanderwochenendes.
Verzweigte Wasserläufe im Gletschervorfeld.
Verzweigte Wasserläufe im Gletschervorfeld.
Heiligabend bei Mondschein an der Hütte.
Heiligabend bei Mondschein an der Hütte.

Der Sommerauftakt wird mit Yoga und Wandern angekündigt. Im Dezember macht der Vollmond die verschneite Landschaft beinahe zum Tag. Zu Weihnachten führt der Weg wieder hinaus: erst am Nachmittag in Richtung Horntaler Joch, dann bei Mondschein zur Hütte. Hier oben, schreibt der Beitrag, sei die stille Zeit noch allgegenwärtig gewesen.

JAHRGANG2018Ein Winter wie im BilderbuchSchneemengen, wie sie im Jänner lange nicht mehr erlebt wurden, prägenden Beginn des Jahres. Die Begeisterung ist groß, die Beobachtung bleibtgenau. Im Sommer wandert die Kamera durch eine vielfältige Umgebung:Fels, Wasser, Blumen und Spielraum für Kinder. Der Herbst setzt zumSchluss noch einmal eigene Farben.084
2018 084 / 172

Ein Winter wie im Bilderbuch

Herbstfarben vor der Hütte.
Herbstfarben vor der Hütte.

Schneemengen, wie sie im Jänner lange nicht mehr erlebt wurden, prägen den Beginn des Jahres. Die Begeisterung ist groß, die Beobachtung bleibt genau. Im Sommer wandert die Kamera durch eine vielfältige Umgebung: Fels, Wasser, Blumen und Spielraum für Kinder. Der Herbst setzt zum Schluss noch einmal eigene Farben.

Die Schneemengen geben selbst den kleinen Gebäuden neue Formen.2018 / HÜTTENLEBENEs gibt sie dochnoch„Es gibt sie doch noch, die schneereichenWinter!“ lautet die Überschrift vom 24.Jänner. In einem Beobachtungszeitraum vonüber fünfzig Jahren, heißt es im Text, seiensolche Schneemengen im Jänner seltengewesen. Tags darauf wird einWintermärchen daraus.Die folgenden Wochen sind dennoch keineununterbrochene Folge sorgloser Tage.Neuschnee auf Oberflächenreif, Wind undTriebschnee werden beschrieben. EndeFebruar erzwingen die tiefen Temperatureneinen Kompromiss: lieber schlechterSchnee in der Sonne als Pulver im Schatten.Im März arbeiten Mitarbeiter desLawinenwarndienstes im Bereich der Hütteim Gelände. Später bringen vierzigZentimeter Neuschnee bei wenig Windwieder Begeisterung. Gerade in einemBilderbuchwinter bleiben die Unterschiedezwischen einem schönen Landschaftsbildund den tatsächlichen Verhältnissenwichtig. Die Chronik hält beides fest.085
2018 085 / 172

Es gibt sie doch noch

Die Schneemengen geben selbst den kleinen Gebäuden neue Formen.
Die Schneemengen geben selbst den kleinen Gebäuden neue Formen.

„Es gibt sie doch noch, die schneereichen Winter!“ lautet die Überschrift vom 24. Jänner. In einem Beobachtungszeitraum von über fünfzig Jahren, heißt es im Text, seien solche Schneemengen im Jänner selten gewesen. Tags darauf wird ein Wintermärchen daraus.

Die folgenden Wochen sind dennoch keine ununterbrochene Folge sorgloser Tage. Neuschnee auf Oberflächenreif, Wind und Triebschnee werden beschrieben. Ende Februar erzwingen die tiefen Temperaturen einen Kompromiss: lieber schlechter Schnee in der Sonne als Pulver im Schatten.

Im März arbeiten Mitarbeiter des Lawinenwarndienstes im Bereich der Hütte im Gelände. Später bringen vierzig Zentimeter Neuschnee bei wenig Wind wieder Begeisterung. Gerade in einem Bilderbuchwinter bleiben die Unterschiede zwischen einem schönen Landschaftsbild und den tatsächlichen Verhältnissen wichtig. Die Chronik hält beides fest.

2018 / SCHNEE IN FÜLLESpuren durch einen tief verschneitenWinter.086
2018 086 / 172

Schnee in Fülle

Spuren durch einen tief verschneiten Winter.
Spuren durch einen tief verschneiten Winter.
2018 / SCHNEE IN FÜLLEEine Pause während derSchneedeckenuntersuchungen.087
2018 087 / 172

Schnee in Fülle

Eine Pause während der Schneedeckenuntersuchungen.
Eine Pause während der Schneedeckenuntersuchungen.
Kinder am Sommerwandsee.2018 / HÜTTENLEBENEin Sommer fürvieleIm Juni zählt die Website auf, was dieUmgebung für unterschiedliche Gästebereithält: Wanderungen, Klettergärten,alpine Klettertouren, den Höllenrachenund Übungsplätze für Ausbildungskurse.Für die Kleinsten sind das Wasser undder Kletterigel eigene Ziele.Diese Vielfalt ist ein wiederkehrendesMotiv. Es geht nicht darum, jeden Tagmöglichst hoch hinaufzukommen. DieHütte ist Ausgangspunkt für sehrverschiedene Erlebnisse, die sich amAbend wieder an einem Ort treffen.Im August wird die Bergwelt alsaußergewöhnlicher Naturschauplatzbezeichnet. Um ihre Schönheit zuentdecken, brauche es Augen undGespür. Die Bildserien setzen dieseAufforderung um: Ein Detail kann nebeneinem Panorama bestehen, die kindlicheEntdeckung neben dem großen Bergziel.Beides gehört in dieselbe Erinnerung.088
2018 088 / 172

Ein Sommer für viele

Kinder am Sommerwandsee.
Kinder am Sommerwandsee.

Im Juni zählt die Website auf, was die Umgebung für unterschiedliche Gäste bereithält: Wanderungen, Klettergärten, alpine Klettertouren, den Höllenrachen und Übungsplätze für Ausbildungskurse. Für die Kleinsten sind das Wasser und der Kletterigel eigene Ziele.

Diese Vielfalt ist ein wiederkehrendes Motiv. Es geht nicht darum, jeden Tag möglichst hoch hinaufzukommen. Die Hütte ist Ausgangspunkt für sehr verschiedene Erlebnisse, die sich am Abend wieder an einem Ort treffen.

Im August wird die Bergwelt als außergewöhnlicher Naturschauplatz bezeichnet. Um ihre Schönheit zu entdecken, brauche es Augen und Gespür. Die Bildserien setzen diese Aufforderung um: Ein Detail kann neben einem Panorama bestehen, die kindliche Entdeckung neben dem großen Bergziel. Beides gehört in dieselbe Erinnerung.

2018 / SPIELRAUM AM WASSEREin Logenplatz am Wasser, die Hütte imHintergrund.089
2018 089 / 172

Spielraum am Wasser

Ein Logenplatz am Wasser, die Hütte im Hintergrund.
Ein Logenplatz am Wasser, die Hütte im Hintergrund.
2018 / SPIELRAUM AM WASSERSand und Steine: die kleinen Fundstückedes Tages.090
2018 090 / 172

Spielraum am Wasser

Sand und Steine: die kleinen Fundstücke des Tages.
Sand und Steine: die kleinen Fundstücke des Tages.
2018 / WAS BLEIBTNachtbilder vom März und herbstlicheAufnahmen vom September spannen einenweiten Bogen. Die vertrauten Berge ändern ihreWirkung mit Schnee, Licht und Jahreszeit. DerOrt bleibt wiedererkennbar, aber die Bilderwiederholen nicht einfach denselben Tag.01 Licht in der Hütte während einer Märznacht.02 Regentropfen und Kreuz im Detail.03 Herbstlandschaft beim Sommerwandsee.091
2018 091 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Licht in der Hütte während einer Märznacht.
Licht in der Hütte während einer Märznacht.
Regentropfen und Kreuz im Detail.
Regentropfen und Kreuz im Detail.
Herbstlandschaft beim Sommerwandsee.
Herbstlandschaft beim Sommerwandsee.

Nachtbilder vom März und herbstliche Aufnahmen vom September spannen einen weiten Bogen. Die vertrauten Berge ändern ihre Wirkung mit Schnee, Licht und Jahreszeit. Der Ort bleibt wiedererkennbar, aber die Bilder wiederholen nicht einfach denselben Tag.

JAHRGANG2019Verbunden mit diesem OrtZwischen Tourenberichten und Naturbildern wird 2019 dieFamiliengeschichte ausdrücklich zum Thema. Auch das Erinnern anVerstorbene erhält einen Platz. Ende September verabschieden sichThomas und Beate nach einer unfallfreien Sommersaison von den Gästen.Es sind Beiträge, die das Haus und die Berge mit den Menschen verbinden.092
2019 092 / 172

Verbunden mit diesem Ort

Die Hütte vor dem ersten Tageslicht.
Die Hütte vor dem ersten Tageslicht.

Zwischen Tourenberichten und Naturbildern wird 2019 die Familiengeschichte ausdrücklich zum Thema. Auch das Erinnern an Verstorbene erhält einen Platz. Ende September verabschieden sich Thomas und Beate nach einer unfallfreien Sommersaison von den Gästen. Es sind Beiträge, die das Haus und die Berge mit den Menschen verbinden.

Familienbilder, 2019 erneut veröffentlicht. Ein Rückblick auf diegewachsene Verbindung zur Hütte.2019 / HÜTTENLEBENMehr als fünfzigJahreIm Juni blickt ein Beitrag auf dieZusammenarbeit der Familien Hofer undFankhauser mit der hüttenbesitzendenSektion Innsbruck zurück. Weit überfünfzig Jahre bestehe diese Verbindungbereits. Die kurze Bilanz fällt für beideSeiten im Großen und Ganzenzufriedenstellend aus.Die Bilder dieses Eintrags öffnen dasFamilienalbum. Sie zeigen Generationen,gemeinsames Arbeiten undZusammensein. Eine Bildunterschrift hebtdie Bewirtschaftung durch Beate undThomas hervor. Neben den großenVeränderungen der Berge tritt dieGeschichte der Menschen, die dem Hausüber viele Jahre verbunden sind.Hier wird sichtbar, was unter den vielenTourenmeldungen oft nur mitschwingt.Die Hütte ist über Jahrzehntegemeinsamer Bezugspunkt: für eineFamilie, eine Sektion und Menschen, dieimmer wieder heraufkommen.093
2019 093 / 172

Mehr als fünfzig Jahre

Familienbilder, 2019 erneut veröffentlicht. Ein Rückblick auf die gewachsene Verbindung zur Hütte.
Familienbilder, 2019 erneut veröffentlicht. Ein Rückblick auf die gewachsene Verbindung zur Hütte.

Im Juni blickt ein Beitrag auf die Zusammenarbeit der Familien Hofer und Fankhauser mit der hüttenbesitzenden Sektion Innsbruck zurück. Weit über fünfzig Jahre bestehe diese Verbindung bereits. Die kurze Bilanz fällt für beide Seiten im Großen und Ganzen zufriedenstellend aus.

Die Bilder dieses Eintrags öffnen das Familienalbum. Sie zeigen Generationen, gemeinsames Arbeiten und Zusammensein. Eine Bildunterschrift hebt die Bewirtschaftung durch Beate und Thomas hervor. Neben den großen Veränderungen der Berge tritt die Geschichte der Menschen, die dem Haus über viele Jahre verbunden sind.

Hier wird sichtbar, was unter den vielen Tourenmeldungen oft nur mitschwingt. Die Hütte ist über Jahrzehnte gemeinsamer Bezugspunkt: für eine Familie, eine Sektion und Menschen, die immer wieder heraufkommen.

2019 / AUS DEM FAMILIENALBUMEine Seite aus dem Familienalbum.094
2019 094 / 172

Aus dem Familienalbum

Eine Seite aus dem Familienalbum.
Eine Seite aus dem Familienalbum.
2019 / AUS DEM FAMILIENALBUMZusammenarbeit in der Küche, festgehalten in der Familienbildserie.095
2019 095 / 172

Aus dem Familienalbum

Zusammenarbeit in der Küche, festgehalten in der Familienbildserie.
Zusammenarbeit in der Küche, festgehalten in der Familienbildserie.
Ein Platz der Erinnerung unweit der Hütte.2019 / HÜTTENLEBENEin Platz für dieErinnerungIm Juli ist von einem Platz unweit der Hüttedie Rede, der besonders jenen Verstorbenengewidmet ist, die mit dem Haus, seinenBewirtschaftern und den Alpeiner Bergeneng verbunden waren. Die Bildserie zeigtBerglandschaft und frühes Licht.Gedenken erscheint hier nicht alsGegenwelt zum Bergleben. Es gehört dazu.Orte, an denen gemeinsam unterwegsgewesen wurde, bewahren Verbindungenauch dann, wenn jemand fehlt.Im September folgt ein anderer stillerMoment: ein Morgen auf der Rinnenspitze,die Füße beinahe im Nebel und darüberblauer Himmel. Der Text beschreibt dasAlleinsein an einem solchen Morgen alsGeschenk. Die beigefügten älterenAufnahmen holen einen solchen Augenblicknoch einmal heran. Das vertrauteGipfelkreuz, ein Mensch über demWolkenmeer und das Licht darübergenügen, um die besondere Stimmung zubewahren.096
2019 096 / 172

Ein Platz für die Erinnerung

Ein Platz der Erinnerung unweit der Hütte.
Ein Platz der Erinnerung unweit der Hütte.

Im Juli ist von einem Platz unweit der Hütte die Rede, der besonders jenen Verstorbenen gewidmet ist, die mit dem Haus, seinen Bewirtschaftern und den Alpeiner Bergen eng verbunden waren. Die Bildserie zeigt Berglandschaft und frühes Licht.

Gedenken erscheint hier nicht als Gegenwelt zum Bergleben. Es gehört dazu. Orte, an denen gemeinsam unterwegs gewesen wurde, bewahren Verbindungen auch dann, wenn jemand fehlt.

