Fast zwei Jahrzehnte lang haben wir auf der Franz-Senn-Hütte festgehalten, wofür neben der Arbeit Zeit blieb: ein besonderer Tourentag, ein gemeinsames Essen auf der Terrasse, eine Brücke, die nach dem Hochwasser wieder stand. Manches davon wäre heute schwer wiederzufinden, manches vielleicht schon vergessen.
Neue digitale Werkzeuge, darunter künstliche Intelligenz, haben uns geholfen, die verstreuten Beiträge zu sichten, Bilder und Texte einander zuzuordnen und daraus dieses Buch zu gestalten. Die Erinnerungen verdanken wir den Menschen, die damals zur Kamera gegriffen oder sich hingesetzt haben, um ein paar Zeilen zu schreiben.
FRANZ-SENN-HÜTTE 003 / 172
Durch die Jahre
2008 004 / 172
Hinausgehen. Hinschauen.
Der Blick taleinwärts nach den Regentagen im August.
Im Frühjahr 2008 beginnt diese Sammlung mitten im Geschehen. Es schneit, der Föhn mischt sich ein, Prognosen werden berichtigt. Die Website ist nah am Tag und nah am Berg. Zwischen den Meldungen zeigt sich bereits alles, was die folgenden Jahre prägen wird: Begeisterung, genaue Beobachtung und die Arbeit, die einen Aufenthalt auf der Hütte überhaupt erst möglich macht.
2008 005 / 172
Vierzehn Stellen im Schnee
Unterwegs zur Schneedeckenuntersuchung im April.
Am 8. und 9. April wird die Schneedecke gemeinsam mit Rudi Mair und Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst untersucht. Vierzehn Stellen zwischen 1.700 und 3.000 Metern werden begutachtet. Der Bericht vom 10. April beschreibt ein zufriedenstellendes Ergebnis und betont ebenso deutlich dessen begrenzte Gültigkeit: Eine Änderung des Wetters kann auch die Einschätzung verändern.
Drei Tage später klingt der Eintrag wie ein Ausruf. Perfektes Wetter, Pulverschnee „nahezu wie in Kanada“, ein Tag wie aus einem Märchen. Die beiden Nachrichten gehören zusammen. Die Freude ist groß, weil jemand vorher genau hingeschaut hat.
Am 25. April wird vom Hüttenzustieg abgeraten. Auch diese Nachricht gehört zu einem gelungenen Winterbetrieb. Die Homepage verspricht nicht täglich einen Traumtag. Sie hält fest, was gerade möglich ist – und wann es besser ist, noch zu warten.
2008 006 / 172
Schnee und Sonne
Beobachten und prüfen: Die Schneedecke wird an mehreren Stellen untersucht.
2008 007 / 172
Schnee und Sonne
Ein Pulverschneetag aus der Bildserie „Nahezu wie in einem Märchen“.
2008 008 / 172
Was ein Liter heißes Wasser kostet
Sommerliche Hüttenumgebung: Edelweiß am Fels, dahinter das Tal.
Im August wird ein Großbrand in letzter Minute verhindert. Laut Bericht explodiert eine Gaskartusche in der Müllverbrennungsanlage. Rohrmanschetten und deponierter Abfall geraten in Brand. Der Hüttenbetrieb bleibt nach der Meldung vom 18. August unbeeinträchtigt.
Horst Fankhauser nimmt den Vorfall zum Anlass, über die wenig sichtbare Seite der Bewirtschaftung zu schreiben. Er nennt 15.000 Liter Heizöl, die in 200-Liter-Fässern zur Hütte gelangen müssen, dazu Gas, Müllentsorgung, Geschirr und die Arbeit der Mitarbeiter. Die Diskussion über den Preis des Teewassers bekommt plötzlich ein anderes Gewicht.
Der Ton ist unverblümt. Hinter dem Ärger steht der Wunsch, dass Gäste den Aufwand erkennen. Die Freude an der Arbeit wird dabei ausdrücklich bekräftigt. Ein kurzer Webseitenbeitrag bewahrt so einen sehr persönlichen Blick auf den Hüttenalltag dieses Sommers.
2008 009 / 172
Sommer vor der Haustür
Ein kleines Abenteuer am Flying Fox. Bildserie zur Sommeröffnung.
2008 010 / 172
Sommer vor der Haustür
Im Höllenrachen-Klettersteig. Die Anlagen werden vor der Benutzung gewartet.
2008 011 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Der Rinnensee ist Ende Juni noch nicht vollständig ausgeapert.Am Gipfel der Hohen Villerspitze, August 2008.Ein Detail am Weg: Die Flora kündigt den Herbst an.
Im Juni sind Kletteranlagen gewartet, der Rinnensee ist noch nicht ganz ausgeapert. Im August locken Felsrouten, im September kündigt die Flora den Herbst an. Im November kommen aktuelle Wetterdaten und eine schwenkbare Panoramakamera hinzu. Selbst bei geschlossener Hütte bleibt ein Blick hinauf möglich. Als im Dezember der Strom ausfällt, verstummt auch die Website vorübergehend. Zwei Tage später ist sie wieder da.
2009 012 / 172
Der Weg muss offen bleiben
Die Franz-Senn-Hütte an einem Wochenende mit Wintertraumbedingungen.
Der Winter 2009 wird im Gedächtnis der Website nicht nur durch Schneequalität und Sonnentage festgehalten. Die Verbindung ins Tal gerät in Gefahr. Wie unmittelbar der Betrieb von einem befahrbaren Versorgungsweg abhängt, wird in wenigen Märztagen sichtbar. Daneben stehen ganz einfache Freuden: ein gelungenes Wochenende, eine Firnabfahrt, ein gedecktes Frühstück.
2009 013 / 172
Acht Meter über dem Weg
Mit dem Ratrac wird die Verbindung über die Lawinenablagerungen wiederhergestellt.
Am 9. März gehen zwischen Seduck und der Stöckleralm große Lawinen ab. Sie verschütten den Versorgungsweg über Hunderte Meter, stellenweise bis zu acht Meter hoch. Auch Bäume werden mitgerissen. Die Versorgung der Hütte ist nur noch stark eingeschränkt möglich.
Der Bericht vom 19. März lässt keinen Zweifel an der Bedeutung der Arbeiten: Ohne eine Trasse über die Lawinenkegel wäre die weitere Bewirtschaftung in den Wintermonaten infrage gestanden. Mit Unterstützung der Gemeinde und der Ratracbesatzung gelingt es, die Hindernisse zu überwinden. Seit dem vorangegangenen Montag, heißt es im Eintrag, sei die Hütte wieder normal zu versorgen.
Der Dank gilt den Menschen, die geholfen haben. Im Hintergrund einer Schitourensaison steht hier keine abstrakte Infrastruktur, sondern ein Weg, der mühsam wieder benutzbar gemacht werden muss.
2009 014 / 172
Die Verbindung ins Tal
Die Lawinen haben auch Bäume mitgerissen.
2009 015 / 172
Die Verbindung ins Tal
Unterstützung für die Hüttenversorgung. Der Beitrag dankt Gemeinde und Ratracbesatzung.
2009 016 / 172
Ein Wintertraum und ein Frühstück
Das Frühstücksbuffet im September 2009.
Ende März sprechen die Meldungen von Bedingungen, die man nur selten antrifft. Dreißig Zentimeter Neuschnee, wenig Wind beim Schneefall, tiefe Temperaturen und nahezu wolkenloser Himmel ergeben ein Wochenende, das als Wintertraum in die Sammlung eingeht. Später im Frühjahr rückt die richtige Tageszeit in den Mittelpunkt: Die Firnabfahrt gelingt dann, wenn Wetter, Schnee und Zeit zusammenpassen.
Im September wechselt der Blick vom Hang auf den Frühstückstisch. Brot, Butter, Marmelade, Wurst, Käse und Müsli werden aufgezählt, dazu Tee, Kaffee oder Kakao. Ein Liter Marschtee und ein Jausenbrot begleiten die Gäste auf die Bergtour.
Eine kleine Bestandsaufnahme, die viel vom Sinn einer Hütte erzählt: Vor der Landschaft steht auch ein Frühstück. Was für den Gast selbstverständlich wirkt, wird hier für einen Moment zum eigenen Thema.