Im September folgt ein anderer stiller Moment: ein Morgen auf der Rinnenspitze, die Füße beinahe im Nebel und darüber blauer Himmel. Der Text beschreibt das Alleinsein an einem solchen Morgen als Geschenk. Die beigefügten älteren Aufnahmen holen einen solchen Augenblick noch einmal heran. Das vertraute Gipfelkreuz, ein Mensch über dem Wolkenmeer und das Licht darüber genügen, um die besondere Stimmung zu bewahren.

2019 / ERINNERUNG UND WEITEÜber dem Nebel. Eine ältere Aufnahme,veröffentlicht zum Rinnenspitz-Erlebnisvon 2019.097
2019 097 / 172

Erinnerung und Weite

Über dem Nebel. Eine ältere Aufnahme, veröffentlicht zum Rinnenspitz-Erlebnis von 2019.
Über dem Nebel. Eine ältere Aufnahme, veröffentlicht zum Rinnenspitz-Erlebnis von 2019.
2019 / ERINNERUNG UND WEITEFrühes Licht am Gedenkplatz.098
2019 098 / 172

Erinnerung und Weite

Frühes Licht am Gedenkplatz.
Frühes Licht am Gedenkplatz.
2019 / WAS BLEIBTAm 26. September wird eine unfallfreie Sommersaison verabschiedet. Thomas und Beateerinnern zugleich an die grandiose Schitourensaison des vergangenen Winters undhoffen auf eine ähnlich gute kommende. Der Dank und die Einladung zumWiederkommen beschließen den bewirtschafteten Sommer. Später zeigen die Bildernoch einen schönen Oktober und ungewöhnliche Schneemengen im November.099
2019 099 / 172

Zum Saisonende

Blüten vor der Bergkulisse.
Blüten vor der Bergkulisse.

Am 26. September wird eine unfallfreie Sommersaison verabschiedet. Thomas und Beate erinnern zugleich an die grandiose Schitourensaison des vergangenen Winters und hoffen auf eine ähnlich gute kommende. Der Dank und die Einladung zum Wiederkommen beschließen den bewirtschafteten Sommer. Später zeigen die Bilder noch einen schönen Oktober und ungewöhnliche Schneemengen im November.

2019 / RAST UND RÜCKBLICKRast beim Lokalaugenschein zur Rinnenspitzeim Juni.Rückblick auf die winterlichen Berge zumSaisonschluss.100
2019 100 / 172

Rast und Rückblick

Rast beim Lokalaugenschein zur Rinnenspitze im Juni.
Rast beim Lokalaugenschein zur Rinnenspitze im Juni.
Rückblick auf die winterlichen Berge zum Saisonschluss.
Rückblick auf die winterlichen Berge zum Saisonschluss.
JAHRGANG2020Als die Hütte schließen mussteAm 14. März endet der laufende Hüttenbetrieb abrupt. Die Pandemieverändert das Jahr. Die Verbindung zu Gästen und Freunden bleibt über Bilderund kurze Nachrichten bestehen. Im Juni wird ein Sommerstart angekündigt,ein Gedenkplatz vorgestellt. Im Dezember sind die Berge tief verschneit, dochviele der Menschen, für die diese Bilder entstehen, müssen zu Hause bleiben.101
2020 101 / 172

Als die Hütte schließen musste

Ein tief verschneites Haus zum Jahresende.
Ein tief verschneites Haus zum Jahresende.

Am 14. März endet der laufende Hüttenbetrieb abrupt. Die Pandemie verändert das Jahr. Die Verbindung zu Gästen und Freunden bleibt über Bilder und kurze Nachrichten bestehen. Im Juni wird ein Sommerstart angekündigt, ein Gedenkplatz vorgestellt. Im Dezember sind die Berge tief verschneit, doch viele der Menschen, für die diese Bilder entstehen, müssen zu Hause bleiben.

Eine Aufnahme aus dem Beitrag zur Schließung am 14. März.2020 / HÜTTENLEBENEin Datum alsEinschnitt„Wir bedauern sehr“ beginnt die Meldungvom 14. März. Hütte und Winterraummüssen ab diesem Tag geschlossen bleiben.Noch wenige Tage zuvor hatte die Websitevon Touren und Neuschnee berichtet. Jetztsteht eine andere Wirklichkeit imMittelpunkt.Die Beiträge der folgenden Wochen kreisenum COVID-19, Durchhalten und dieHoffnung auf bessere Zeiten. Bilder vonBergen bleiben sichtbar, auch wenn einHüttenbesuch vorerst nicht möglich ist. DieWebsite wird zu einem kleinen Fenster ineine Landschaft, die viele vertraute Gästegerade nicht erreichen können.Am 12. Juni wird der Start in dieSommersaison für den 19. Juniangekündigt. Die Nachricht richtet denBlick wieder auf die Hütte und ihreUmgebung. Im Oktober bleibt derWinterraum wegen der Pandemiegeschlossen. Der Einschnitt lässt sichdeshalb nicht mit einer einzigenWiedereröffnung abschließen.102
2020 102 / 172

Ein Datum als Einschnitt

Eine Aufnahme aus dem Beitrag zur Schließung am 14. März.
Eine Aufnahme aus dem Beitrag zur Schließung am 14. März.

„Wir bedauern sehr“ beginnt die Meldung vom 14. März. Hütte und Winterraum müssen ab diesem Tag geschlossen bleiben. Noch wenige Tage zuvor hatte die Website von Touren und Neuschnee berichtet. Jetzt steht eine andere Wirklichkeit im Mittelpunkt.

Die Beiträge der folgenden Wochen kreisen um COVID-19, Durchhalten und die Hoffnung auf bessere Zeiten. Bilder von Bergen bleiben sichtbar, auch wenn ein Hüttenbesuch vorerst nicht möglich ist. Die Website wird zu einem kleinen Fenster in eine Landschaft, die viele vertraute Gäste gerade nicht erreichen können.

Am 12. Juni wird der Start in die Sommersaison für den 19. Juni angekündigt. Die Nachricht richtet den Blick wieder auf die Hütte und ihre Umgebung. Im Oktober bleibt der Winterraum wegen der Pandemie geschlossen. Der Einschnitt lässt sich deshalb nicht mit einer einzigen Wiedereröffnung abschließen.

2020 / DAS FENSTER NACH DRAUSSENDie Berglandschaft bleibt sichtbar,während der Hüttenbetrieb pausiert.103
2020 103 / 172

Das Fenster nach draußen

Die Berglandschaft bleibt sichtbar, während der Hüttenbetrieb pausiert.
Die Berglandschaft bleibt sichtbar, während der Hüttenbetrieb pausiert.
2020 / DAS FENSTER NACH DRAUSSENSommerbilder zur angekündigtenWiederöffnung: gemeinsames Spielen amWasser.104
2020 104 / 172

Das Fenster nach draußen

Sommerbilder zur angekündigten Wiederöffnung: gemeinsames Spielen am Wasser.
Sommerbilder zur angekündigten Wiederöffnung: gemeinsames Spielen am Wasser.
Am Gedenkplatzl, mit den beteiligten Helfern.2020 / HÜTTENLEBENEin Ort zumInnehaltenIm Juni stellt die Website das Gedenkplatzlvor. Rund eine halbe Stunde von der Hütteentfernt ist ein Ort für Menschenentstanden, die an verstorbene oderverunglückte Bergkameraden, Freundeund Angehörige denken möchten.Der Beitrag nennt die Unterstützung vonAndi Gstrein, Kunstschmied aus Sölden,sowie Markus Illmer und Franz Egger ausNeustift. Diese Namen gehören zurGeschichte des Platzes. Sie geben derkurzen Nachricht die konkretemenschliche Seite, die in einerLandschaftsaufnahme allein leichtverborgen bliebe.Am Jahresende fällt außergewöhnlich vielSchnee. Die Bilder vom 10. Dezemberwerden ausdrücklich jenen Freunden undGästen gewidmet, die pandemiebedingt zuHause bleiben müssen. Sie sollen einwenig Ablenkung bringen. So wird dasFotografieren in diesem Jahr auch zu einerForm, an andere zu denken.105
2020 105 / 172

Ein Ort zum Innehalten

Am Gedenkplatzl, mit den beteiligten Helfern.
Am Gedenkplatzl, mit den beteiligten Helfern.

Im Juni stellt die Website das Gedenkplatzl vor. Rund eine halbe Stunde von der Hütte entfernt ist ein Ort für Menschen entstanden, die an verstorbene oder verunglückte Bergkameraden, Freunde und Angehörige denken möchten.

Der Beitrag nennt die Unterstützung von Andi Gstrein, Kunstschmied aus Sölden, sowie Markus Illmer und Franz Egger aus Neustift. Diese Namen gehören zur Geschichte des Platzes. Sie geben der kurzen Nachricht die konkrete menschliche Seite, die in einer Landschaftsaufnahme allein leicht verborgen bliebe.

Am Jahresende fällt außergewöhnlich viel Schnee. Die Bilder vom 10. Dezember werden ausdrücklich jenen Freunden und Gästen gewidmet, die pandemiebedingt zu Hause bleiben müssen. Sie sollen ein wenig Ablenkung bringen. So wird das Fotografieren in diesem Jahr auch zu einer Form, an andere zu denken.

2020 / EIN ORT FÜR ANDEREDer neue Ort zum Innehalten in derBerglandschaft.106
2020 106 / 172

Ein Ort für andere

Der neue Ort zum Innehalten in der Berglandschaft.
Der neue Ort zum Innehalten in der Berglandschaft.
2020 / EIN ORT FÜR ANDEREBilder für jene, die zu Hause bleibenmüssen: Dezember an der Hütte.107
2020 107 / 172

Ein Ort für andere

Bilder für jene, die zu Hause bleiben müssen: Dezember an der Hütte.
Bilder für jene, die zu Hause bleiben müssen: Dezember an der Hütte.
2020 / WAS BLEIBTWolkenstimmungen, Edelweiß und Kontrollgängefinden weiterhin ihren Platz. Im September werdendie Seile an der Wildgratscharte nacheingegangenen Hinweisen überprüft. DasBerggeschehen läuft weiter, auch wenn dieBedingungen des Hüttenlebens sich grundlegendgeändert haben.01 Edelweiß begleitet den Klettersteig.02 Wasser zeichnet Linien im Gletschervorfeld.03 Wolken über dem Tal.108
2020 108 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Edelweiß begleitet den Klettersteig.
Edelweiß begleitet den Klettersteig.
Wasser zeichnet Linien im Gletschervorfeld.
Wasser zeichnet Linien im Gletschervorfeld.
Wolken über dem Tal.
Wolken über dem Tal.

Wolkenstimmungen, Edelweiß und Kontrollgänge finden weiterhin ihren Platz. Im September werden die Seile an der Wildgratscharte nach eingegangenen Hinweisen überprüft. Das Berggeschehen läuft weiter, auch wenn die Bedingungen des Hüttenlebens sich grundlegend geändert haben.

JAHRGANG2021Die Gäste fehlenDie Berge zeigen sich von ihrer schönsten Seite, doch die Hütte kann ihreGäste im dokumentierten Winter nicht empfangen. Schneeprofile,Erkundungstouren und Bilder werden weiter veröffentlicht. In den Textenliegt eine besondere Spannung: Freude über die Bedingungen undBedauern darüber, sie nicht mit den vertrauten Menschen teilen zu können.109
2021 109 / 172

Die Gäste fehlen

Viel Schnee, geschlossene Hütte: ein Märzbild.
Viel Schnee, geschlossene Hütte: ein Märzbild.

Die Berge zeigen sich von ihrer schönsten Seite, doch die Hütte kann ihre Gäste im dokumentierten Winter nicht empfangen. Schneeprofile, Erkundungstouren und Bilder werden weiter veröffentlicht. In den Texten liegt eine besondere Spannung: Freude über die Bedingungen und Bedauern darüber, sie nicht mit den vertrauten Menschen teilen zu können.

Erkundung im Gebiet des Alpeiner Ferners und des VerborgenenBerges.2021 / HÜTTENLEBENEine Spur trotzgeschlossenerHütteIm Februar wird bis zum Talschluss eineSpur präpariert, obwohl die Hüttegeschlossen bleiben muss. Der Beitragbezeichnet dies als Service und bittet umVerständnis, dass nicht nach jedemSchneefall sofort wieder präpariert werde.Die Erkundungstouren dienen weiterhin derBeobachtung. Ein Eintrag erklärt sogar,warum man den angelegten Spuren nichteinfach folgen solle: Die Route sei bewusstso gewählt worden, dass möglichst vieleEindrücke von der Schneedecke gesammeltwerden konnten. Ein Untersuchungsgangist eben etwas anderes als eine genussvollangelegte Gästetour.Die Bilder sollen Freunden und GästenEindrücke liefern, während dieÖffnungsperspektiven unklar bleiben.„Bleibt gesund!“ steht unter einemFebruarbeitrag. Selten rücken alltäglicheHütteninformation und persönlicheVerbundenheit so deutlich zusammen.110
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Eine Spur trotz geschlossener Hütte

Erkundung im Gebiet des Alpeiner Ferners und des Verborgenen Berges.
Erkundung im Gebiet des Alpeiner Ferners und des Verborgenen Berges.

Im Februar wird bis zum Talschluss eine Spur präpariert, obwohl die Hütte geschlossen bleiben muss. Der Beitrag bezeichnet dies als Service und bittet um Verständnis, dass nicht nach jedem Schneefall sofort wieder präpariert werde.

Die Erkundungstouren dienen weiterhin der Beobachtung. Ein Eintrag erklärt sogar, warum man den angelegten Spuren nicht einfach folgen solle: Die Route sei bewusst so gewählt worden, dass möglichst viele Eindrücke von der Schneedecke gesammelt werden konnten. Ein Untersuchungsgang ist eben etwas anderes als eine genussvoll angelegte Gästetour.

Die Bilder sollen Freunden und Gästen Eindrücke liefern, während die Öffnungsperspektiven unklar bleiben. „Bleibt gesund!“ steht unter einem Februarbeitrag. Selten rücken alltägliche Hütteninformation und persönliche Verbundenheit so deutlich zusammen.

Ein Pulverschneetag im März, den viele Gäste nicht miterlebenkönnen.2021 / HÜTTENLEBENSchade, schade,schadeIm März reiht sich ein guter Tourentag anden nächsten. Für den 6. März werdenTraumwetter und eine langePulverschneeabfahrt über denSommerwandferner beschrieben,anschließend der Aufstieg zumGschwezgrat und die Abfahrt zurOberissalm. Der Bericht spricht von mehrals 1.700 Höhenmetern im makellosenPulver.Doch die Überschrift vom 20. März lautetnicht einfach „Traumtag“, sondern „Schade,schade, schade!“ Die Pandemie stehtzwischen den guten Bedingungen und denMenschen, die sie gerne erleben würden.Drei Tage später heißt es sinngemäß, dieFreude wäre noch größer, könnten dietreuen Gäste und Freunde dabei sein. Hierwird der Wert eines Hüttenwintersbesonders deutlich. Landschaft und Schneesind nur ein Teil davon. Zum vollständigenErlebnis gehören die Menschen, mit denenman es teilt.111
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Schade, schade, schade

Ein Pulverschneetag im März, den viele Gäste nicht miterleben können.
Ein Pulverschneetag im März, den viele Gäste nicht miterleben können.

Im März reiht sich ein guter Tourentag an den nächsten. Für den 6. März werden Traumwetter und eine lange Pulverschneeabfahrt über den Sommerwandferner beschrieben, anschließend der Aufstieg zum Gschwezgrat und die Abfahrt zur Oberissalm. Der Bericht spricht von mehr als 1.700 Höhenmetern im makellosen Pulver.

Doch die Überschrift vom 20. März lautet nicht einfach „Traumtag“, sondern „Schade, schade, schade!“ Die Pandemie steht zwischen den guten Bedingungen und den Menschen, die sie gerne erleben würden.

Drei Tage später heißt es sinngemäß, die Freude wäre noch größer, könnten die treuen Gäste und Freunde dabei sein. Hier wird der Wert eines Hüttenwinters besonders deutlich. Landschaft und Schnee sind nur ein Teil davon. Zum vollständigen Erlebnis gehören die Menschen, mit denen man es teilt.

2021 / WAS BLEIBTDie überlieferten Beiträge dieses Jahrgangs endenim März. Das Buch lässt diese Lücke stehen. Esverlängert die gut dokumentierten Wintertagenicht zu einer erfundenen Jahresgeschichte. Wasbleibt, sind Bilder von Schnee und Licht – und diespürbare Sehnsucht nach einem wiedergemeinsam erlebten Hüttenalltag.01 Spuren vor den Gebäuden der Hütte.02 Sonne über einer unberührten Schneefläche.03 Eine Gipfelrast im März.112
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Was von diesem Jahr bleibt

Spuren vor den Gebäuden der Hütte.
Spuren vor den Gebäuden der Hütte.
Sonne über einer unberührten Schneefläche.
Sonne über einer unberührten Schneefläche.
Eine Gipfelrast im März.
Eine Gipfelrast im März.

Die überlieferten Beiträge dieses Jahrgangs enden im März. Das Buch lässt diese Lücke stehen. Es verlängert die gut dokumentierten Wintertage nicht zu einer erfundenen Jahresgeschichte. Was bleibt, sind Bilder von Schnee und Licht – und die spürbare Sehnsucht nach einem wieder gemeinsam erlebten Hüttenalltag.

JAHRGANG2022Wasser und WiederaufbauIm Frühsommer werden schlechte Vorzeichen für die Gletscher gemeldet. ImJuli folgen zwei schwere Unwetter. Wege, Brücken, Zufahrt und Kraftwerksind betroffen. Zwischen den Schadensbildern stehen eine seltene Begegnungmit Bartgeiern und später die Fotos der Reparaturen. Das Jahr zeigt dieVerletzlichkeit der Infrastruktur und die Arbeit an ihrer Wiederherstellung.113
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Wasser und Wiederaufbau

Nach den Unwettern: die Arbeit am Zugang zum Alpeiner Ferner.
Nach den Unwettern: die Arbeit am Zugang zum Alpeiner Ferner.

Im Frühsommer werden schlechte Vorzeichen für die Gletscher gemeldet. Im Juli folgen zwei schwere Unwetter. Wege, Brücken, Zufahrt und Kraftwerk sind betroffen. Zwischen den Schadensbildern stehen eine seltene Begegnung mit Bartgeiern und später die Fotos der Reparaturen. Das Jahr zeigt die Verletzlichkeit der Infrastruktur und die Arbeit an ihrer Wiederherstellung.

Hochwasser im Juli. Das Aufnahmedatum nennt den 25. Juli.2022 / HÜTTENLEBENDie Nacht, dieSpuren hinterließDie Nacht vom 22. auf den 23. Juli wird ineiner Meldung als Horrorszenariobeschrieben. Eine Woche später fasst dieWebsite die Folgen zweier Unwetterinnerhalb von drei Tagen zusammen.Besonders schwer getroffen sind dasWasserkraftwerk und die Zufahrtsstraßezur Oberissalm. Brücken werdenweggerissen, Wege weggespült oderdurch Muren verlegt.Der Höllenrachen-Klettersteig istebenfalls zerstört. Nach Unterspülungenund Felsstürzen wird die damalige Anlageals nicht mehr reparierbar beschrieben.Die Fotografien lassen das Ausmaßkonkreter werden: Wasser nimmt Raumein, wo Verbindungen waren. In einemengen Arbeitsbereich muss Schlammentfernt werden. Eine Bildunterschriftspricht von mehr als eineinhalb Metern.Der Bergsommer verlangt plötzlich ganzandere Tätigkeiten als jene, die Gäste beiihrer Tourenplanung im Kopf hatten.114
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Die Nacht, die Spuren hinterließ

Hochwasser im Juli. Das Aufnahmedatum nennt den 25. Juli.
Hochwasser im Juli. Das Aufnahmedatum nennt den 25. Juli.

Die Nacht vom 22. auf den 23. Juli wird in einer Meldung als Horrorszenario beschrieben. Eine Woche später fasst die Website die Folgen zweier Unwetter innerhalb von drei Tagen zusammen. Besonders schwer getroffen sind das Wasserkraftwerk und die Zufahrtsstraße zur Oberissalm. Brücken werden weggerissen, Wege weggespült oder durch Muren verlegt.

Der Höllenrachen-Klettersteig ist ebenfalls zerstört. Nach Unterspülungen und Felsstürzen wird die damalige Anlage als nicht mehr reparierbar beschrieben.

Die Fotografien lassen das Ausmaß konkreter werden: Wasser nimmt Raum ein, wo Verbindungen waren. In einem engen Arbeitsbereich muss Schlamm entfernt werden. Eine Bildunterschrift spricht von mehr als eineinhalb Metern. Der Bergsommer verlangt plötzlich ganz andere Tätigkeiten als jene, die Gäste bei ihrer Tourenplanung im Kopf hatten.

2022 / WAS DAS WASSER HINTERLIESSDie damalige Gegenüberstellung des Höllenrachens vor und nach demHochwasser.115
2022 115 / 172

Was das Wasser hinterließ

Die damalige Gegenüberstellung des Höllenrachens vor und nach dem Hochwasser.
Die damalige Gegenüberstellung des Höllenrachens vor und nach dem Hochwasser.
2022 / WAS DAS WASSER HINTERLIESSTreibholz und Geröll bei der Brücke im Holderloch.116
2022 116 / 172

Was das Wasser hinterließ

Treibholz und Geröll bei der Brücke im Holderloch.
Treibholz und Geröll bei der Brücke im Holderloch.
2022EineinhalbMeter SchlammSchlamm entfernen: DieOriginalbeschreibung nenntmehr als eineinhalb Meter.117
2022 117 / 172

Eineinhalb Meter Schlamm

Schlamm entfernen: Die Originalbeschreibung nennt mehr als eineinhalb Meter.
Schlamm entfernen: Die Originalbeschreibung nennt mehr als eineinhalb Meter.
2022EineinhalbMeter SchlammDas vorsorglich mit Seilengesicherte Gerinne imHochwasser.118
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Eineinhalb Meter Schlamm

Das vorsorglich mit Seilen gesicherte Gerinne im Hochwasser.
Das vorsorglich mit Seilen gesicherte Gerinne im Hochwasser.
Wiederherstellung der Brücke im August.2022 / HÜTTENLEBENBrücken bauenAm 1. August wird der Unwetterberichtergänzt. Wander- undGletscherzustiegswege seien saniertbeziehungsweise kontrolliert, größereBehinderungen dort beseitigt. FürFahrzeuge bleibt die Straße zwischenSeduck und Oberissalm gesperrt.Am 9. August folgt die ausdrücklicheAbschlussmeldung zu den Arbeiten amWeg zum Alpeiner Ferner und zurWiederherstellung der Brücke. DieBildserie zeigt Menschen an Holz undWasser, Balken, Werkzeuge und die neueVerbindung über den Bach. Im Text sinddafür nur wenige Zeilen nötig.Auch unabhängig vom Unwetterverändert sich das Gelände. Im Augustwerden Arbeiten an der Turmscharte undam Vorderen Wilden Turm beschrieben,die durch den massivenGletscherrückgang notwendig gewordensind. Die Pflege der Wege endet nicht miteinem reparierten Schaden. Sie begleitetden fortlaufenden Wandel der Berge.119
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Brücken bauen

Wiederherstellung der Brücke im August.
Wiederherstellung der Brücke im August.

Am 1. August wird der Unwetterbericht ergänzt. Wander- und Gletscherzustiegswege seien saniert beziehungsweise kontrolliert, größere Behinderungen dort beseitigt. Für Fahrzeuge bleibt die Straße zwischen Seduck und Oberissalm gesperrt.

Am 9. August folgt die ausdrückliche Abschlussmeldung zu den Arbeiten am Weg zum Alpeiner Ferner und zur Wiederherstellung der Brücke. Die Bildserie zeigt Menschen an Holz und Wasser, Balken, Werkzeuge und die neue Verbindung über den Bach. Im Text sind dafür nur wenige Zeilen nötig.

Auch unabhängig vom Unwetter verändert sich das Gelände. Im August werden Arbeiten an der Turmscharte und am Vorderen Wilden Turm beschrieben, die durch den massiven Gletscherrückgang notwendig geworden sind. Die Pflege der Wege endet nicht mit einem reparierten Schaden. Sie begleitet den fortlaufenden Wandel der Berge.

2022 / EINE BRÜCKE ENTSTEHTHolz und Handarbeit am Bach.120
2022 120 / 172

Eine Brücke entsteht

Holz und Handarbeit am Bach.
Holz und Handarbeit am Bach.
2022 / EINE BRÜCKE ENTSTEHTDie Verbindung über das Wasser entstehtneu.121
2022 121 / 172

Eine Brücke entsteht

Die Verbindung über das Wasser entsteht neu.
Die Verbindung über das Wasser entsteht neu.
2022 / ARBEIT AM FELSErgänzungsarbeiten an derWildgratscharte.122
2022 122 / 172

Arbeit am Fels

Ergänzungsarbeiten an der Wildgratscharte.
Ergänzungsarbeiten an der Wildgratscharte.
2022Arbeit am FelsEin neues Fixseil amVorderen Wilden Turm.123
2022 123 / 172

Arbeit am Fels

Ein neues Fixseil am Vorderen Wilden Turm.
Ein neues Fixseil am Vorderen Wilden Turm.
2022 / WAS BLEIBTEin Bartgeierpaar hält sich in den Alpeiner Bergenauf. Die Nachricht vom Juli ist ein heller Gegenpunktin einem schweren Sommer. Schon zuvor wird überErgänzungsarbeiten an der Wildgratscharte berichtet.Naturbeobachtung und Instandhaltung laufennebeneinander weiter – auch in einem Jahr, dessenErinnerung von Wasser und Schäden geprägt ist.01 Ein Bartgeier aus der im Juli veröffentlichtenBildserie.02 Nach erledigter Arbeit: unterwegs auf demGletscher.03 Blankes Eis im Spätsommer.124
2022 124 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Ein Bartgeier aus der im Juli veröffentlichten Bildserie.
Ein Bartgeier aus der im Juli veröffentlichten Bildserie.
Nach erledigter Arbeit: unterwegs auf dem Gletscher.
Nach erledigter Arbeit: unterwegs auf dem Gletscher.
Blankes Eis im Spätsommer.
Blankes Eis im Spätsommer.

Ein Bartgeierpaar hält sich in den Alpeiner Bergen auf. Die Nachricht vom Juli ist ein heller Gegenpunkt in einem schweren Sommer. Schon zuvor wird über Ergänzungsarbeiten an der Wildgratscharte berichtet. Naturbeobachtung und Instandhaltung laufen nebeneinander weiter – auch in einem Jahr, dessen Erinnerung von Wasser und Schäden geprägt ist.

JAHRGANG2023Die Arbeit geht weiterAn der Wildgratscharte sind erneut Arbeiten nötig. Im Herbst erinnernBeiträge an die lange Ausbildungstradition der Hütte. Der Winterbeginn bringtKontrollgänge, große Neuschneemengen und eindrucksvolleLawinenbeobachtungen. Die Sammlung zeigt dabei auch Zeiten, in denenkeine Gäste im Haus sind und trotzdem nach dem Rechten gesehen werdenmuss.125
2023 125 / 172

Die Arbeit geht weiter

Der Rinnensee beim Besuch am 28. Oktober.
Der Rinnensee beim Besuch am 28. Oktober.

An der Wildgratscharte sind erneut Arbeiten nötig. Im Herbst erinnern Beiträge an die lange Ausbildungstradition der Hütte. Der Winterbeginn bringt Kontrollgänge, große Neuschneemengen und eindrucksvolle Lawinenbeobachtungen. Die Sammlung zeigt dabei auch Zeiten, in denen keine Gäste im Haus sind und trotzdem nach dem Rechten gesehen werden muss.