2009 017 / 172
Gemeinsam unterwegs
Eine Abfahrt aus der Bildserie zur Knotenspitzrunde im April.
2009 018 / 172
Gemeinsam unterwegs
Gemeinsam unterwegs. Aufnahme aus dem Beitrag zur Ruderhofspitze.
2009 019 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Schon 2009 wird Hüttengeschichte als Buch vorgestellt: „Erlebnis Franz-Senn-Hütte“.Nach der Kaltfront kehrt die Sonne zurück.Eine Rast in der Winterlandschaft.
Im Juli stellt die Website Winfried Schatz’ Buch „Erlebnis Franz-Senn-Hütte“ vor. Der ehrenamtliche Hüttenwart verbindet darin Geschichte und Gegenwart, Bilder, Wissenswertes und Tourenvorschläge. Schon damals besteht also der Wunsch, das Erlebte über den einzelnen Tag hinaus festzuhalten. Diese neue Sammlung setzt bei den späteren und den parallel veröffentlichten Momenten an.
2010 020 / 172
Neue Blicke, neue Linien
Krokuswiesen auf der Oberissalm, dahinter die noch winterlichen Berge.
Eine Panoramakamera erweitert im Jänner den Blick auf die Hüttenumgebung. Im Frühjahr bleiben Schnee und Lawinen das beherrschende Thema. Der Sommer führt in Fels und Eis: an den Berglasspitz-Ostgrat, zum Eisbruch des Alpeiner Ferners und zu einer lange gehegten Idee an der nördlichen Wildgratspitze. Auch nach vielen Jahren vor Ort ist noch Neues möglich.
2010 021 / 172
Warum wir diese Bilder zeigen
Lawinenbeobachtung im März: Spuren eines Abgangs in der verschneiten Flanke.
Im April werden mehrere von Tourengehern ausgelöste Schneebretter dokumentiert. Die Meldungen nennen das Unnütze Grübl, die Knotenspitze und das Kuhgschwez. Wiederkehrend ist der Hinweis auf den ungünstigen Aufbau der Schneedecke in schattigen, wenig befahrenen Steilhängen.
Am 16. April erklärt der Verfasser ausdrücklich, weshalb die Ereignisse veröffentlicht werden: Die Bilder sollen anderen Tourengehern Informationen liefern und zur Unfallverhütung beitragen. Die Website wird damit zu einem Ort, an dem lokale Erfahrungen weitergegeben werden.
Dazwischen erscheinen Bilder blühender Krokuswiesen auf der Oberissalm. Weiter oben sind noch Schitouren möglich. Ende April kommt eine Mondscheintour zum Rinnennieder hinzu. Das Nebeneinander von Warnung und Schönheit ist keine Unstimmigkeit. Es beschreibt diesen Frühling genauer, als es eine einzige Überschrift könnte.
2010 022 / 172
Frühling im Tal, Nacht am Berg
Der Frühling erreicht die Wiesen.
2010 023 / 172
Frühling im Tal, Nacht am Berg
Licht über den Bergen während der nächtlichen Tour zum Rinnennieder.
2010 024 / 172
Eine alte Idee bekommt einen Anfang
Das Routenprojekt an der nördlichen Wildgratspitze bekommt ein Gesicht. Archivbild mit eingezeichneter Linie.
Im August erzählt Horst Fankhauser von einer Route durch die Südwand der nördlichen Wildgratspitze, die er schon lange im Kopf hatte. Der weite Zustieg und die Frage, ob spätere Wiederholer das Unternehmen lohnend finden würden, hatten ihn bisher zögern lassen.
Ein sechzehnjähriger Bursche aus Bayern namens Julius begeistert sich für die Idee. Gemeinsam nehmen sie das Vorhaben in Angriff. Der kurze Beitrag bleibt bei diesem Anfang; ein fertiger Abschluss wird darin nicht behauptet. Gerade dadurch bewahrt er etwas Unmittelbares: den Moment, in dem ein lange erwogener Plan in Bewegung kommt.
Auch am Ostgrat der Berglasspitze wird über die Einrichtung mit Bohrhaken berichtet. Die Länge und der ernste alpine Charakter bleiben Thema. Erschließung bedeutet in diesen Einträgen nicht, dem Berg seine Eigenart zu nehmen, sondern Möglichkeiten bewusst zu gestalten.
2010 025 / 172
Fels unter den Händen
Klettern am Ostgrat der Berglasspitze.
2010 026 / 172
Fels unter den Händen
Auch die Felsen in Hüttennähe bieten Raum zum Klettern.
2010 027 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Das damalige Panoramabild der Hüttenkamera.35 Zentimeter Neuschnee: Sommermöbel nach dem Wintereinbruch Ende August.Unterwegs im Höllenrachen, Bildserie vom September.
Der Rückgang des Alpeiner Ferners verändert das Gelände bereits 2010. Am Eisbruch wird ein neu entstandener Übungsbereich für Eisausbildung beschrieben. Ende August folgen 35 Zentimeter Neuschnee bei der Hütte. Wenige Tage später zeigt eine Bildserie den Höllenrachen-Klettersteig. Ein Bergsommer passt hier selten in nur eine Jahreszeit.
2011 028 / 172
Das Große im Kleinen
Licht in den Fenstern. Die Hütte in der Abenddämmerung.
Wenig Schnee bedeutet nicht zwangsläufig wenig Erlebnis. Im Rückblick auf den Winter widerspricht die Website einer allzu einfachen Gleichung. Später wandert die Aufmerksamkeit vom Gipfel zu den Gräsern, von der großen Tour zum Spielen vor der Hütte. Ein Jahr zwischen Vollmond, Regentropfen und einem frühen Wintereinbruch.
2011 029 / 172
Mehr als eine Schneehöhe
Die präparierte Verbindung durch das winterliche Oberbergtal.
Im März wird der Wanderweg von Seduck zur Oberissalm im Zuge der Hüttenversorgung nahezu täglich mit dem Ratrac präpariert. Die Spur verbindet Versorgung und Wintererlebnis. Ende des Monats kommen Schitouren in Vollmondnächten hinzu, im April stehen unten blühende Wiesen und oben noch winterliche Touren nebeneinander.
Am 16. April zieht der Verfasser Bilanz. Die ständige Rede vom schneearmen Winter habe die Saison mühsam gemacht. Die Mengen seien tatsächlich unterdurchschnittlich gewesen, doch die Tourenbedingungen über weite Strecken gut. Wenig Schnee allein erzähle eben noch nicht die ganze Geschichte.
Diese Unterscheidung ist typisch für die Beiträge: Entscheidend ist, was draußen tatsächlich vorgefunden wird. Ein allgemeines Schlagwort ersetzt den eigenen Blick nicht. Die Freude über gelungene Tage wird gegen das pauschale Bild eines misslungenen Winters gesetzt.
2011 030 / 172
Licht und Spuren
Eine Vollmondnacht lässt die Schneelandschaft in anderem Licht erscheinen.
2011 031 / 172
Licht und Spuren
Spuren im Schnee zum Ende der dokumentierten Wintersaison.
2011 032 / 172
Perlen im Gras
Regentropfen auf einer Pflanze: die kleine Welt am Wegrand.
Im Juli fällt Regen. Die Kamera bleibt trotzdem nicht liegen. Ein Beitrag widmet sich den unscheinbaren Gräsern, die sich in eine „Zauberwelt aus Perlen“ verwandeln. Ein anderer hält eine Blumen-Fototour fest. Der Blick wird kleiner, ohne dass das Erlebnis geringer würde.
Im September bekommen die jüngsten Gäste ihren eigenen Eintrag: Spaß am Kinder-Flying-Fox. Die Umgebung der Hütte ist auch ein Ort zum Entdecken und Ausprobieren. Dafür braucht es keinen großen Gipfel und keine lange Anmarschgeschichte.
Am 19. September liegen dann 45 Zentimeter Neuschnee bei der Hütte. Die Bilder sollen den Einbruch in zeitlicher Folge zeigen. Was eben noch sommerlicher Spielraum war, trägt ein anderes Gesicht. In dieser Sammlung stehen solche Veränderungen dicht nebeneinander, weil sie auch im Alltag dicht aufeinanderfolgen.
2011 033 / 172
Kleine Entdeckungen
Der Kinder-Flying-Fox sorgt für ein eigenes Bergerlebnis.