Fels und Schi gehören zur Ausbildungstradition. Die Serie enthältältere Aufnahmen.2023 / HÜTTENLEBENEin Gelände zumLernenEin im November veröffentlichter Beitragerinnert daran, dass die Franz-Senn-Hütteüber Jahrzehnte Stützpunkt verschiedenerSchiführerausbildungen war. DieVerbindung von Schitouren und Kletternbietet dafür viele Möglichkeiten. Fels undEis liegen nahe beieinander, Übungsstellenund große Touren gehören zu demselbenUmfeld.Ein anderer Eintrag berichtet überumfangreiche Arbeiten an derWildgratscharte von beiden Gletscherseitenaus. Der Text enthält auch Ergänzungen fürdie Schitourensaison 2024. Wie so oft imArchiv ist die Veröffentlichung kein sauberabgeschlossener Tagesbericht, sondern einefortgeschriebene Information.Für dieses Buch zählt die darin sichtbareKontinuität: Ausbildung braucht geeignetesGelände, und geeignetes Gelände verlangtAufmerksamkeit. Mit den Veränderungendes Gletschers muss auch die vorhandeneInfrastruktur immer wieder angepasstwerden.126
2023 126 / 172

Ein Gelände zum Lernen

Fels und Schi gehören zur Ausbildungstradition. Die Serie enthält ältere Aufnahmen.
Fels und Schi gehören zur Ausbildungstradition. Die Serie enthält ältere Aufnahmen.

Ein im November veröffentlichter Beitrag erinnert daran, dass die Franz-Senn-Hütte über Jahrzehnte Stützpunkt verschiedener Schiführerausbildungen war. Die Verbindung von Schitouren und Klettern bietet dafür viele Möglichkeiten. Fels und Eis liegen nahe beieinander, Übungsstellen und große Touren gehören zu demselben Umfeld.

Ein anderer Eintrag berichtet über umfangreiche Arbeiten an der Wildgratscharte von beiden Gletscherseiten aus. Der Text enthält auch Ergänzungen für die Schitourensaison 2024. Wie so oft im Archiv ist die Veröffentlichung kein sauber abgeschlossener Tagesbericht, sondern eine fortgeschriebene Information.

Für dieses Buch zählt die darin sichtbare Kontinuität: Ausbildung braucht geeignetes Gelände, und geeignetes Gelände verlangt Aufmerksamkeit. Mit den Veränderungen des Gletschers muss auch die vorhandene Infrastruktur immer wieder angepasst werden.

2023Fels, Eis undAusbildungMit Schiern am Rucksack imfelsigen Übergang.127
2023 127 / 172

Fels, Eis und Ausbildung

Mit Schiern am Rucksack im felsigen Übergang.
Mit Schiern am Rucksack im felsigen Übergang.
2023 / FELS, EIS UND AUSBILDUNGAbfahrt zur Hütte. Laut Metadaten vom 4.April 2023.128
2023 128 / 172

Fels, Eis und Ausbildung

Abfahrt zur Hütte. Laut Metadaten vom 4. April 2023.
Abfahrt zur Hütte. Laut Metadaten vom 4. April 2023.
Eine Spur führt zur Hütte: Kontrollgang Ende November.2023 / HÜTTENLEBENKontrolle vor demSchneeEnde November machen tiefeTemperaturen eine Hüttenkontrolle nötig.Heizung und E-Werk werden ausdrücklichgenannt. Zugleich gilt das Augenmerk derSchneedecke, denn weitere Niederschlägesind angekündigt.Anfang Dezember fällt gut ein halberMeter Neuschnee. Der anschließendeLokalaugenschein hält eine auffälligeHäufung spontan abgegangenerSchneebretter fest. Der Beitragbeschreibt sie als eindrucksvolleBestätigung der ausgegebenen hohenGefahrenstufe.Solche Winterbesuche stehen im Archivneben den Bildern der bewirtschaftetenSaison. Sie erinnern daran, dass einegeschlossene Hütte nicht einfach aus demAlltag verschwindet. Die Technik, dasGebäude und die Wege hinauf bleibenAufgaben. Der Kontrollgang verbindet dieSorge um das Haus mit der Beobachtungder Landschaft, die es umgibt.129
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Kontrolle vor dem Schnee

Eine Spur führt zur Hütte: Kontrollgang Ende November.
Eine Spur führt zur Hütte: Kontrollgang Ende November.

Ende November machen tiefe Temperaturen eine Hüttenkontrolle nötig. Heizung und E-Werk werden ausdrücklich genannt. Zugleich gilt das Augenmerk der Schneedecke, denn weitere Niederschläge sind angekündigt.

Anfang Dezember fällt gut ein halber Meter Neuschnee. Der anschließende Lokalaugenschein hält eine auffällige Häufung spontan abgegangener Schneebretter fest. Der Beitrag beschreibt sie als eindrucksvolle Bestätigung der ausgegebenen hohen Gefahrenstufe.

Solche Winterbesuche stehen im Archiv neben den Bildern der bewirtschafteten Saison. Sie erinnern daran, dass eine geschlossene Hütte nicht einfach aus dem Alltag verschwindet. Die Technik, das Gebäude und die Wege hinauf bleiben Aufgaben. Der Kontrollgang verbindet die Sorge um das Haus mit der Beobachtung der Landschaft, die es umgibt.

2023 / NACH DEM GROSSEN SCHNEENeuschnee im Hüttenbereich.130
2023 130 / 172

Nach dem großen Schnee

Neuschnee im Hüttenbereich.
Neuschnee im Hüttenbereich.
2023 / NACH DEM GROSSEN SCHNEELawinenablagerungen hinter denGebetsfahnen.131
2023 131 / 172

Nach dem großen Schnee

Lawinenablagerungen hinter den Gebetsfahnen.
Lawinenablagerungen hinter den Gebetsfahnen.
2023 / WAS BLEIBTNoch am 28. Oktober führt eine Tour bei gutemWetter zum Rinnensee. Wenige Wochen späterbestimmen Frost, Schnee und Sturm die Meldungen.Im Dezember wird eine günstige Gelegenheit voreinem angekündigten Temperaturanstieg genutzt.Das genaue Hinsehen bleibt der gemeinsame Nennerdieser sehr verschiedenen Tage.01 Eine Bank mit Blick auf die herbstlichenBerge.02 Eine günstige Gelegenheit vor dem nächstenTemperaturanstieg.03 Formen im Schnee im Dezember.132
2023 132 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Eine Bank mit Blick auf die herbstlichen Berge.
Eine Bank mit Blick auf die herbstlichen Berge.
Eine günstige Gelegenheit vor dem nächsten Temperaturanstieg.
Eine günstige Gelegenheit vor dem nächsten Temperaturanstieg.
Formen im Schnee im Dezember.
Formen im Schnee im Dezember.

Noch am 28. Oktober führt eine Tour bei gutem Wetter zum Rinnensee. Wenige Wochen später bestimmen Frost, Schnee und Sturm die Meldungen. Im Dezember wird eine günstige Gelegenheit vor einem angekündigten Temperaturanstieg genutzt. Das genaue Hinsehen bleibt der gemeinsame Nenner dieser sehr verschiedenen Tage.

JAHRGANG2024Zurück in den HöllenrachenEin schneereiches Frühjahr wirkt bis in den Sommer hinein. DieVersorgung über den Landweg muss gesichert sein, bevor die Hütteöffnen kann. Im Juli berichtet die Website vom Neubau desHöllenrachen-Klettersteigs. Zugleich bleiben Erkundungstouren undkleine Naturkunstwerke feste Bestandteile der veröffentlichten Momente.133
2024 133 / 172

Zurück in den Höllenrachen

Nacht am Rinnensee.
Nacht am Rinnensee.

Ein schneereiches Frühjahr wirkt bis in den Sommer hinein. Die Versorgung über den Landweg muss gesichert sein, bevor die Hütte öffnen kann. Im Juli berichtet die Website vom Neubau des Höllenrachen-Klettersteigs. Zugleich bleiben Erkundungstouren und kleine Naturkunstwerke feste Bestandteile der veröffentlichten Momente.

Viel Altschnee zum Beginn des Bergsommers.2024 / HÜTTENLEBENErst dieVersorgung, danndie ÖffnungAm 6. Juni wird die Öffnung für den 13. Juniangekündigt. Die Voraussetzung istausdrücklich genannt: Die Versorgung derHütte über den Landweg ist sichergestellt.Damit schließt die Nachricht an ein Themaan, das sich seit den ersten Jahrgängendurch das Archiv zieht.Oberhalb der Hütte liegt noch viel Schnee,besonders in den schattigen Bereichen. DerBeitrag beschreibt kompakteAltschneefelder und die damit verbundenenSchwierigkeiten. Eine Erkundungstour zurRinnenspitze am 13. Juni liefert neue Bilder.Der Sommerbeginn wird hier nicht alleindurch ein Datum bestimmt. Er hängt anWegen, Schneelage und Versorgung. DieVorbereitungen und Erkundungen schaffenerst die Voraussetzungen dafür, dass Gästeihre eigenen Bergtage beginnen können.Eine kurze Öffnungsmeldung enthält dieseganze Abhängigkeit.134
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Erst die Versorgung, dann die Öffnung

Viel Altschnee zum Beginn des Bergsommers.
Viel Altschnee zum Beginn des Bergsommers.

Am 6. Juni wird die Öffnung für den 13. Juni angekündigt. Die Voraussetzung ist ausdrücklich genannt: Die Versorgung der Hütte über den Landweg ist sichergestellt. Damit schließt die Nachricht an ein Thema an, das sich seit den ersten Jahrgängen durch das Archiv zieht.

Oberhalb der Hütte liegt noch viel Schnee, besonders in den schattigen Bereichen. Der Beitrag beschreibt kompakte Altschneefelder und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Eine Erkundungstour zur Rinnenspitze am 13. Juni liefert neue Bilder.

Der Sommerbeginn wird hier nicht allein durch ein Datum bestimmt. Er hängt an Wegen, Schneelage und Versorgung. Die Vorbereitungen und Erkundungen schaffen erst die Voraussetzungen dafür, dass Gäste ihre eigenen Bergtage beginnen können. Eine kurze Öffnungsmeldung enthält diese ganze Abhängigkeit.

2024 / ZUM SOMMERBEGINNErkundung auf der Rinnenspitze am Tagder angekündigten Hüttenöffnung.135
2024 135 / 172

Zum Sommerbeginn

Erkundung auf der Rinnenspitze am Tag der angekündigten Hüttenöffnung.
Erkundung auf der Rinnenspitze am Tag der angekündigten Hüttenöffnung.
2024 / ZUM SOMMERBEGINNEin Murmeltier in der Bildserie zumSommerbeginn.136
2024 136 / 172

Zum Sommerbeginn

Ein Murmeltier in der Bildserie zum Sommerbeginn.
Ein Murmeltier in der Bildserie zum Sommerbeginn.
Der neu errichtete Höllenrachen-Klettersteig wird wieder erlebt.2024 / HÜTTENLEBENEin neuer Wegdurch die SchluchtAm 19. Juli wird derHöllenrachen-Klettersteig zum Thema.Nach der Zerstörung der ursprünglichenAnlage ist ein Neubau entstanden. Diedeutsche RechtsanwaltskanzleiHengeler Müller hat ihn gesponsert; dieLeitung lag bei Bergführer Robert Span.Die Bildserie führt wieder in die engeSchlucht, zwischen Wasser, Fels undSicherungen. Sie lässt erkennen, warumdieser Ort im Archiv über viele Jahreimmer wieder auftaucht. DerHöllenrachen ist ein eigenerErlebnisraum in der Nähe der Hütte.Zwischen den Schadensbildern von 2022und diesen Aufnahmen liegt dieGeschichte eines Wiederaufbaus. DieFreude der Menschen in der Schluchtgibt ihm ein Gesicht. Was als zerstörteAnlage in die Meldungen einging, wirdwieder zu einem Ort gemeinsamerErlebnisse.137
2024 137 / 172

Ein neuer Weg durch die Schlucht

Der neu errichtete Höllenrachen-Klettersteig wird wieder erlebt.
Der neu errichtete Höllenrachen-Klettersteig wird wieder erlebt.

Am 19. Juli wird der Höllenrachen-Klettersteig zum Thema. Nach der Zerstörung der ursprünglichen Anlage ist ein Neubau entstanden. Die deutsche Rechtsanwaltskanzlei Hengeler Müller hat ihn gesponsert; die Leitung lag bei Bergführer Robert Span.

Die Bildserie führt wieder in die enge Schlucht, zwischen Wasser, Fels und Sicherungen. Sie lässt erkennen, warum dieser Ort im Archiv über viele Jahre immer wieder auftaucht. Der Höllenrachen ist ein eigener Erlebnisraum in der Nähe der Hütte.

Zwischen den Schadensbildern von 2022 und diesen Aufnahmen liegt die Geschichte eines Wiederaufbaus. Die Freude der Menschen in der Schlucht gibt ihm ein Gesicht. Was als zerstörte Anlage in die Meldungen einging, wird wieder zu einem Ort gemeinsamer Erlebnisse.

2024Zurück in derSchluchtZwischen Fels und Wasser.138
2024 138 / 172

Zurück in der Schlucht

Zwischen Fels und Wasser.
Zwischen Fels und Wasser.
2024Zurück in derSchluchtDie Nähe zum Wildbachmacht die Schluchtunverwechselbar.139
2024 139 / 172

Zurück in der Schlucht

Die Nähe zum Wildbach macht die Schlucht unverwechselbar.
Die Nähe zum Wildbach macht die Schlucht unverwechselbar.
2024 / WAS BLEIBTIm Jänner heißen Bilder schlicht „Kunstwerke“.Schnee und Eis bieten ihre eigenen Formen. ImSommer folgen Bergseen und Klettertouren. DieSammlung kann nach der Geschichte eines großenWiederaufbaus wieder zu einem kleinen Detailzurückkehren. Beide Größenordnungen gehörenzur Hütte.01 Winterliche Naturkunstwerke.02 Morgenstimmung am Rinnensee.03 Klettern in den Alpeiner Bergen.140
2024 140 / 172

Was von diesem Jahr bleibt

Winterliche Naturkunstwerke.
Winterliche Naturkunstwerke.
Morgenstimmung am Rinnensee.
Morgenstimmung am Rinnensee.
Klettern in den Alpeiner Bergen.
Klettern in den Alpeiner Bergen.

Im Jänner heißen Bilder schlicht „Kunstwerke“. Schnee und Eis bieten ihre eigenen Formen. Im Sommer folgen Bergseen und Klettertouren. Die Sammlung kann nach der Geschichte eines großen Wiederaufbaus wieder zu einem kleinen Detail zurückkehren. Beide Größenordnungen gehören zur Hütte.

JAHRGANG2025Vertraute Berge verändern sichDer Mai beginnt mit Krokussen, die im Stubaital „Grandelen“ heißen. ImJuni verändert ein Felssturz den Zustieg zur Wildgratscharte. Späterkehrt die Website zu Klettermöglichkeiten, Bergseen und den Gletschernzurück. Der Ton wird beim Eis deutlich: Hier beobachtet jemand seitJahrzehnten einen Verlust.141
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Vertraute Berge verändern sich

Abendfarben spiegeln sich im Rinnensee.
Abendfarben spiegeln sich im Rinnensee.

Der Mai beginnt mit Krokussen, die im Stubaital „Grandelen“ heißen. Im Juni verändert ein Felssturz den Zustieg zur Wildgratscharte. Später kehrt die Website zu Klettermöglichkeiten, Bergseen und den Gletschern zurück. Der Ton wird beim Eis deutlich: Hier beobachtet jemand seit Jahrzehnten einen Verlust.

Die im Beitrag zum Felssturz gezeigte Bergflanke.2025 / HÜTTENLEBENEin Felssturz anderWildgratscharteAm 9. Juni ereignet sich im Bereich derWildgratscharte ein Felssturz. Die Meldungam folgenden Tag unterscheidet genau: DerKlettersteig zur Scharte ist nicht betroffen,der Zustieg über den Gletscher hingegenschon.Solche Unterschiede sind wichtig für diedamalige Information und für die spätereErinnerung. Nicht jede Veränderung betriffteine ganze Tour auf dieselbe Weise. DerEintrag beschreibt eine konkrete Stelle undeinen konkreten Anlass.Im Juli richtet sich der Blick wieder auf diealpinen Klettertouren der Alpeiner Bergeund auf kürzere Mehrseillängenrouten inHüttennähe. Eine Informationsbroschüreund ein Fotobuch auf der Hütte werdengenannt. Neben dem Weitergeben aktuellerBeobachtungen bleibt das Sammeln undOrdnen des vorhandenen Wissens einewiederkehrende Aufgabe.142
2025 142 / 172

Ein Felssturz an der Wildgratscharte

Die im Beitrag zum Felssturz gezeigte Bergflanke.
Die im Beitrag zum Felssturz gezeigte Bergflanke.

Am 9. Juni ereignet sich im Bereich der Wildgratscharte ein Felssturz. Die Meldung am folgenden Tag unterscheidet genau: Der Klettersteig zur Scharte ist nicht betroffen, der Zustieg über den Gletscher hingegen schon.

Solche Unterschiede sind wichtig für die damalige Information und für die spätere Erinnerung. Nicht jede Veränderung betrifft eine ganze Tour auf dieselbe Weise. Der Eintrag beschreibt eine konkrete Stelle und einen konkreten Anlass.

Im Juli richtet sich der Blick wieder auf die alpinen Klettertouren der Alpeiner Berge und auf kürzere Mehrseillängenrouten in Hüttennähe. Eine Informationsbroschüre und ein Fotobuch auf der Hütte werden genannt. Neben dem Weitergeben aktueller Beobachtungen bleibt das Sammeln und Ordnen des vorhandenen Wissens eine wiederkehrende Aufgabe.

2025 / WILDE WASSER, STILLE SEENWasserfälle im Umfeld der Hütte.143
2025 143 / 172

Wilde Wasser, stille Seen

Wasserfälle im Umfeld der Hütte.
Wasserfälle im Umfeld der Hütte.
2025 / WILDE WASSER, STILLE SEENEin Bergsee als eigenes Ziel.144
2025 144 / 172

Wilde Wasser, stille Seen

Ein Bergsee als eigenes Ziel.
Ein Bergsee als eigenes Ziel.
Der Alpeiner Ferner im Rückblick des Jahres 2025.2025 / HÜTTENLEBENFast sechzig Jahrehinschauen„Gletschersterben!“ lautet die Überschriftim September. Der knappe Text bezeichnetdie Gletscher als stumme Zeugen desKlimawandels und nennt einenBeobachtungszeitraum von nahezu sechzigJahren.Die Stärke dieses Eintrags liegt in seinerpersönlichen zeitlichen Tiefe. Wer eineLandschaft immer wieder gesehen hat,bemerkt nicht nur den Zustand eineseinzelnen Sommers. Frühere Bilder, Wegeund Erinnerungen stehen daneben. Dienebeneinandergestellten Bilder machen dieVeränderung eindringlich. Sie bewahreneinen früheren Anblick und zeigen zugleich,wie weit das Eis inzwischenzurückgewichen ist.Am Rinnensee zeigt sich im selbenSpätsommer wieder ein anderes Gesicht.Wasser, Ufer und Berge bleiben vertrautund ändern doch fortwährend ihre Wirkung.Die Freude an der Landschaft und die Sorgeum ihre Veränderungen schließen sich nichtaus.145
2025 145 / 172

Fast sechzig Jahre hinschauen

Der Alpeiner Ferner im Rückblick des Jahres 2025.
Der Alpeiner Ferner im Rückblick des Jahres 2025.

„Gletschersterben!“ lautet die Überschrift im September. Der knappe Text bezeichnet die Gletscher als stumme Zeugen des Klimawandels und nennt einen Beobachtungszeitraum von nahezu sechzig Jahren.

Die Stärke dieses Eintrags liegt in seiner persönlichen zeitlichen Tiefe. Wer eine Landschaft immer wieder gesehen hat, bemerkt nicht nur den Zustand eines einzelnen Sommers. Frühere Bilder, Wege und Erinnerungen stehen daneben. Die nebeneinandergestellten Bilder machen die Veränderung eindringlich. Sie bewahren einen früheren Anblick und zeigen zugleich, wie weit das Eis inzwischen zurückgewichen ist.

Am Rinnensee zeigt sich im selben Spätsommer wieder ein anderes Gesicht. Wasser, Ufer und Berge bleiben vertraut und ändern doch fortwährend ihre Wirkung. Die Freude an der Landschaft und die Sorge um ihre Veränderungen schließen sich nicht aus.

2025 / ZWEI BLICKE AUF DEN BERGLASFERNERHistorische Vergleichsaufnahme des Berglasferners mit später ergänzterGletschergrenze.146
2025 146 / 172

Zwei Blicke auf den Berglasferner

Historische Vergleichsaufnahme des Berglasferners mit später ergänzter Gletschergrenze.
Historische Vergleichsaufnahme des Berglasferners mit später ergänzter Gletschergrenze.
2025 / ZWEI BLICKE AUF DEN BERGLASFERNERDie im Beitrag gegenübergestellte jüngere Ansicht des Berglasferners.147
2025 147 / 172

Zwei Blicke auf den Berglasferner

Die im Beitrag gegenübergestellte jüngere Ansicht des Berglasferners.
Die im Beitrag gegenübergestellte jüngere Ansicht des Berglasferners.
2025 / WAS BLEIBTZwischen Krokussen, Wasserfällen und Bergseenfindet der Sommer viele leise Motive. ZumSaisonschluss erscheinen Bilder vom StubaierHöhenweg in den Alpeiner Bergen. SpätereBeiträge wenden den Blick schon auf die nächsteSchitourenzeit. Der Abschied vom Sommer istzugleich eine Vorfreude.01 „Grandelen“: Krokusse im Frühling.02 Herbstfarben am Weg.03 Zum Saisonschluss auf dem StubaierHöhenweg.148
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Was von diesem Jahr bleibt

„Grandelen“: Krokusse im Frühling.
„Grandelen“: Krokusse im Frühling.
Herbstfarben am Weg.
Herbstfarben am Weg.
Zum Saisonschluss auf dem Stubaier Höhenweg.
Zum Saisonschluss auf dem Stubaier Höhenweg.

Zwischen Krokussen, Wasserfällen und Bergseen findet der Sommer viele leise Motive. Zum Saisonschluss erscheinen Bilder vom Stubaier Höhenweg in den Alpeiner Bergen. Spätere Beiträge wenden den Blick schon auf die nächste Schitourenzeit. Der Abschied vom Sommer ist zugleich eine Vorfreude.

JAHRGANG2026Verantwortung und VorfreudeDie letzte Saison dieser Chronik beginnt mit knapper Schneelage undschwierigen Verhältnissen. Es wird umgekehrt, beobachtet und zeitweise auchabgesagt. Später folgen gute Tourentage und ein Sommer mit Wolken, Reifund deutlichen Bildern vom Gletscherrückgang. Ende September schließt sichdie Sammlung mit einem Blick auf die kommende Schitourensaison.149
2026 149 / 172

Verantwortung und Vorfreude

Die Franz-Senn-Hütte am Alpeiner Bach.
Die Franz-Senn-Hütte am Alpeiner Bach.

Die letzte Saison dieser Chronik beginnt mit knapper Schneelage und schwierigen Verhältnissen. Es wird umgekehrt, beobachtet und zeitweise auch abgesagt. Später folgen gute Tourentage und ein Sommer mit Wolken, Reif und deutlichen Bildern vom Gletscherrückgang. Ende September schließt sich die Sammlung mit einem Blick auf die kommende Schitourensaison.

Lawinenbeobachtungen im Februar aus der Luft.2026 / HÜTTENLEBENUmkehren gehörtdazuAm 17. Jänner führt eine Erkundung insHorntal. Das Ziel wäre die Horntalspitzegewesen. Setzungsgeräusche undRissbildungen lassen den steilenGipfelhang jedoch zu gefährlicherscheinen. Der Verfasser bricht dasVorhaben ab und macht genau dieseEntscheidung zum Inhalt seines Berichts.Im Februar folgt eine Meldung überaußergewöhnliche Lawinenaktivität.Mehrere Staublawinen werden imHüttenbereich beobachtet. Der Beitragbetont, dass es richtig gewesen sei, dieBuchungen für die vorangegangenen Tagevon Hüttenseite zu stornieren.Beide Einträge bewahrenEntscheidungen, deren Erfolg geradedarin liegt, etwas nicht zu tun. Ein Gipfelbleibt aus, Gäste kommen an diesenTagen nicht. In einer Chronik desHüttenlebens sind solche Momenteebenso wichtig wie ausgebuchteWochenenden und gelungene Touren.150
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Umkehren gehört dazu

Lawinenbeobachtungen im Februar aus der Luft.
Lawinenbeobachtungen im Februar aus der Luft.

Am 17. Jänner führt eine Erkundung ins Horntal. Das Ziel wäre die Horntalspitze gewesen. Setzungsgeräusche und Rissbildungen lassen den steilen Gipfelhang jedoch zu gefährlich erscheinen. Der Verfasser bricht das Vorhaben ab und macht genau diese Entscheidung zum Inhalt seines Berichts.

Im Februar folgt eine Meldung über außergewöhnliche Lawinenaktivität. Mehrere Staublawinen werden im Hüttenbereich beobachtet. Der Beitrag betont, dass es richtig gewesen sei, die Buchungen für die vorangegangenen Tage von Hüttenseite zu stornieren.

Beide Einträge bewahren Entscheidungen, deren Erfolg gerade darin liegt, etwas nicht zu tun. Ein Gipfel bleibt aus, Gäste kommen an diesen Tagen nicht. In einer Chronik des Hüttenlebens sind solche Momente ebenso wichtig wie ausgebuchte Wochenenden und gelungene Touren.

2026 / GENAU HINSCHAUENRisse und Setzungen werden im Jännerdokumentiert. Die Erläuterungenstammen aus dem Originalbild.151
2026 151 / 172

Genau hinschauen

Risse und Setzungen werden im Jänner dokumentiert. Die Erläuterungen stammen aus dem Originalbild.
Risse und Setzungen werden im Jänner dokumentiert. Die Erläuterungen stammen aus dem Originalbild.
2026 / GENAU HINSCHAUENFrische Spuren nach den kräftigenSchneefällen Ende März.152
2026 152 / 172

Genau hinschauen

Frische Spuren nach den kräftigen Schneefällen Ende März.
Frische Spuren nach den kräftigen Schneefällen Ende März.
Der Kraftplatz zum Saisonschluss.2026 / HÜTTENLEBENDer Sommerverabschiedet sichEnde März bringt kräftiger Schneefallneue Zuversicht. Bei der Hütte werdenfünfzig Zentimeter, an der Wetterstationim Horntal siebzig Zentimeter Neuschneegemeldet. Im April folgen guteTourentage und ein begeisterterSaisonabschluss.Für den Sommer wird die Öffnung am 11.Juni angekündigt. Die späteren Bilderhalten ganz unterschiedliche Momentefest: ersten Reif und Fernsicht im Juli,markante Wolken, den Rinnensee und dieReste des einst mächtigen AlpeinerFerners.Im September stehen herbstliche Morgenund fast hochsommerliche Temperaturennebeneinander. Die Hütte kündigt ihreSchließung ab dem 27. September an. Dieletzten Touren dienen zugleich dazu,einen Überblick über die Gletscher zugewinnen – als Grundlage für diekommende Schitourensaison. Ein Ende,das schon wieder nach vorne schaut.153
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Der Sommer verabschiedet sich

Der Kraftplatz zum Saisonschluss.
Der Kraftplatz zum Saisonschluss.

Ende März bringt kräftiger Schneefall neue Zuversicht. Bei der Hütte werden fünfzig Zentimeter, an der Wetterstation im Horntal siebzig Zentimeter Neuschnee gemeldet. Im April folgen gute Tourentage und ein begeisterter Saisonabschluss.

Für den Sommer wird die Öffnung am 11. Juni angekündigt. Die späteren Bilder halten ganz unterschiedliche Momente fest: ersten Reif und Fernsicht im Juli, markante Wolken, den Rinnensee und die Reste des einst mächtigen Alpeiner Ferners.