2011 034 / 172
Kleine Entdeckungen
Ein Schmetterling auf einer Blüte. Bilder einer Blumen-Fototour.
2011 035 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Bergkameraden vor der Gletscherkulisse. Aus der Serie mit Peter Habeler und Gästen.Wintereinbruch im September: die Hütte bei Nacht.Der Schnee legt sich auf die Möbel vor dem Haus.
Der Alpeiner Ferner erscheint als Ziel einer Wanderung, eine Hochtour mit Peter Habeler und Gästen von Casinos Austria bekommt eine Bildserie. Es sind unterschiedliche Arten, dieselben Berge zu erleben. Nicht jeder veröffentlichte Moment benötigt eine ausführliche Erklärung; manchmal war das gemeinsame Unterwegssein bereits die Nachricht.
2012 036 / 172
Gemeinsam am Berg
Tief verschneite Landschaft beim Hüttenbesuch im Jänner.
2012 verbindet genaue Schneebeobachtung mit dem, was Menschen auf der Hütte zusammenführt. Es gibt Ausbildung, ein Wiedersehen alter Bergkameraden und ein neues Gipfelkreuz. Daneben taucht eine seltene Küchenszene auf. Solche Bilder erweitern die Chronik um das, was zwischen Aufstieg und Abfahrt geschieht.
2012 037 / 172
Nach der Tour an den Tisch
Zusammensitzen nach der Tour. Der 2012 veröffentlichte Beitrag datiert die Bilder auf März 2011.
Die Saison beginnt mit Schneedeckenuntersuchungen gemeinsam mit Rudi Mair und Patrick Nairz. Im März wird das Wilde Hinterbergl bei hervorragenden Bedingungen zum Ziel. Wenige Tage später zeigt ein Beitrag eine andere Seite des Tourentags: Thomas bereitet Knoblauchspaghetti zu.
Die Bilder sind ein Rückblick auf den März des Vorjahres. Auf der Terrasse wird zusammengesessen, gegessen und in die Berge geschaut. Nach dem Unterwegssein bekommt die Gemeinschaft am Tisch ihren eigenen Platz in der Erinnerung.
Im Sommer beschreibt die Website die über Jahrzehnte geschaffenen Möglichkeiten rund um die Hütte: Klettergärten, Übungsstellen, kleine und größere Flying Foxes, einen Kletterigel und alpine Routen. Hinter dem abwechslungsreichen Aufenthalt steckt die Arbeit vieler Jahre.
2012 038 / 172
Im Schnee
Schneedeckenuntersuchung: Der Blick reicht unter die Oberfläche.
2012 039 / 172
Im Schnee
Eine Spur in der Weite. Bildserie zur Tour aufs Wilde Hinterbergl.
2012 040 / 172
Wiedersehen und ein neues Kreuz
Wiedersehen auf der Hütte: Bergkameraden beim Treffen im Juli.
Für den 23. Juli wird ein Treffen auf der Franz-Senn-Hütte angekündigt. Horst Fankhauser, Reinhold Messner, Oswald Ölz, Wolfgang Nairz und Hansjörg Hochfilzer wollen zusammenkommen, vierzig Jahre nach ihrer gemeinsamen Expedition. Der Blick dieses Buches bleibt bei dem Wiedersehen auf der Hütte: bei den Freundschaften und beim Gedenken an verstorbene Kameraden. Ende Juli hält ein weiterer Beitrag das gemütliche Zusammensein fest.
Am 31. Juli wird auf der Hohen Villerspitze ein neues Gipfelkreuz aufgestellt. Das frühere Kreuz war durch Blitzschlag zerstört worden. Markus Illmer hat das neue Kreuz gezimmert und gespendet.
Zwei ganz verschiedene Ereignisse, die etwas Gemeinsames haben: Menschen geben ihrer Verbundenheit mit den Bergen eine sichtbare Form – durch ein Treffen, durch Erinnerung oder durch ein Stück Arbeit, das am Gipfel bleibt.
2012 041 / 172
Menschen, die bleiben
Ein neues Gipfelkreuz für die Hohe Villerspitze.
2012 042 / 172
Menschen, die bleiben
Am Tisch vor der Hütte beim gemeinsamen Wiedersehen.
2012 043 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Wasser, Holz und ein kleines Rad: Spielraum in Hüttennähe.Spiegelung im Rinnensee.Arbeit am neuen Kreuz auf der Hohen Villerspitze.
Der Rinnensee wird im August ausdrücklich mit den Augen eines ambitionierten Amateurfotografen betrachtet. Es geht um Perspektiven und darum, ein vertrautes Motiv noch einmal neu zu sehen. Die Bilder vom Sommerwandsee und die kleinen Beobachtungen am Weg zeigen dieselbe Lust am Hinschauen.
2013 044 / 172
Früh aufstehen lohnt sich
Der frühe Aufbruch wird mit Licht und Spiegelung belohnt.
Ein außergewöhnlich guter Tourenwinter bleibt im Rückblick haften. Der Sommer bringt neue Möglichkeiten im Fels, und im Juli beginnt ein Fototag schon um drei Uhr früh. Die Chronik kann beides bewahren: die große Zufriedenheit über eine ganze Saison und den einzelnen Morgen, für den jemand den Schlaf unterbricht.
2013 045 / 172
Eine Saison zum Erinnern
Schnee räumen vor der Hütte. Ein Wintertag im Februar.
Ende April schreibt Horst Fankhauser, dass es in den mehr als vierzig Jahren, die er bereits hier oben verbracht habe, nur selten so tolle Bedingungen gegeben habe. Mit dem Saisonende stellt er die Aktualisierung vorübergehend ein. Der Dank an die Leser gehört ebenso zum Abschied wie die Hoffnung auf einen schönen Sommer.
Dieser begeisterte Rückblick steht neben Berichten über eine anspruchsvolle Lawinensituation. Im Frühjahr werden Schneedeckentests veröffentlicht, ein Lawinenereignis am Hüttenzustieg wird geschildert, später ein ungewöhnlich großes Schneebrett im Gschwez. Die Erinnerung an eine gute Saison löscht die schwierigen Tage nicht aus.
Gerade das macht die Sammlung glaubwürdig. Sie bewahrt keinen glattgebügelten Winter. Sie zeigt einen Winter, in dem aufmerksam beobachtet, diskutiert, gewarnt und schließlich mit großer Freude zurückgeblickt wurde.
2013 046 / 172
Ein Winter in Bildern
Die Spur zieht in die weite Winterlandschaft.
2013 047 / 172
Ein Winter in Bildern
Das große Schneebrett im Gschwez wird im Mai dokumentiert.
2013 048 / 172
Sieben Seillängen und ein Morgen
Das Gelände der neu vorgestellten kombinierten Tour, als historische Routenaufnahme.
Im September wird eine neue kombinierte Eis- und Klettertour im Bereich des Wilden Turmes vorgestellt. Sie ist besonders für die Ausbildung in Fels und Eis gedacht. Sieben kurze Seillängen führen durch guten Fels. Wo Risse das Legen mobiler Sicherungen ermöglichen, wurde bewusst auf Bohrhaken verzichtet.
Solche Beiträge erzählen von der Hüttenumgebung als einem über Jahre entwickelten Lernort. Ein Gelände wird nicht nur begangen, sondern auf seine Möglichkeiten hin gelesen und gestaltet.
Schon im Juli hatte ein anderer Eintrag einen frühen Aufbruch festgehalten: Wenn der Mond alte Männer nicht schlafen lasse und diese die Mühen des Aufstehens um drei Uhr nicht scheuten, entstehe ein sagenhafter Übergang zwischen Nacht und Tag. Zwischen der Planung einer Route und diesem Morgen liegt eine ganze Bandbreite dessen, was die Berge hier bedeuten.
2013 049 / 172
Der frühe Aufbruch
Am Übergang zwischen Nacht und Tag.
2013 050 / 172
Der frühe Aufbruch
Am Gipfel der Inneren Sommerwand.
2013 051 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Mond und Berg im frühen Licht.Wasser und Grün am Weg. Bildserie vom Lokalaugenschein auf dem Höhenweg.Ein stilles Gegenbild zum Fels: der See in der Bildserie zur neuen Tour.