Im September stehen herbstliche Morgen und fast hochsommerliche Temperaturen nebeneinander. Die Hütte kündigt ihre Schließung ab dem 27. September an. Die letzten Touren dienen zugleich dazu, einen Überblick über die Gletscher zu gewinnen – als Grundlage für die kommende Schitourensaison. Ein Ende, das schon wieder nach vorne schaut.

2026 / EIN SOMMER VOLLER MOTIVEWollgras und Berge in einer sommerlichenBildserie.154
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Ein Sommer voller Motive

Wollgras und Berge in einer sommerlichen Bildserie.
Wollgras und Berge in einer sommerlichen Bildserie.
2026 / EIN SOMMER VOLLER MOTIVEDer Rinnensee mit klarer Spiegelung.155
2026 155 / 172

Ein Sommer voller Motive

Der Rinnensee mit klarer Spiegelung.
Der Rinnensee mit klarer Spiegelung.
2026 / WAS BLEIBTWas bleibt, ist keine lückenlose Liste aller Tage. Es sinddie Momente, die wichtig genug waren, um festgehaltenzu werden, und für die zwischen den Aufgaben Zeit zumVeröffentlichen blieb. Die Berge verändern sich, dieJahreszeiten kehren wieder, Menschen kommen undgehen. Die Bilder bewahren etwas von dem, was dieseJahre auf der Franz-Senn-Hütte ausgemacht hat.01 Die Hütte öffnet sich dem Sommer.02 Wolken über den Bergen im September.03 Gletscherlandschaft bei den letztenErkundungen des Sommers.156
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Was von diesem Jahr bleibt

Die Hütte öffnet sich dem Sommer.
Die Hütte öffnet sich dem Sommer.
Wolken über den Bergen im September.
Wolken über den Bergen im September.
Gletscherlandschaft bei den letzten Erkundungen des Sommers.
Gletscherlandschaft bei den letzten Erkundungen des Sommers.

Was bleibt, ist keine lückenlose Liste aller Tage. Es sind die Momente, die wichtig genug waren, um festgehalten zu werden, und für die zwischen den Aufgaben Zeit zum Veröffentlichen blieb. Die Berge verändern sich, die Jahreszeiten kehren wieder, Menschen kommen und gehen. Die Bilder bewahren etwas von dem, was diese Jahre auf der Franz-Senn-Hütte ausgemacht hat.

2026 / DER ALPEINER IN FRÜHEREN BILDERNHistorische Ansicht, im Bild mit „um 1900“ bezeichnet.157
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Der Alpeiner in früheren Bildern

Historische Ansicht, im Bild mit „um 1900“ bezeichnet.
Historische Ansicht, im Bild mit „um 1900“ bezeichnet.
2026 / DER ALPEINER IN FRÜHEREN BILDERNVergleichsaufnahme mit der Bildangabe „Gletscherstand 2011“.158
2026 158 / 172

Der Alpeiner in früheren Bildern

Vergleichsaufnahme mit der Bildangabe „Gletscherstand 2011“.
Vergleichsaufnahme mit der Bildangabe „Gletscherstand 2011“.
2026 / WAS VOM EIS BLEIBTEine Ansicht des Alpeiner Ferners mit der Bildangabe 2015.159
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Was vom Eis bleibt

Eine Ansicht des Alpeiner Ferners mit der Bildangabe 2015.
Eine Ansicht des Alpeiner Ferners mit der Bildangabe 2015.
2026 / WAS VOM EIS BLEIBTJüngere Ansicht aus der 2026 veröffentlichten Rückschau.160
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Was vom Eis bleibt

Jüngere Ansicht aus der 2026 veröffentlichten Rückschau.
Jüngere Ansicht aus der 2026 veröffentlichten Rückschau.
ANHANG / ZUR EINORDNUNGZu den QuellenGrundlage sind 629 veröffentlichte Beiträge und 2.536 Bildverweise ausdem Archiv der Franz-Senn-Hütte. Die Kapitel folgen demVeröffentlichungsjahr. Einige Fotos zeigen frühere Jahre: DieTerrassenbilder von 2012 etwa stammen aus dem März 2011. AuchFamilienfotos und Gletscheransichten reichen weiter zurück.Die Texte verbinden belegte Ereignisse. Beobachtungen zu Schnee,Wegen und Touren beschreiben die damaligen Verhältnisse. DieAufnahmen stammen aus dem Hüttenarchiv; individuelle Urheber sinddort nicht durchgehend genannt.Das Verzeichnis führt Text- und Bildquellen mit den Seiten dieser Ausgabe auf. Die Titel sind im PDFverlinkt.161
FRANZ-SENN-HÜTTE 161 / 172

Zu den Quellen

Grundlage sind 629 veröffentlichte Beiträge und 2.536 Bildverweise aus dem Archiv der Franz-Senn-Hütte. Die Kapitel folgen dem Veröffentlichungsjahr. Einige Fotos zeigen frühere Jahre: Die Terrassenbilder von 2012 etwa stammen aus dem März 2011. Auch Familienfotos und Gletscheransichten reichen weiter zurück.

Die Texte verbinden belegte Ereignisse. Beobachtungen zu Schnee, Wegen und Touren beschreiben die damaligen Verhältnisse. Die Aufnahmen stammen aus dem Hüttenarchiv; individuelle Urheber sind dort nicht durchgehend genannt.

Das Verzeichnis führt Text- und Bildquellen mit den Seiten dieser Ausgabe auf. Die Titel sind im PDF verlinkt.

QUELLEN / FRANZ-SENN-HÜTTEBeiträge und Bilder2008-04-08 · S. 5Mehr Neuschnee als angekündigt!2008-04-10 · S. 5, 6Großangelegte Schneedeckenuntersuchung mit Mag.Rudi…2008-04-13 · S. 5, 7Nahezu wie in einem Märchen.2008-04-25 · S. 5Wir raten derzeit von einem Hüttenzustieg ab!2008-06-23 · S. 4, 8, 9, 10, 11DIE HÜTTE IST GEÖFFNET; Derzeit fantastische…2008-06-24 · S. 4, 11Weg zum Rinnensee nahezu schneefrei2008-08-12 · S. 11Bei Traumwetter auf einen der einsamsten Gipfel im…2008-08-18 · S. 8Großbrand wirklich in letzter Minute verhindert. Der…2008-08-22 · S. 8Wissen Sie eigentlich:2008-08-23 · S. 4, 11Genusskletterei am Südostpfeiler des…2008-08-24 · S. 4Wundervoller Herbstmorgen2008-09-01 · S. 4, 11Obwohl sich der Wetterverlauf derzeit noch nicht…2008-11-16 · S. 4, 11Neu: Wetterdaten und Panoramakamera.2008-12-21 · S. 4, 11Derzeit ist unsere Homepage wegen Stromausfall nicht…2008-12-23 · S. 4, 11Der Stromausfall wurde behoben, somit ist die…2009-03-19 · S. 13, 14, 15Tolle Unterstützung nach Großlawinen am 09.03.20092009-03-22 · S. 16Heute Samstag in allen Hangrichtungen und…2009-03-23 · S. 12, 16Traumhaftes Wochenende2009-04-09 · S. 17Das schöne Wetter hält laut Wetterberichten mit…2009-04-12 · S. 16Traumhafte Firnbedingungen heute am Schafgrübler,…2009-04-16 · S. 18, 19Die lange milde und schöne Wetterperiode hat auch…2009-07-10 · S. 12, 19Buch: Erlebnis Franz-Senn-Hütte2009-07-19 · S. 19wieder Sonne!2009-09-12 · S. 16Unser Frühstücksbuffet...162
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Beiträge und Bilder

2008-04-08 · S. 5Mehr Neuschnee als angekündigt!

2008-04-10 · S. 5, 6Großangelegte Schneedeckenuntersuchung mit Mag.Rudi…

2008-04-13 · S. 5, 7Nahezu wie in einem Märchen.

2008-04-25 · S. 5Wir raten derzeit von einem Hüttenzustieg ab!

2008-06-23 · S. 4, 8, 9, 10, 11DIE HÜTTE IST GEÖFFNET; Derzeit fantastische…

2008-06-24 · S. 4, 11Weg zum Rinnensee nahezu schneefrei

2008-08-12 · S. 11Bei Traumwetter auf einen der einsamsten Gipfel im…

2008-08-18 · S. 8Großbrand wirklich in letzter Minute verhindert. Der…

2008-08-22 · S. 8Wissen Sie eigentlich:

2008-08-23 · S. 4, 11Genusskletterei am Südostpfeiler des…

2008-08-24 · S. 4Wundervoller Herbstmorgen

2008-09-01 · S. 4, 11Obwohl sich der Wetterverlauf derzeit noch nicht…

2008-11-16 · S. 4, 11Neu: Wetterdaten und Panoramakamera.

2008-12-21 · S. 4, 11Derzeit ist unsere Homepage wegen Stromausfall nicht…

2008-12-23 · S. 4, 11Der Stromausfall wurde behoben, somit ist die…

2009-03-19 · S. 13, 14, 15Tolle Unterstützung nach Großlawinen am 09.03.2009

2009-03-22 · S. 16Heute Samstag in allen Hangrichtungen und…

2009-03-23 · S. 12, 16Traumhaftes Wochenende

2009-04-09 · S. 17Das schöne Wetter hält laut Wetterberichten mit…

2009-04-12 · S. 16Traumhafte Firnbedingungen heute am Schafgrübler,…

2009-04-16 · S. 18, 19Die lange milde und schöne Wetterperiode hat auch…

2009-07-10 · S. 12, 19Buch: Erlebnis Franz-Senn-Hütte

2009-07-19 · S. 19wieder Sonne!

2009-09-12 · S. 16Unser Frühstücksbuffet...

QUELLEN / FRANZ-SENN-HÜTTEBeiträge und Bilder2010-01-20 · S. 27Panoramakamera2010-03-22 · S. 21Viel vernünftiges Verhalten der Schitourengeher hat…2010-04-09 · S. 21Ziemlich großes Schneebrett von Schitourengruppe im…2010-04-15 · S. 21Wieder Schneebrettauslösung durch Tourengeher!2010-04-16 · S. 21Neuerlich Schneebrett von Tourengehern ausgelöst!2010-04-22 · S. 20, 21, 22Prachtvoll blühende Krokuswiesen auf der Ober Iss Alm.2010-04-30 · S. 21, 23Einmal anders, Mondschein- Schitour zum Rinnenieder…2010-07-29 · S. 24, 25Tourenmöglichkeiten im Bereich der Franz Senn Hütte…2010-08-01 · S. 26Volles Haus an diesem Wochenende!2010-08-05 · S. 20, 27Ideales Übungsgelände am Eisbruch des Alpeiner…2010-08-22 · S. 24Projekt "nördliche Wildgratspitze SÜdwand"!2010-09-01 · S. 20, 27Ordentlicher Wintereinbruch am 31.08. mit 35cm…2010-09-04 · S. 20, 27Bilderserie vom Höllenrachen- Klettersteig!2011-03-06 · S. 29Wer den Winter im Stubaital sucht der sollte dem…2011-03-25 · S. 29, 30Ein besonderes Erlebnis- Schitouren in den…2011-04-02 · S. 29Typische Frühlingsbedingungen- im Tal grüne Wiesen…2011-04-16 · S. 29, 31Alle hier gezeigten Bilder wurden heute den…2011-07-21 · S. 32Wenn der Regen die unscheibarsten Gräser in eine…2011-08-01 · S. 32, 3431.07.2011 auf Blumen-Fototour2011-08-17 · S. 28, 35Auf Hochtour mit Casinos Austria und Peter Habeler!2011-08-26 · S. 28, 35Schöne 2 stündige Wanderung zum Alpeiner Ferner!2011-09-12 · S. 32, 33Spass am Kinder Flying Fox2011-09-19 · S. 32, 35Ordentlicher Wintereinbruch mit 45cm Neuschnee…2012-01-05 · S. 37, 38Von Freitag bis Montag sind massive Schneefälle…163
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Beiträge und Bilder

2010-01-20 · S. 27Panoramakamera

2010-03-22 · S. 21Viel vernünftiges Verhalten der Schitourengeher hat…

2010-04-09 · S. 21Ziemlich großes Schneebrett von Schitourengruppe im…

2010-04-15 · S. 21Wieder Schneebrettauslösung durch Tourengeher!

2010-04-16 · S. 21Neuerlich Schneebrett von Tourengehern ausgelöst!

2010-04-22 · S. 20, 21, 22Prachtvoll blühende Krokuswiesen auf der Ober Iss Alm.

2010-04-30 · S. 21, 23Einmal anders, Mondschein- Schitour zum Rinnenieder…

2010-07-29 · S. 24, 25Tourenmöglichkeiten im Bereich der Franz Senn Hütte…

2010-08-01 · S. 26Volles Haus an diesem Wochenende!

2010-08-05 · S. 20, 27Ideales Übungsgelände am Eisbruch des Alpeiner…

2010-08-22 · S. 24Projekt "nördliche Wildgratspitze SÜdwand"!

2010-09-01 · S. 20, 27Ordentlicher Wintereinbruch am 31.08. mit 35cm…

2010-09-04 · S. 20, 27Bilderserie vom Höllenrachen- Klettersteig!

2011-03-06 · S. 29Wer den Winter im Stubaital sucht der sollte dem…

2011-03-25 · S. 29, 30Ein besonderes Erlebnis- Schitouren in den…

2011-04-02 · S. 29Typische Frühlingsbedingungen- im Tal grüne Wiesen…

2011-04-16 · S. 29, 31Alle hier gezeigten Bilder wurden heute den…

2011-07-21 · S. 32Wenn der Regen die unscheibarsten Gräser in eine…

2011-08-01 · S. 32, 3431.07.2011 auf Blumen-Fototour

2011-08-17 · S. 28, 35Auf Hochtour mit Casinos Austria und Peter Habeler!

2011-08-26 · S. 28, 35Schöne 2 stündige Wanderung zum Alpeiner Ferner!