Im September begegnen sich Mond und Sonne über Rinnen- und Berglasspitze. Der Vier-Gletscherweg und der Apere Turm tauchen als große Sommerziele auf. Die Bilder lassen die Mühe des Aufstiegs nicht verschwinden; sie zeigen, weshalb sie auf sich genommen wird.
2014 052 / 172
Auch Regen hat ein Licht
Vollmond über der winterlichen Hütte.
Der Winter liefert Traumtage und unerwartete Schneebretter. Der Sommer bleibt als regenreich in Erinnerung. Die Kamera findet trotzdem Motive, bisweilen unmittelbar im nassen Gras. Im Herbst rücken die Instandhaltung der Wege und die Technik der Hütte ins Bild. Schönheit und Reparatur gehören demselben Jahr an.
2014 053 / 172
Wenn der Berg nicht zu sehen ist
Der Regentag öffnet den Blick auf kleine Formen.
Am 23. August lässt das Wetter den ganzen Tag keinen Blick auf die Berge zu. Der Eintrag beklagt das nicht lange: Im regennassen Gras finden sich Fotomotive. Schon tags zuvor war von Großartigem nach Regentagen die Rede gewesen – man müsse die Dinge im richtigen Licht finden.
Diese kleinen Beobachtungen verändern die Perspektive. Die Umgebung der Hütte ist nicht erst dann sehenswert, wenn alle Gipfel frei sind. Ein Tropfen, eine Pflanze oder eine Nebelgrenze kann für einen Tag genügen.
Im September zeigt sich nach dem verregneten Sommer der Herbst von seiner besten Seite. Die Bildfolge erhält dadurch einen eigenen Rhythmus. Sie muss die nassen Wochen nicht auslassen, um schön zu sein. Gerade durch sie bekommen die klaren Tage ihr Gewicht.
2014 054 / 172
Nach dem Regen
Eine Reihe Tropfen auf einem Grashalm.
2014 055 / 172
Nach dem Regen
Nach dem verregneten Sommer kommt der klare Herbst.
2014 056 / 172
Was wieder in Ordnung gebracht wird
Hilfe bei E-Werk und Hüttentechnik. Der Beitrag nennt Michael Anker von Strom vom Dach.
Am 3. September geht am Blerchner ein massiver Felssturz nieder. Er trifft den Stubaier Höhenweg unweit der Hütte. Der später veröffentlichte Bericht hält fest, dass bereits am 4. September lose Steine an Abbruchstelle und Sturzbahn entfernt wurden.
Im Oktober folgt eine andere Nachricht aus dem Bereich der Instandhaltung. Das E-Werk ist ausgefallen. Bei der Wiederinbetriebnahme und bei der Technik in der Hütte hilft Michael Anker von der Firma Strom vom Dach aus Erl.
Es sind knappe Einträge, aber sie öffnen den Blick auf Arbeit, die selten eine eigene Erzählung erhält. Wege und Stromversorgung sind nicht einfach vorhanden. Nach einem Ereignis muss jemand hinsehen, anpacken und dafür sorgen, dass die Voraussetzungen des Hüttenlebens wieder stimmen.
2014 057 / 172
Hinschauen und anpacken
Arbeiten nach dem Felssturz am Blerchner. Die Beschriftung gehört zur Originalaufnahme.
2014 058 / 172
Hinschauen und anpacken
Untersuchung der Schneedecke nach einem Lawinenereignis im März.
2014 059 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Unterstützung aus der Luft bei den Schneedeckenuntersuchungen.Blick vom Vier-Gletscherweg auf die Eislandschaft.Noch ein Regentropfen-Moment aus diesem Sommer.
Zum Angebot dieses Jahres gehört auch ein angekündigtes Yoga- und Wanderwochenende zur Sommersonnwende mit Sherry Kranabitter. Der Blick auf die Berge wird um Ruhe und bewusstes Unterwegssein erweitert. Im selben Archiv stehen Vollmondtouren, Gletscherwege und Beobachtungen aus dem Gras – verschiedene Zugänge zu ein und demselben Ort.
2015 060 / 172
Ein Winter voller Wechsel
Abendliche Stille über der nebelgefüllten Tiefe.
Die Beiträge dieses Jahrgangs konzentrieren sich auf den Winter. Sie erzählen vom Schnee unter den Schiern, von Wind, Wärme und den Grenzen einer guten Planung. Zwischen ausführlichen Beobachtungen stehen Bilder großer Stille. Der März endet mit einem Sturm, der den Hüttenbetrieb auch durch die vielen Absagen trifft.
2015 061 / 172
Was unter der Oberfläche liegt
Der Schafgrübler in der Bildserie zur Untersuchung eines Schneebretts.
Im Jänner wird ein Schneebrett unterhalb des Schafgrüblers genauer untersucht. Der Bericht beschreibt Schichten unterschiedlicher Härte und eine lockere Zwischenlage. Im Februar kehrt der Verfasser zur Gipfelflanke zurück: Der ungünstige Aufbau der Altschneedecke bleibt ein Thema.
Solche Texte gehören zu den ausführlichsten des Archivs. Sie wollen erklären, weshalb ein Hang Aufmerksamkeit verdient, auch wenn die Oberfläche zunächst wenig verrät. Immer wieder werden Beobachtungen vor Ort mit dem Lawinenlagebericht verbunden.
Neben den Warnungen stehen Fragen der Gäste und Antworten zu den Tourenbedingungen. Die Hütte ist dabei nicht nur Unterkunft, sondern Anlaufstelle für die Einschätzung eines Gebiets. Aus heutiger Sicht bleiben diese Meldungen historische Momentaufnahmen. Für die Chronik zeigen sie vor allem die Beharrlichkeit, mit der immer wieder hinausgegangen und nachgesehen wird.
2015 062 / 172
Vom Traumpulver zum Sturm
Zertrümmerte Scheiben an der Eingangstür. Die Originalbildunterschrift nennt den enormen Winddruck als Ursache.
Am 12. März gelingt ein Tag, der im späteren Beitrag als kaum zu überbieten beschrieben wird. Der knappe Grundsatz dazu lautet: zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Gegen Monatsende zeigen weitere Bilder Pulverschnee und gute Tourentage.
Am 28. März herrschen am Berglasferner noch Traumbedingungen. Drei Tage später meldet die Hütte orkanartigen Sturm mit mehr als hundert Kilometern pro Stunde. Die Bildunterschrift dokumentiert zertrümmerte Scheiben an der Eingangstür durch den enormen Winddruck. Im selben Eintrag ist von deutlich über hundert Absagen die Rede. Der Verfasser vermutet den Sturm und die weiteren Niederschläge als Gründe.
So dicht liegen in diesem Frühjahr Bergfreude und betriebliche Unsicherheit nebeneinander. Eine gute Schneelage allein füllt noch keine Hütte, und ein einzelnes Wochenende kann sein Gesicht binnen weniger Tage ändern. Die Fotografien halten die schönen Stunden fest; der Begleittext erinnert an die Folgen des Umschwungs.
2015 063 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Die guten Tage vor dem nächsten Wetterwechsel.Eine Pause hoch über den Tälern.Die Hütte im Sturm. Bildserie vom 31. März.
„The Sound of Silence“ heißt ein Jännereintrag zur Inneren Sommerwand. Über den nebelgefüllten Tälern zeigt sich die Höhe von ihrer stillen Seite. Solche Bilder stehen zwischen den vielen Schneedeckenbeobachtungen. Sie erklären ohne große Worte, warum der Weg hinaus immer wieder reizt.
2016 064 / 172
Ein Platz zum Bleiben
Die beleuchtete Hütte unter dem Sternenhimmel.
Der Jahrgang beginnt im Sommer. Kinder, wilde Wasser, Wolken und Sterne prägen die Bildauswahl. Am Alpeiner Ferner wird ein vertrauter Rastplatz wiederhergestellt. Zum Jahresende verschieben sich die Möglichkeiten erneut: Schnee fehlt, Eis ist reichlich vorhanden. Eine Bergtour ersetzt die erwartete Schitour.
2016 065 / 172
Der Kraftplatz
Der wiederhergestellte Kraftplatz am Alpeiner Ferner.
Am 10. Juli berichtet die Hütte vom neu errichteten Kraftplatz am Alpeiner Ferner. Heftige Föhnstürme im Frühling hatten die Wiederherstellung nötig gemacht. Den Namen, so erzählt der Eintrag, haben Gäste dem Ort gegeben.
Tisch und Bänke sind ein Geschenk der Rechtsanwaltskanzlei Hengeler Müller an die Bewirtschafterfamilie. Die Bildunterschriften erinnern an wiederkehrende Besuche und danken der Firma Heli Transport für ihre Unterstützung beim Transport.
In den Fotos stehen Holz, Gebetsfahnen und die alpine Umgebung nebeneinander. Ein Rastplatz wird zum sichtbaren Zeichen einer Verbindung zwischen Gästen und Gastgebern. Nicht jede wichtige Hüttengeschichte braucht einen Gipfelerfolg. Manchmal erzählt eine Bank ebenso viel davon, warum Menschen wiederkommen und sich mit einem Ort verbunden fühlen.
2016 066 / 172
Ein Ort für die Rast
Unterstützung beim Transport durch Heli Transport. Rückblick aus derselben Bildserie.
2016 067 / 172
Ein Ort für die Rast
Rast zwischen Tisch, Bänken und Gebetsfahnen.
2016 068 / 172
Die kleinen Bergsteiger
Ein Bach und ein Spielzeugbagger genügen für einen langen Moment.
„Kinder herzlich willkommen“ heißt es Mitte Juli. Eine Galerie gehört den jüngsten Bergsteigern. Tags zuvor beschreibt die Website das seit Jahrzehnten verfolgte Bemühen, die natürliche Umgebung mit ihren vielen Wasserstellen durch zusätzliche Spiel- und Klettermöglichkeiten zu ergänzen.
Die Bilder zeigen eine andere Größenordnung des Abenteuers. Ein kurzes Seil, eine kleine Kletterstelle oder ein Flying Fox können für Kinder einen ganzen Tag ausmachen. Die großen Gletscherberge bleiben im Hintergrund, ohne dass sie für das Erlebnis sofort bestiegen werden müssten.
Im August folgt der Wilde Wasserweg zum Alpeiner Ferner. Hier verbinden sich Landschaft, Bewegung und Beobachtung. Der Beitrag hebt nicht nur die Wildwasserkulisse hervor, sondern auch Flora und Fauna. Die Umgebung der Hütte erschließt sich auf vielen Wegen und für unterschiedliche Lebensalter.
2016 069 / 172
Gemeinsame Abenteuer
Vorfreude am Flying Fox.
2016 070 / 172
Gemeinsame Abenteuer
Gemeinsam durch den Höllenrachen.
2016 071 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Wilde Wasser auf dem Weg zum Alpeiner Ferner.Gämsen im Wintergelände. Der Beitrag bittet um Rücksicht auf ihre Ruheplätze.Im Dezember zu Fuß auf den Schafgrübler.
Nachtfotografie wird im Juli als eigene Herausforderung beschrieben, im August ziehen Wolken den Blick an. Im Dezember führt eine Tour ohne Schi auf den Schafgrübler. Der Beitrag erzählt von einer kaum zu überbietenden stillen Zeit. Ein weiterer Eintrag mahnt, dem Wild im Winter ungestörte Räume zu lassen. Die genaue Ursache des beobachteten Rückgangs der Gämsen bleibt darin offen.
2017 072 / 172
Immer wieder neu anfangen
Die Hütte in einer hellen Vollmondnacht.
Der Winter beginnt mit knapper Schneelage und endet mit einem späten Geschenk. Der Sommer verlangt nach Unwettern Reparaturen, während der Gletscherrückgang weitere Arbeiten nötig macht. Dazwischen bleiben Familienangebote, Sonnenuntergänge und eine helle Vollmondnacht. Es ist ein Jahr der Gegensätze – und des Wiederherstellens.
2017 073 / 172
Spät, aber doch
Späte Pulverschneetage im April.
Im Jänner und Februar ist die Schneemenge deutlich unterdurchschnittlich. Die Beiträge beschreiben brauchbare Abschnitte ebenso wie ausgewehtes Gelände und schwierige Passagen. Im März bringt kräftiger Schneefall neue Möglichkeiten, aber zunächst auch eine angespannte Lawinensituation.
Nach den Niederschlägen erfolgt ein Lokalaugenschein gemeinsam mit Rudi Mair und Harry Riedl. Die vielen Selbstauslösungen werden dokumentiert. Der Dank an die beteiligten Stellen und an das Bundesheer gehört zur Nachricht.
Dann kommt der April. Nach ergiebigem Schneefall werden am 20. April Pulverschnee über mehr als tausend Höhenmeter und traumhaftes Wetter beschrieben. Ein weiterer Eintrag spricht vom besten Tourentag der Saison. Ende April fällt die Bilanz entsprechend versöhnlich aus: Das Finale hätte nicht besser sein können. Der Winter hat seine stärksten Tage für den Schluss aufgehoben.
2017 074 / 172
Der späte Winter
Dokumentierte Lawinenabgänge. Die Markierungen sind Bestandteil des historischen Bildes.
2017 075 / 172
Der späte Winter
Zum Saisonfinale im oberen Bereich des Berglasferners.
2017 076 / 172
Der Bach verändert den Weg
Hochwasser im August.
Im August fallen in kurzer Zeit große Niederschlagsmengen. Bei einem Lokalaugenschein am Alpeiner Ferner wird eine weggerissene Brücke an der Abzweigung zum Aperen Turm festgestellt und wieder errichtet. Das Hochwasser hat das Gelände verändert; der Zugang zum Gletscher muss daran angepasst werden.
Wenige Tage später berichtet die Website von weiteren Arbeiten. An der Turmscharte verursacht der Gletscherrückgang Probleme mit losem Gestein. Soweit möglich, werden Steine abgeräumt und eine Abseilmöglichkeit eingerichtet. Im September folgen umfangreiche Arbeiten an der Wildgratscharte.
Die Meldungen machen deutlich, dass vertraute Übergänge nicht unverändert bleiben. Der Bergraum ist in Bewegung. Damit Wege und Übergänge nutzbar bleiben, muss immer wieder geprüft, neu angelegt und gesichert werden. Hinter einer kurzen Wegmeldung steht oft mehr Arbeit, als ihre wenigen Zeilen erkennen lassen.
2017 077 / 172
Arbeit am Übergang
Arbeiten an der Wildgratscharte.
2017 078 / 172
Arbeit am Übergang
Eine Leiter überbrückt den veränderten Übergang zwischen Eis und Fels.
2017 079 / 172
Nach dem Hochwasser
Beim Lokalaugenschein nach dem Hochwasser.
2017 080 / 172
Nach dem Hochwasser
Der Alpeiner Ferner und sein Vorfeld im August.
2017 081 / 172
Die andere Seite des Sommers
Frühes Licht über dem Tal.
2017 082 / 172
Die andere Seite des Sommers
Am Gipfel der Rinnenspitze.
2017 083 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Gemeinsam draußen: Bild zur Ankündigung des Yoga- und Wanderwochenendes.Verzweigte Wasserläufe im Gletschervorfeld.Heiligabend bei Mondschein an der Hütte.
Der Sommerauftakt wird mit Yoga und Wandern angekündigt. Im Dezember macht der Vollmond die verschneite Landschaft beinahe zum Tag. Zu Weihnachten führt der Weg wieder hinaus: erst am Nachmittag in Richtung Horntaler Joch, dann bei Mondschein zur Hütte. Hier oben, schreibt der Beitrag, sei die stille Zeit noch allgegenwärtig gewesen.
2018 084 / 172
Ein Winter wie im Bilderbuch
Herbstfarben vor der Hütte.
Schneemengen, wie sie im Jänner lange nicht mehr erlebt wurden, prägen den Beginn des Jahres. Die Begeisterung ist groß, die Beobachtung bleibt genau. Im Sommer wandert die Kamera durch eine vielfältige Umgebung: Fels, Wasser, Blumen und Spielraum für Kinder. Der Herbst setzt zum Schluss noch einmal eigene Farben.
2018 085 / 172
Es gibt sie doch noch
Die Schneemengen geben selbst den kleinen Gebäuden neue Formen.
„Es gibt sie doch noch, die schneereichen Winter!“ lautet die Überschrift vom 24. Jänner. In einem Beobachtungszeitraum von über fünfzig Jahren, heißt es im Text, seien solche Schneemengen im Jänner selten gewesen. Tags darauf wird ein Wintermärchen daraus.