2011-09-12 · S. 32, 33Spass am Kinder Flying Fox

2011-09-19 · S. 32, 35Ordentlicher Wintereinbruch mit 45cm Neuschnee…

2012-01-05 · S. 37, 38Von Freitag bis Montag sind massive Schneefälle…

QUELLEN / FRANZ-SENN-HÜTTEBeiträge und Bilder2012-01-25 · S. 36Wenn sich unsere Winter-Bergwelt von ihrer schönsten…2012-03-07 · S. 37, 39Mäßige Lawinengefahr (Stufe 2) Traumwetter,kaum Wind…2012-03-18 · S. 37Nach einer traumhaften Schitour dufte das…2012-06-14 · S. 43Einige der Kletteranlagen wurden breits überprüft!2012-07-02 · S. 37Rund um die Franz Senn Hütte haben wir im Laufe von…2012-07-13 · S. 40Vor 40 Jahren: Expedition zur Manaslu Südwand! Am…2012-07-30 · S. 40, 42Es war ein gemütliches Zusammensein anläßlich 40…2012-08-01 · S. 40, 41, 43Neues Gipfelkreuz auf der Hohen Villerspitze!2012-08-12 · S. 36, 43Panoramabilder vom Sommerwandsee aus aufgenommen!…2012-08-21 · S. 36, 43Der Rinnensee mit den Augen eines anbitionierten…2013-02-11 · S. 45Wir verschaffen uns ein umfassendes Bild über die…2013-02-13 · S. 45Schneedeckenuntersuchung am 08.02.2013 im Bereich…2013-02-18 · S. 45, 46Traumbedingungen auf der heutigen Schitour!2013-04-14 · S. 45Wenn Empfehlungen einfach ignoriert werden! Mit viel…2013-04-28 · S. 45Eine großartige Schitourensaison neigt sich dem Ende…2013-05-07 · S. 45, 47Außergewöhnlich großes Schneebrett löste sich am…2013-06-30 · S. 51Kurzbericht zum heutigen Lokalaugenschein welcher…2013-07-22 · S. 44, 48, 49Wenn der Mond alte Männer nicht mehr schlafen lässt…2013-08-22 · S. 50Bilder von der heutigen Tour auf die Innere Sommerwand!2013-09-02 · S. 44, 51In den kommenden Tages ideales Wanderwetter auch für…2013-09-16 · S. 48, 51Neue interessante kombinierte Eis und Klettertour im…2013-09-21 · S. 44, 51Einfach grandios!2014-02-22 · S. 59Umfangreiche Schneedeckenuntersuchungen mit…2014-03-30 · S. 58Wenn auch wir von Lawinenauslösungen ziemlich…164
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Beiträge und Bilder

2012-01-25 · S. 36Wenn sich unsere Winter-Bergwelt von ihrer schönsten…

2012-03-07 · S. 37, 39Mäßige Lawinengefahr (Stufe 2) Traumwetter,kaum Wind…

2012-03-18 · S. 37Nach einer traumhaften Schitour dufte das…

2012-06-14 · S. 43Einige der Kletteranlagen wurden breits überprüft!

2012-07-02 · S. 37Rund um die Franz Senn Hütte haben wir im Laufe von…

2012-07-13 · S. 40Vor 40 Jahren: Expedition zur Manaslu Südwand! Am…

2012-07-30 · S. 40, 42Es war ein gemütliches Zusammensein anläßlich 40…

2012-08-01 · S. 40, 41, 43Neues Gipfelkreuz auf der Hohen Villerspitze!

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2013-02-13 · S. 45Schneedeckenuntersuchung am 08.02.2013 im Bereich…

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2013-04-14 · S. 45Wenn Empfehlungen einfach ignoriert werden! Mit viel…

2013-04-28 · S. 45Eine großartige Schitourensaison neigt sich dem Ende…

2013-05-07 · S. 45, 47Außergewöhnlich großes Schneebrett löste sich am…

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2013-07-22 · S. 44, 48, 49Wenn der Mond alte Männer nicht mehr schlafen lässt…

2013-08-22 · S. 50Bilder von der heutigen Tour auf die Innere Sommerwand!

2013-09-02 · S. 44, 51In den kommenden Tages ideales Wanderwetter auch für…

2013-09-16 · S. 48, 51Neue interessante kombinierte Eis und Klettertour im…

2013-09-21 · S. 44, 51Einfach grandios!

2014-02-22 · S. 59Umfangreiche Schneedeckenuntersuchungen mit…

2014-03-30 · S. 58Wenn auch wir von Lawinenauslösungen ziemlich…

QUELLEN / FRANZ-SENN-HÜTTEBeiträge und Bilder2014-04-11 · S. 52, 59Yoga & Wandern Wochenende auf der Franz-Senn-Hütte2014-04-18 · S. 52, 59Traumhafte Vollmondnacht2014-07-31 · S. 52, 59Weitere Bilder vom Vier Gletscherweg zum Aperen Turm2014-08-12 · S. 53Nicht nur an Sonnentagen macht Bergwandern/Steigen…2014-08-22 · S. 53Auch nach Regentagen findet man Großartiges-es gilt…2014-08-23 · S. 53, 54, 59Das Wetter ließ heute den ganzen Tag nicht einen…2014-08-26 · S. 52, 59Yoga & Wandern 3.-5.10.20142014-09-06 · S. 56, 57Massiver Felssturz am Blerchner!2014-09-18 · S. 53, 55Nach dem verregneten Sommer zeigt sich derzeit der…2014-10-25 · S. 56Unterstützung bei der Inbetriebnahme des…2015-01-04 · S. 61Lokalaugenschein am Anriss des Schneebrettes…2015-01-22 · S. 61Laut Lawinenlagebericht vom 21.01.2015 herrscht…2015-01-25 · S. 60, 63The Sound of Silence! Am Spätnachmittag unterwegs…2015-01-31 · S. 60, 63Bilder-Sammelsurium von der Tour in Richtung…2015-02-03 · S. 61Mehr zum Thema Gipfelflanke des Schafgrüblers.2015-02-05 · S. 61Erhaltene Fragen2015-03-14 · S. 6212.März, ein Tag der schöner und besser nicht sein…2015-03-26 · S. 60, 63In den vergangenen 3 Tagen2015-03-30 · S. 62, 63Pulverschnee-Impressionen!2015-03-31 · S. 62, 63Die Hütte ist geöffnet!2016-07-10 · S. 65, 66, 67Kraftplatz am Alpeiner Ferner2016-07-14 · S. 68, 69, 70Unser alpiner Fun-Park!2016-07-15 · S. 68Kinder herzlich willkommen!2016-07-17 · S. 64, 71Unterm Sternenhimmel165
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Beiträge und Bilder

2014-04-11 · S. 52, 59Yoga & Wandern Wochenende auf der Franz-Senn-Hütte

2014-04-18 · S. 52, 59Traumhafte Vollmondnacht

2014-07-31 · S. 52, 59Weitere Bilder vom Vier Gletscherweg zum Aperen Turm

2014-08-12 · S. 53Nicht nur an Sonnentagen macht Bergwandern/Steigen…

2014-08-22 · S. 53Auch nach Regentagen findet man Großartiges-es gilt…

2014-08-23 · S. 53, 54, 59Das Wetter ließ heute den ganzen Tag nicht einen…

2014-08-26 · S. 52, 59Yoga & Wandern 3.-5.10.2014

2014-09-06 · S. 56, 57Massiver Felssturz am Blerchner!

2014-09-18 · S. 53, 55Nach dem verregneten Sommer zeigt sich derzeit der…

2014-10-25 · S. 56Unterstützung bei der Inbetriebnahme des…

2015-01-04 · S. 61Lokalaugenschein am Anriss des Schneebrettes…

2015-01-22 · S. 61Laut Lawinenlagebericht vom 21.01.2015 herrscht…

2015-01-25 · S. 60, 63The Sound of Silence! Am Spätnachmittag unterwegs…

2015-01-31 · S. 60, 63Bilder-Sammelsurium von der Tour in Richtung…

2015-02-03 · S. 61Mehr zum Thema Gipfelflanke des Schafgrüblers.

2015-02-05 · S. 61Erhaltene Fragen

2015-03-14 · S. 6212.März, ein Tag der schöner und besser nicht sein…

2015-03-26 · S. 60, 63In den vergangenen 3 Tagen

2015-03-30 · S. 62, 63Pulverschnee-Impressionen!

2015-03-31 · S. 62, 63Die Hütte ist geöffnet!

2016-07-10 · S. 65, 66, 67Kraftplatz am Alpeiner Ferner

2016-07-14 · S. 68, 69, 70Unser alpiner Fun-Park!

2016-07-15 · S. 68Kinder herzlich willkommen!

2016-07-17 · S. 64, 71Unterm Sternenhimmel

QUELLEN / FRANZ-SENN-HÜTTEBeiträge und Bilder2016-08-03 · S. 68, 71Der Wilde Wasserweg!2016-08-07 · S. 64, 71Wolkenstimmung2016-12-09 · S. 64, 71Bestand der Gämsen2016-12-21 · S. 64, 71Bergtour statt Skitour2016-12-23 · S. 64, 71Kein Schnee - nur Eis2017-01-17 · S. 73Traumhafte Winterlandschaft bei minus 20° Grad2017-02-11 · S. 73Tour zur Turmscharte2017-03-10 · S. 73Schlechtwetter mit Starkschneefall am 09.03.20172017-03-12 · S. 73, 74Lokalaugenschein nach dem Schneefall - enorm viele…2017-04-20 · S. 73Nicht mehr zu überbieten.2017-04-20 · S. 73Spät aber doch, die letzten Schneefälle sind…2017-04-30 · S. 73, 75Am 1. Mai beenden wir die Schitourensaison!2017-05-11 · S. 72, 81, 8316. – 18. Juni – Sommer Auftakt Yoga & Wandern auf…2017-06-12 · S. 82Bei Traumwetter und für die Jahreszeit denkbar guten…2017-08-10 · S. 76Wie es den Anschein hat gerät die Welt wirklich aus…2017-08-14 · S. 76, 79, 80, 83Bilder vom heutigen Lokalaugenschein am Alpeiner…2017-08-19 · S. 76Nach dem Hochwasser/ Steinschlag2017-09-01 · S. 76, 77, 78Gletscher-Erkundung und Arbeiten an der Wildgratscharte2017-12-04 · S. 72, 83Faszination Vollmondnacht über der Franz Senn Hütte2017-12-05 · S. 72, 83Wieder liefert unsere neue Webcam alle 3 Minuten…2017-12-24 · S. 72, 83Der Hektik des Tales entflohen2018-01-24 · S. 85Es gibt sie doch noch, die schneereichen Winter!2018-01-25 · S. 1, 85, 86Wintermärchen2018-02-14 · S. 85Derzeit etwas ungünstigere Bedingungen166
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Beiträge und Bilder

2016-08-03 · S. 68, 71Der Wilde Wasserweg!

2016-08-07 · S. 64, 71Wolkenstimmung

2016-12-09 · S. 64, 71Bestand der Gämsen

2016-12-21 · S. 64, 71Bergtour statt Skitour

2016-12-23 · S. 64, 71Kein Schnee - nur Eis

2017-01-17 · S. 73Traumhafte Winterlandschaft bei minus 20° Grad

2017-02-11 · S. 73Tour zur Turmscharte

2017-03-10 · S. 73Schlechtwetter mit Starkschneefall am 09.03.2017

2017-03-12 · S. 73, 74Lokalaugenschein nach dem Schneefall - enorm viele…

2017-04-20 · S. 73Nicht mehr zu überbieten.

2017-04-20 · S. 73Spät aber doch, die letzten Schneefälle sind…

2017-04-30 · S. 73, 75Am 1. Mai beenden wir die Schitourensaison!

2017-05-11 · S. 72, 81, 8316. – 18. Juni – Sommer Auftakt Yoga & Wandern auf…

2017-06-12 · S. 82Bei Traumwetter und für die Jahreszeit denkbar guten…

2017-08-10 · S. 76Wie es den Anschein hat gerät die Welt wirklich aus…

2017-08-14 · S. 76, 79, 80, 83Bilder vom heutigen Lokalaugenschein am Alpeiner…

2017-08-19 · S. 76Nach dem Hochwasser/ Steinschlag

2017-09-01 · S. 76, 77, 78Gletscher-Erkundung und Arbeiten an der Wildgratscharte

2017-12-04 · S. 72, 83Faszination Vollmondnacht über der Franz Senn Hütte

2017-12-05 · S. 72, 83Wieder liefert unsere neue Webcam alle 3 Minuten…

2017-12-24 · S. 72, 83Der Hektik des Tales entflohen

2018-01-24 · S. 85Es gibt sie doch noch, die schneereichen Winter!

2018-01-25 · S. 1, 85, 86Wintermärchen

2018-02-14 · S. 85Derzeit etwas ungünstigere Bedingungen

QUELLEN / FRANZ-SENN-HÜTTEBeiträge und Bilder2018-02-26 · S. 85Lieber schlechter Schnee in der Sonne als Pulver im…2018-03-04 · S. 84, 91Bilder einer traumhaften Nacht hier oben,2018-03-08 · S. 85, 87Jede Menge Schneedeckenuntersuchungen werden nahezu…2018-03-21 · S. 85Man muss nicht nach Kanada2018-06-23 · S. 88Wo sich unser Bergwelt in all ihrer Vielfalt von der…2018-07-31 · S. 88, 89Nachhaltige Erlebnisse für Jung und Alt!2018-08-13 · S. 88, 91Das Reich der Alpeiner Berge - ein außergewöhnlicher…2018-08-22 · S. 88, 90Kinderfreundliche Umgebung2018-09-14 · S. 84, 91Der Herbst: die farbenprächtigste Zeit des Jahres in…2019-06-17 · S. 100Heute am 17.06. Lokalaugenschein auf der Rinnenspitze2019-06-26 · S. 93, 94, 95Einmal ein wenig Familiengeschichte!2019-07-18 · S. 96, 98A Platzl ...2019-07-27 · S. 99Üppige Flora2019-09-18 · S. 96, 97Ein nicht alltägliches Erlebnis!2019-09-20 · S. 92Herbstliche Morgenstimmung am 20.09.192019-09-26 · S. 92, 99, 100Eine unfallfreie Sommersaison ist zu Ende - die…2019-10-30 · S. 92, 99Traumhafter Oktober2019-11-20 · S. 92, 99Ungewöhnliche Schneelage!2020-03-14 · S. 102Wir bedauern sehr, dass die Hütte und der Winterraum…2020-03-16 · S. 102, 103COVID-192020-03-17 · S. 102COVID- 19..2020-04-06 · S. 102Die Zeit nach COVID-19 wird kommen! Die Frage ist…2020-06-12 · S. 102, 104Am 19.Juni starten wir in die Sommersaison2020-06-22 · S. 105, 106Gedenkplatzl167
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Beiträge und Bilder

2018-02-26 · S. 85Lieber schlechter Schnee in der Sonne als Pulver im…

2018-03-04 · S. 84, 91Bilder einer traumhaften Nacht hier oben,

2018-03-08 · S. 85, 87Jede Menge Schneedeckenuntersuchungen werden nahezu…

2018-03-21 · S. 85Man muss nicht nach Kanada

2018-06-23 · S. 88Wo sich unser Bergwelt in all ihrer Vielfalt von der…

2018-07-31 · S. 88, 89Nachhaltige Erlebnisse für Jung und Alt!