Die folgenden Wochen sind dennoch keine ununterbrochene Folge sorgloser Tage. Neuschnee auf Oberflächenreif, Wind und Triebschnee werden beschrieben. Ende Februar erzwingen die tiefen Temperaturen einen Kompromiss: lieber schlechter Schnee in der Sonne als Pulver im Schatten.
Im März arbeiten Mitarbeiter des Lawinenwarndienstes im Bereich der Hütte im Gelände. Später bringen vierzig Zentimeter Neuschnee bei wenig Wind wieder Begeisterung. Gerade in einem Bilderbuchwinter bleiben die Unterschiede zwischen einem schönen Landschaftsbild und den tatsächlichen Verhältnissen wichtig. Die Chronik hält beides fest.
2018 086 / 172
Schnee in Fülle
Spuren durch einen tief verschneiten Winter.
2018 087 / 172
Schnee in Fülle
Eine Pause während der Schneedeckenuntersuchungen.
2018 088 / 172
Ein Sommer für viele
Kinder am Sommerwandsee.
Im Juni zählt die Website auf, was die Umgebung für unterschiedliche Gäste bereithält: Wanderungen, Klettergärten, alpine Klettertouren, den Höllenrachen und Übungsplätze für Ausbildungskurse. Für die Kleinsten sind das Wasser und der Kletterigel eigene Ziele.
Diese Vielfalt ist ein wiederkehrendes Motiv. Es geht nicht darum, jeden Tag möglichst hoch hinaufzukommen. Die Hütte ist Ausgangspunkt für sehr verschiedene Erlebnisse, die sich am Abend wieder an einem Ort treffen.
Im August wird die Bergwelt als außergewöhnlicher Naturschauplatz bezeichnet. Um ihre Schönheit zu entdecken, brauche es Augen und Gespür. Die Bildserien setzen diese Aufforderung um: Ein Detail kann neben einem Panorama bestehen, die kindliche Entdeckung neben dem großen Bergziel. Beides gehört in dieselbe Erinnerung.
2018 089 / 172
Spielraum am Wasser
Ein Logenplatz am Wasser, die Hütte im Hintergrund.
2018 090 / 172
Spielraum am Wasser
Sand und Steine: die kleinen Fundstücke des Tages.
2018 091 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Licht in der Hütte während einer Märznacht.Regentropfen und Kreuz im Detail.Herbstlandschaft beim Sommerwandsee.
Nachtbilder vom März und herbstliche Aufnahmen vom September spannen einen weiten Bogen. Die vertrauten Berge ändern ihre Wirkung mit Schnee, Licht und Jahreszeit. Der Ort bleibt wiedererkennbar, aber die Bilder wiederholen nicht einfach denselben Tag.
2019 092 / 172
Verbunden mit diesem Ort
Die Hütte vor dem ersten Tageslicht.
Zwischen Tourenberichten und Naturbildern wird 2019 die Familiengeschichte ausdrücklich zum Thema. Auch das Erinnern an Verstorbene erhält einen Platz. Ende September verabschieden sich Thomas und Beate nach einer unfallfreien Sommersaison von den Gästen. Es sind Beiträge, die das Haus und die Berge mit den Menschen verbinden.
2019 093 / 172
Mehr als fünfzig Jahre
Familienbilder, 2019 erneut veröffentlicht. Ein Rückblick auf die gewachsene Verbindung zur Hütte.
Im Juni blickt ein Beitrag auf die Zusammenarbeit der Familien Hofer und Fankhauser mit der hüttenbesitzenden Sektion Innsbruck zurück. Weit über fünfzig Jahre bestehe diese Verbindung bereits. Die kurze Bilanz fällt für beide Seiten im Großen und Ganzen zufriedenstellend aus.
Die Bilder dieses Eintrags öffnen das Familienalbum. Sie zeigen Generationen, gemeinsames Arbeiten und Zusammensein. Eine Bildunterschrift hebt die Bewirtschaftung durch Beate und Thomas hervor. Neben den großen Veränderungen der Berge tritt die Geschichte der Menschen, die dem Haus über viele Jahre verbunden sind.
Hier wird sichtbar, was unter den vielen Tourenmeldungen oft nur mitschwingt. Die Hütte ist über Jahrzehnte gemeinsamer Bezugspunkt: für eine Familie, eine Sektion und Menschen, die immer wieder heraufkommen.
2019 094 / 172
Aus dem Familienalbum
Eine Seite aus dem Familienalbum.
2019 095 / 172
Aus dem Familienalbum
Zusammenarbeit in der Küche, festgehalten in der Familienbildserie.
2019 096 / 172
Ein Platz für die Erinnerung
Ein Platz der Erinnerung unweit der Hütte.
Im Juli ist von einem Platz unweit der Hütte die Rede, der besonders jenen Verstorbenen gewidmet ist, die mit dem Haus, seinen Bewirtschaftern und den Alpeiner Bergen eng verbunden waren. Die Bildserie zeigt Berglandschaft und frühes Licht.
Gedenken erscheint hier nicht als Gegenwelt zum Bergleben. Es gehört dazu. Orte, an denen gemeinsam unterwegs gewesen wurde, bewahren Verbindungen auch dann, wenn jemand fehlt.
Im September folgt ein anderer stiller Moment: ein Morgen auf der Rinnenspitze, die Füße beinahe im Nebel und darüber blauer Himmel. Der Text beschreibt das Alleinsein an einem solchen Morgen als Geschenk. Die beigefügten älteren Aufnahmen holen einen solchen Augenblick noch einmal heran. Das vertraute Gipfelkreuz, ein Mensch über dem Wolkenmeer und das Licht darüber genügen, um die besondere Stimmung zu bewahren.
2019 097 / 172
Erinnerung und Weite
Über dem Nebel. Eine ältere Aufnahme, veröffentlicht zum Rinnenspitz-Erlebnis von 2019.
2019 098 / 172
Erinnerung und Weite
Frühes Licht am Gedenkplatz.
2019 099 / 172
Zum Saisonende
Blüten vor der Bergkulisse.
Am 26. September wird eine unfallfreie Sommersaison verabschiedet. Thomas und Beate erinnern zugleich an die grandiose Schitourensaison des vergangenen Winters und hoffen auf eine ähnlich gute kommende. Der Dank und die Einladung zum Wiederkommen beschließen den bewirtschafteten Sommer. Später zeigen die Bilder noch einen schönen Oktober und ungewöhnliche Schneemengen im November.
2019 100 / 172
Rast und Rückblick
Rast beim Lokalaugenschein zur Rinnenspitze im Juni.Rückblick auf die winterlichen Berge zum Saisonschluss.
2020 101 / 172
Als die Hütte schließen musste
Ein tief verschneites Haus zum Jahresende.
Am 14. März endet der laufende Hüttenbetrieb abrupt. Die Pandemie verändert das Jahr. Die Verbindung zu Gästen und Freunden bleibt über Bilder und kurze Nachrichten bestehen. Im Juni wird ein Sommerstart angekündigt, ein Gedenkplatz vorgestellt. Im Dezember sind die Berge tief verschneit, doch viele der Menschen, für die diese Bilder entstehen, müssen zu Hause bleiben.
2020 102 / 172
Ein Datum als Einschnitt
Eine Aufnahme aus dem Beitrag zur Schließung am 14. März.
„Wir bedauern sehr“ beginnt die Meldung vom 14. März. Hütte und Winterraum müssen ab diesem Tag geschlossen bleiben. Noch wenige Tage zuvor hatte die Website von Touren und Neuschnee berichtet. Jetzt steht eine andere Wirklichkeit im Mittelpunkt.
Die Beiträge der folgenden Wochen kreisen um COVID-19, Durchhalten und die Hoffnung auf bessere Zeiten. Bilder von Bergen bleiben sichtbar, auch wenn ein Hüttenbesuch vorerst nicht möglich ist. Die Website wird zu einem kleinen Fenster in eine Landschaft, die viele vertraute Gäste gerade nicht erreichen können.
Am 12. Juni wird der Start in die Sommersaison für den 19. Juni angekündigt. Die Nachricht richtet den Blick wieder auf die Hütte und ihre Umgebung. Im Oktober bleibt der Winterraum wegen der Pandemie geschlossen. Der Einschnitt lässt sich deshalb nicht mit einer einzigen Wiedereröffnung abschließen.
2020 103 / 172
Das Fenster nach draußen
Die Berglandschaft bleibt sichtbar, während der Hüttenbetrieb pausiert.
2020 104 / 172
Das Fenster nach draußen
Sommerbilder zur angekündigten Wiederöffnung: gemeinsames Spielen am Wasser.
2020 105 / 172
Ein Ort zum Innehalten
Am Gedenkplatzl, mit den beteiligten Helfern.
Im Juni stellt die Website das Gedenkplatzl vor. Rund eine halbe Stunde von der Hütte entfernt ist ein Ort für Menschen entstanden, die an verstorbene oder verunglückte Bergkameraden, Freunde und Angehörige denken möchten.
Der Beitrag nennt die Unterstützung von Andi Gstrein, Kunstschmied aus Sölden, sowie Markus Illmer und Franz Egger aus Neustift. Diese Namen gehören zur Geschichte des Platzes. Sie geben der kurzen Nachricht die konkrete menschliche Seite, die in einer Landschaftsaufnahme allein leicht verborgen bliebe.
Am Jahresende fällt außergewöhnlich viel Schnee. Die Bilder vom 10. Dezember werden ausdrücklich jenen Freunden und Gästen gewidmet, die pandemiebedingt zu Hause bleiben müssen. Sie sollen ein wenig Ablenkung bringen. So wird das Fotografieren in diesem Jahr auch zu einer Form, an andere zu denken.
2020 106 / 172
Ein Ort für andere
Der neue Ort zum Innehalten in der Berglandschaft.
2020 107 / 172
Ein Ort für andere
Bilder für jene, die zu Hause bleiben müssen: Dezember an der Hütte.
2020 108 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Edelweiß begleitet den Klettersteig.Wasser zeichnet Linien im Gletschervorfeld.Wolken über dem Tal.
Wolkenstimmungen, Edelweiß und Kontrollgänge finden weiterhin ihren Platz. Im September werden die Seile an der Wildgratscharte nach eingegangenen Hinweisen überprüft. Das Berggeschehen läuft weiter, auch wenn die Bedingungen des Hüttenlebens sich grundlegend geändert haben.
2021 109 / 172
Die Gäste fehlen
Viel Schnee, geschlossene Hütte: ein Märzbild.
Die Berge zeigen sich von ihrer schönsten Seite, doch die Hütte kann ihre Gäste im dokumentierten Winter nicht empfangen. Schneeprofile, Erkundungstouren und Bilder werden weiter veröffentlicht. In den Texten liegt eine besondere Spannung: Freude über die Bedingungen und Bedauern darüber, sie nicht mit den vertrauten Menschen teilen zu können.
2021 110 / 172
Eine Spur trotz geschlossener Hütte
Erkundung im Gebiet des Alpeiner Ferners und des Verborgenen Berges.
Im Februar wird bis zum Talschluss eine Spur präpariert, obwohl die Hütte geschlossen bleiben muss. Der Beitrag bezeichnet dies als Service und bittet um Verständnis, dass nicht nach jedem Schneefall sofort wieder präpariert werde.
Die Erkundungstouren dienen weiterhin der Beobachtung. Ein Eintrag erklärt sogar, warum man den angelegten Spuren nicht einfach folgen solle: Die Route sei bewusst so gewählt worden, dass möglichst viele Eindrücke von der Schneedecke gesammelt werden konnten. Ein Untersuchungsgang ist eben etwas anderes als eine genussvoll angelegte Gästetour.
Die Bilder sollen Freunden und Gästen Eindrücke liefern, während die Öffnungsperspektiven unklar bleiben. „Bleibt gesund!“ steht unter einem Februarbeitrag. Selten rücken alltägliche Hütteninformation und persönliche Verbundenheit so deutlich zusammen.
2021 111 / 172
Schade, schade, schade
Ein Pulverschneetag im März, den viele Gäste nicht miterleben können.
Im März reiht sich ein guter Tourentag an den nächsten. Für den 6. März werden Traumwetter und eine lange Pulverschneeabfahrt über den Sommerwandferner beschrieben, anschließend der Aufstieg zum Gschwezgrat und die Abfahrt zur Oberissalm. Der Bericht spricht von mehr als 1.700 Höhenmetern im makellosen Pulver.
Doch die Überschrift vom 20. März lautet nicht einfach „Traumtag“, sondern „Schade, schade, schade!“ Die Pandemie steht zwischen den guten Bedingungen und den Menschen, die sie gerne erleben würden.
Drei Tage später heißt es sinngemäß, die Freude wäre noch größer, könnten die treuen Gäste und Freunde dabei sein. Hier wird der Wert eines Hüttenwinters besonders deutlich. Landschaft und Schnee sind nur ein Teil davon. Zum vollständigen Erlebnis gehören die Menschen, mit denen man es teilt.
2021 112 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Spuren vor den Gebäuden der Hütte.Sonne über einer unberührten Schneefläche.Eine Gipfelrast im März.
Die überlieferten Beiträge dieses Jahrgangs enden im März. Das Buch lässt diese Lücke stehen. Es verlängert die gut dokumentierten Wintertage nicht zu einer erfundenen Jahresgeschichte. Was bleibt, sind Bilder von Schnee und Licht – und die spürbare Sehnsucht nach einem wieder gemeinsam erlebten Hüttenalltag.
2022 113 / 172
Wasser und Wiederaufbau
Nach den Unwettern: die Arbeit am Zugang zum Alpeiner Ferner.
Im Frühsommer werden schlechte Vorzeichen für die Gletscher gemeldet. Im Juli folgen zwei schwere Unwetter. Wege, Brücken, Zufahrt und Kraftwerk sind betroffen. Zwischen den Schadensbildern stehen eine seltene Begegnung mit Bartgeiern und später die Fotos der Reparaturen. Das Jahr zeigt die Verletzlichkeit der Infrastruktur und die Arbeit an ihrer Wiederherstellung.
2022 114 / 172
Die Nacht, die Spuren hinterließ
Hochwasser im Juli. Das Aufnahmedatum nennt den 25. Juli.
Die Nacht vom 22. auf den 23. Juli wird in einer Meldung als Horrorszenario beschrieben. Eine Woche später fasst die Website die Folgen zweier Unwetter innerhalb von drei Tagen zusammen. Besonders schwer getroffen sind das Wasserkraftwerk und die Zufahrtsstraße zur Oberissalm. Brücken werden weggerissen, Wege weggespült oder durch Muren verlegt.
Der Höllenrachen-Klettersteig ist ebenfalls zerstört. Nach Unterspülungen und Felsstürzen wird die damalige Anlage als nicht mehr reparierbar beschrieben.
Die Fotografien lassen das Ausmaß konkreter werden: Wasser nimmt Raum ein, wo Verbindungen waren. In einem engen Arbeitsbereich muss Schlamm entfernt werden. Eine Bildunterschrift spricht von mehr als eineinhalb Metern. Der Bergsommer verlangt plötzlich ganz andere Tätigkeiten als jene, die Gäste bei ihrer Tourenplanung im Kopf hatten.
2022 115 / 172
Was das Wasser hinterließ
Die damalige Gegenüberstellung des Höllenrachens vor und nach dem Hochwasser.
2022 116 / 172
Was das Wasser hinterließ
Treibholz und Geröll bei der Brücke im Holderloch.
2022 117 / 172
Eineinhalb Meter Schlamm
Schlamm entfernen: Die Originalbeschreibung nennt mehr als eineinhalb Meter.
2022 118 / 172
Eineinhalb Meter Schlamm
Das vorsorglich mit Seilen gesicherte Gerinne im Hochwasser.
2022 119 / 172
Brücken bauen
Wiederherstellung der Brücke im August.
Am 1. August wird der Unwetterbericht ergänzt. Wander- und Gletscherzustiegswege seien saniert beziehungsweise kontrolliert, größere Behinderungen dort beseitigt. Für Fahrzeuge bleibt die Straße zwischen Seduck und Oberissalm gesperrt.
Am 9. August folgt die ausdrückliche Abschlussmeldung zu den Arbeiten am Weg zum Alpeiner Ferner und zur Wiederherstellung der Brücke. Die Bildserie zeigt Menschen an Holz und Wasser, Balken, Werkzeuge und die neue Verbindung über den Bach. Im Text sind dafür nur wenige Zeilen nötig.