2018-08-13 · S. 88, 91Das Reich der Alpeiner Berge - ein außergewöhnlicher…

2018-08-22 · S. 88, 90Kinderfreundliche Umgebung

2018-09-14 · S. 84, 91Der Herbst: die farbenprächtigste Zeit des Jahres in…

2019-06-17 · S. 100Heute am 17.06. Lokalaugenschein auf der Rinnenspitze

2019-06-26 · S. 93, 94, 95Einmal ein wenig Familiengeschichte!

2019-07-18 · S. 96, 98A Platzl ...

2019-07-27 · S. 99Üppige Flora

2019-09-18 · S. 96, 97Ein nicht alltägliches Erlebnis!

2019-09-20 · S. 92Herbstliche Morgenstimmung am 20.09.19

2019-09-26 · S. 92, 99, 100Eine unfallfreie Sommersaison ist zu Ende - die…

2019-10-30 · S. 92, 99Traumhafter Oktober

2019-11-20 · S. 92, 99Ungewöhnliche Schneelage!

2020-03-14 · S. 102Wir bedauern sehr, dass die Hütte und der Winterraum…

2020-03-16 · S. 102, 103COVID-19

2020-03-17 · S. 102COVID- 19..

2020-04-06 · S. 102Die Zeit nach COVID-19 wird kommen! Die Frage ist…

2020-06-12 · S. 102, 104Am 19.Juni starten wir in die Sommersaison

2020-06-22 · S. 105, 106Gedenkplatzl

QUELLEN / FRANZ-SENN-HÜTTEBeiträge und Bilder2020-07-11 · S. 101, 108Wolkenstimmungen!2020-08-20 · S. 101, 108Edelweiss-Klettersteig2020-09-04 · S. 101, 108Kontrolle des Klettersteiges zur Wildgratscharte2020-10-16 · S. 102Der Winterraum der Franz Senn Hütte bleibt wegen der…2020-12-06 · S. 105275mm Niederschlag seit dem 04.12. am Abend!2020-12-10 · S. 101, 105, 107Nach dem großen Schneefall!2021-02-13 · S. 110Nicht einmal so kalt hier oben!2021-02-16 · S. 110Lokalaugenschein2021-02-19 · S. 110Lokalaugenschein!2021-03-07 · S. 111Samstag 6. März. Ein Tag der Superlativen!2021-03-19 · S. 112Heute stand die Innere Sommerwand am Programm2021-03-20 · S. 109, 111, 112Schade,schade,schade!2021-03-23 · S. 109, 111, 112Wäre es nicht zu schön....2022-07-07 · S. 113, 124Beeindruckende Begegnung!2022-07-15 · S. 113, 122, 124Bedingt durch den Gletscherrückgang....2022-07-23 · S. 114, 115, 116Wenn die Natur zurück schlägt!2022-07-30 · S. 114, 117, 118, 137Innerhalb von 3 Tagen zwei gewaltige Unwetter!2022-08-09 · S. 113, 119, 120, 121Wegesanierung nach den schweren Unwettern…2022-08-17 · S. 124Lokalaugenschein im vergletscherten Bereichen!2022-08-25 · S. 119, 123, 124Turmscharte und Vorderer Wilde Turm2023-05-13 · S. 126, 127Neues von der Wildgratscharte!2023-10-28 · S. 125, 132Vor dem nächsten Schlechtwetter am Dienstag....2023-11-15 · S. 126, 128Tradition in den Alpeiner Bergen2023-11-23 · S. 125, 132Vor dem angekündigten Wintereinbruch...168
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Beiträge und Bilder

2020-07-11 · S. 101, 108Wolkenstimmungen!

2020-08-20 · S. 101, 108Edelweiss-Klettersteig

2020-09-04 · S. 101, 108Kontrolle des Klettersteiges zur Wildgratscharte

2020-10-16 · S. 102Der Winterraum der Franz Senn Hütte bleibt wegen der…

2020-12-06 · S. 105275mm Niederschlag seit dem 04.12. am Abend!

2020-12-10 · S. 101, 105, 107Nach dem großen Schneefall!

2021-02-13 · S. 110Nicht einmal so kalt hier oben!

2021-02-16 · S. 110Lokalaugenschein

2021-02-19 · S. 110Lokalaugenschein!

2021-03-07 · S. 111Samstag 6. März. Ein Tag der Superlativen!

2021-03-19 · S. 112Heute stand die Innere Sommerwand am Programm

2021-03-20 · S. 109, 111, 112Schade,schade,schade!

2021-03-23 · S. 109, 111, 112Wäre es nicht zu schön....

2022-07-07 · S. 113, 124Beeindruckende Begegnung!

2022-07-15 · S. 113, 122, 124Bedingt durch den Gletscherrückgang....

2022-07-23 · S. 114, 115, 116Wenn die Natur zurück schlägt!

2022-07-30 · S. 114, 117, 118, 137Innerhalb von 3 Tagen zwei gewaltige Unwetter!

2022-08-09 · S. 113, 119, 120, 121Wegesanierung nach den schweren Unwettern…

2022-08-17 · S. 124Lokalaugenschein im vergletscherten Bereichen!

2022-08-25 · S. 119, 123, 124Turmscharte und Vorderer Wilde Turm

2023-05-13 · S. 126, 127Neues von der Wildgratscharte!

2023-10-28 · S. 125, 132Vor dem nächsten Schlechtwetter am Dienstag....

2023-11-15 · S. 126, 128Tradition in den Alpeiner Bergen

2023-11-23 · S. 125, 132Vor dem angekündigten Wintereinbruch...

QUELLEN / FRANZ-SENN-HÜTTEBeiträge und Bilder2023-11-29 · S. 129Hüttenkontrolle2023-12-02 · S. 129Gut einen halben Meter Neuschnee...2023-12-04 · S. 129, 130, 131Beeindruckender Lokalaugenschein nach dem…2023-12-16 · S. 125, 132Vor dem markanten Temperaturanstieg...2023-12-29 · S. 125, 132Am 29.12.23 auf die Horntalspiitze2024-01-21 · S. 133, 140Kunstwerke2024-06-06 · S. 134, 136Nachdem sichergestellt ist, dass wir die Hütte über…2024-06-13 · S. 134, 135Erkundungstour auf die Rinnenspitze 3003m2024-06-19 · S. 133, 140Zwei beeindruckende Wanderziele im Bereich der Franz…2024-06-28 · S. 133, 140Wenig bekannt!2024-07-19 · S. 137, 138, 139Höllenrachen-Klettersteig2025-05-01 · S. 141, 148Grandelen schauen!2025-05-31 · S. 141, 148Heute2025-06-10 · S. 142Achtung: Bergsturz an der Wildgratscharte!2025-06-26 · S. 141, 143, 144, 148Nicht nur für Bergsteiger...2025-07-06 · S. 142Alpine Klettertouren in den Alpeiner Bergen!2025-07-13 · S. 142Klettern2025-07-23 · S. 141, 148Wasserfälle und Bergseen...2025-08-31 · S. 141, 145, 148Der Herbst ist da!2025-09-22 · S. 145, 146, 147Gletschersterben!2025-09-28 · S. 141, 148Zum Saisonschluss2025-10-01 · S. 141, 148Die Zeit wird kommen!2025-10-01 · S. 141, 148Die Zeit wird kommen!2026-01-18 · S. 150, 151Im Horntal in Sache Schneedeckenbeschaffenheit169
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Beiträge und Bilder

2023-11-29 · S. 129Hüttenkontrolle

2023-12-02 · S. 129Gut einen halben Meter Neuschnee...

2023-12-04 · S. 129, 130, 131Beeindruckender Lokalaugenschein nach dem…

2023-12-16 · S. 125, 132Vor dem markanten Temperaturanstieg...

2023-12-29 · S. 125, 132Am 29.12.23 auf die Horntalspiitze

2024-01-21 · S. 133, 140Kunstwerke

2024-06-06 · S. 134, 136Nachdem sichergestellt ist, dass wir die Hütte über…

2024-06-13 · S. 134, 135Erkundungstour auf die Rinnenspitze 3003m

2024-06-19 · S. 133, 140Zwei beeindruckende Wanderziele im Bereich der Franz…

2024-06-28 · S. 133, 140Wenig bekannt!

2024-07-19 · S. 137, 138, 139Höllenrachen-Klettersteig

2025-05-01 · S. 141, 148Grandelen schauen!

2025-05-31 · S. 141, 148Heute

2025-06-10 · S. 142Achtung: Bergsturz an der Wildgratscharte!

2025-06-26 · S. 141, 143, 144, 148Nicht nur für Bergsteiger...

2025-07-06 · S. 142Alpine Klettertouren in den Alpeiner Bergen!

2025-07-13 · S. 142Klettern

2025-07-23 · S. 141, 148Wasserfälle und Bergseen...

2025-08-31 · S. 141, 145, 148Der Herbst ist da!

2025-09-22 · S. 145, 146, 147Gletschersterben!

2025-09-28 · S. 141, 148Zum Saisonschluss

2025-10-01 · S. 141, 148Die Zeit wird kommen!

2025-10-01 · S. 141, 148Die Zeit wird kommen!

2026-01-18 · S. 150, 151Im Horntal in Sache Schneedeckenbeschaffenheit

QUELLEN / FRANZ-SENN-HÜTTEBeiträge und Bilder2026-02-21 · S. 150Außergewöhnliche Lawinenaktivität!2026-03-27 · S. 152, 153Beträchtlicher Neuschneezuwachs!2026-04-03 · S. 153Nach dem ergiebigen Neuschneezuwachs gute…2026-04-22 · S. 153Grandioser Saisons Abschluss!2026-05-06 · S. 2, 149, 153, 156Saisonstart auf der Franz-Senn-Hütte2026-07-25 · S. 153, 154Wieder einmal..2026-07-30 · S. 153Beeindruckende Wolkenformationen...2026-08-15 · S. 153, 157, 158, 159, 160Was noch übrig ist---2026-09-03 · S. 153, 155, 172Der Rinnensee...2026-09-23 · S. 153, 156Zum Saisons Abschluss..2026-09-24 · S. 149, 153, 156Die Sommerbewirtschaftung geht dem Ende zu!170
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Beiträge und Bilder

2026-02-21 · S. 150Außergewöhnliche Lawinenaktivität!

2026-03-27 · S. 152, 153Beträchtlicher Neuschneezuwachs!

2026-04-03 · S. 153Nach dem ergiebigen Neuschneezuwachs gute…

2026-04-22 · S. 153Grandioser Saisons Abschluss!

2026-05-06 · S. 2, 149, 153, 156Saisonstart auf der Franz-Senn-Hütte

2026-07-25 · S. 153, 154Wieder einmal..

2026-07-30 · S. 153Beeindruckende Wolkenformationen...

2026-08-15 · S. 153, 157, 158, 159, 160Was noch übrig ist---

2026-09-03 · S. 153, 155, 172Der Rinnensee...

2026-09-23 · S. 153, 156Zum Saisons Abschluss..

2026-09-24 · S. 149, 153, 156Die Sommerbewirtschaftung geht dem Ende zu!

BUCHANGABENWas bleibt.Eine Chronik der Franz-Senn-Hütte2008–2026Texte und Fotografien: Webseitenarchiv der Franz-Senn-Hütte,bereitgestellt von der Familie Fankhauser. Der überwiegende Teilder Fotografien und Einträge stammt von Horst Fankhauser.Auswahl, verbindende Texte und Gestaltung mit Unterstützungvon ChatGPT.Für diese Ausgabe wurden Farbe und Helligkeit aufeinanderabgestimmt. Bei kleineren Vorlagen unterstützt ein am jeweiligenFoto gelerntes Verfahren die Vergrößerung und Kantenschärfung. Eswurden keine neuen Bildmotive erzeugt.November 2026 · 19 Jahreskapitel · 196 Fotografien171
FRANZ-SENN-HÜTTE 171 / 172

Buchangaben

Was bleibt.

Eine Chronik der Franz-Senn-Hütte
2008–2026

Texte und Fotografien: Webseitenarchiv der Franz-Senn-Hütte, bereitgestellt von der Familie Fankhauser. Der überwiegende Teil der Fotografien und Einträge stammt von Horst Fankhauser. Auswahl, verbindende Texte und Gestaltung mit Unterstützung von ChatGPT.

Für diese Ausgabe wurden Farbe und Helligkeit aufeinander abgestimmt. Bei kleineren Vorlagen unterstützt ein am jeweiligen Foto gelerntes Verfahren die Vergrößerung und Kantenschärfung. Es wurden keine neuen Bildmotive erzeugt.

November 2026 · 19 Jahreskapitel · 196 Fotografien

Der nächste Morgen kommt.
FRANZ-SENN-HÜTTE 172 / 172

Der nächste Morgen kommt.

Der nächste Morgen kommt.
FRANZ-SENN-HÜTTE