Auch unabhängig vom Unwetter verändert sich das Gelände. Im August werden Arbeiten an der Turmscharte und am Vorderen Wilden Turm beschrieben, die durch den massiven Gletscherrückgang notwendig geworden sind. Die Pflege der Wege endet nicht mit einem reparierten Schaden. Sie begleitet den fortlaufenden Wandel der Berge.
2022 120 / 172
Eine Brücke entsteht
Holz und Handarbeit am Bach.
2022 121 / 172
Eine Brücke entsteht
Die Verbindung über das Wasser entsteht neu.
2022 122 / 172
Arbeit am Fels
Ergänzungsarbeiten an der Wildgratscharte.
2022 123 / 172
Arbeit am Fels
Ein neues Fixseil am Vorderen Wilden Turm.
2022 124 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Ein Bartgeier aus der im Juli veröffentlichten Bildserie.Nach erledigter Arbeit: unterwegs auf dem Gletscher.Blankes Eis im Spätsommer.
Ein Bartgeierpaar hält sich in den Alpeiner Bergen auf. Die Nachricht vom Juli ist ein heller Gegenpunkt in einem schweren Sommer. Schon zuvor wird über Ergänzungsarbeiten an der Wildgratscharte berichtet. Naturbeobachtung und Instandhaltung laufen nebeneinander weiter – auch in einem Jahr, dessen Erinnerung von Wasser und Schäden geprägt ist.
2023 125 / 172
Die Arbeit geht weiter
Der Rinnensee beim Besuch am 28. Oktober.
An der Wildgratscharte sind erneut Arbeiten nötig. Im Herbst erinnern Beiträge an die lange Ausbildungstradition der Hütte. Der Winterbeginn bringt Kontrollgänge, große Neuschneemengen und eindrucksvolle Lawinenbeobachtungen. Die Sammlung zeigt dabei auch Zeiten, in denen keine Gäste im Haus sind und trotzdem nach dem Rechten gesehen werden muss.
2023 126 / 172
Ein Gelände zum Lernen
Fels und Schi gehören zur Ausbildungstradition. Die Serie enthält ältere Aufnahmen.
Ein im November veröffentlichter Beitrag erinnert daran, dass die Franz-Senn-Hütte über Jahrzehnte Stützpunkt verschiedener Schiführerausbildungen war. Die Verbindung von Schitouren und Klettern bietet dafür viele Möglichkeiten. Fels und Eis liegen nahe beieinander, Übungsstellen und große Touren gehören zu demselben Umfeld.
Ein anderer Eintrag berichtet über umfangreiche Arbeiten an der Wildgratscharte von beiden Gletscherseiten aus. Der Text enthält auch Ergänzungen für die Schitourensaison 2024. Wie so oft im Archiv ist die Veröffentlichung kein sauber abgeschlossener Tagesbericht, sondern eine fortgeschriebene Information.
Für dieses Buch zählt die darin sichtbare Kontinuität: Ausbildung braucht geeignetes Gelände, und geeignetes Gelände verlangt Aufmerksamkeit. Mit den Veränderungen des Gletschers muss auch die vorhandene Infrastruktur immer wieder angepasst werden.
2023 127 / 172
Fels, Eis und Ausbildung
Mit Schiern am Rucksack im felsigen Übergang.
2023 128 / 172
Fels, Eis und Ausbildung
Abfahrt zur Hütte. Laut Metadaten vom 4. April 2023.
2023 129 / 172
Kontrolle vor dem Schnee
Eine Spur führt zur Hütte: Kontrollgang Ende November.
Ende November machen tiefe Temperaturen eine Hüttenkontrolle nötig. Heizung und E-Werk werden ausdrücklich genannt. Zugleich gilt das Augenmerk der Schneedecke, denn weitere Niederschläge sind angekündigt.
Anfang Dezember fällt gut ein halber Meter Neuschnee. Der anschließende Lokalaugenschein hält eine auffällige Häufung spontan abgegangener Schneebretter fest. Der Beitrag beschreibt sie als eindrucksvolle Bestätigung der ausgegebenen hohen Gefahrenstufe.
Solche Winterbesuche stehen im Archiv neben den Bildern der bewirtschafteten Saison. Sie erinnern daran, dass eine geschlossene Hütte nicht einfach aus dem Alltag verschwindet. Die Technik, das Gebäude und die Wege hinauf bleiben Aufgaben. Der Kontrollgang verbindet die Sorge um das Haus mit der Beobachtung der Landschaft, die es umgibt.
2023 130 / 172
Nach dem großen Schnee
Neuschnee im Hüttenbereich.
2023 131 / 172
Nach dem großen Schnee
Lawinenablagerungen hinter den Gebetsfahnen.
2023 132 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Eine Bank mit Blick auf die herbstlichen Berge.Eine günstige Gelegenheit vor dem nächsten Temperaturanstieg.Formen im Schnee im Dezember.
Noch am 28. Oktober führt eine Tour bei gutem Wetter zum Rinnensee. Wenige Wochen später bestimmen Frost, Schnee und Sturm die Meldungen. Im Dezember wird eine günstige Gelegenheit vor einem angekündigten Temperaturanstieg genutzt. Das genaue Hinsehen bleibt der gemeinsame Nenner dieser sehr verschiedenen Tage.
2024 133 / 172
Zurück in den Höllenrachen
Nacht am Rinnensee.
Ein schneereiches Frühjahr wirkt bis in den Sommer hinein. Die Versorgung über den Landweg muss gesichert sein, bevor die Hütte öffnen kann. Im Juli berichtet die Website vom Neubau des Höllenrachen-Klettersteigs. Zugleich bleiben Erkundungstouren und kleine Naturkunstwerke feste Bestandteile der veröffentlichten Momente.
2024 134 / 172
Erst die Versorgung, dann die Öffnung
Viel Altschnee zum Beginn des Bergsommers.
Am 6. Juni wird die Öffnung für den 13. Juni angekündigt. Die Voraussetzung ist ausdrücklich genannt: Die Versorgung der Hütte über den Landweg ist sichergestellt. Damit schließt die Nachricht an ein Thema an, das sich seit den ersten Jahrgängen durch das Archiv zieht.
Oberhalb der Hütte liegt noch viel Schnee, besonders in den schattigen Bereichen. Der Beitrag beschreibt kompakte Altschneefelder und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Eine Erkundungstour zur Rinnenspitze am 13. Juni liefert neue Bilder.
Der Sommerbeginn wird hier nicht allein durch ein Datum bestimmt. Er hängt an Wegen, Schneelage und Versorgung. Die Vorbereitungen und Erkundungen schaffen erst die Voraussetzungen dafür, dass Gäste ihre eigenen Bergtage beginnen können. Eine kurze Öffnungsmeldung enthält diese ganze Abhängigkeit.
2024 135 / 172
Zum Sommerbeginn
Erkundung auf der Rinnenspitze am Tag der angekündigten Hüttenöffnung.
2024 136 / 172
Zum Sommerbeginn
Ein Murmeltier in der Bildserie zum Sommerbeginn.
2024 137 / 172
Ein neuer Weg durch die Schlucht
Der neu errichtete Höllenrachen-Klettersteig wird wieder erlebt.
Am 19. Juli wird der Höllenrachen-Klettersteig zum Thema. Nach der Zerstörung der ursprünglichen Anlage ist ein Neubau entstanden. Die deutsche Rechtsanwaltskanzlei Hengeler Müller hat ihn gesponsert; die Leitung lag bei Bergführer Robert Span.
Die Bildserie führt wieder in die enge Schlucht, zwischen Wasser, Fels und Sicherungen. Sie lässt erkennen, warum dieser Ort im Archiv über viele Jahre immer wieder auftaucht. Der Höllenrachen ist ein eigener Erlebnisraum in der Nähe der Hütte.
Zwischen den Schadensbildern von 2022 und diesen Aufnahmen liegt die Geschichte eines Wiederaufbaus. Die Freude der Menschen in der Schlucht gibt ihm ein Gesicht. Was als zerstörte Anlage in die Meldungen einging, wird wieder zu einem Ort gemeinsamer Erlebnisse.
2024 138 / 172
Zurück in der Schlucht
Zwischen Fels und Wasser.
2024 139 / 172
Zurück in der Schlucht
Die Nähe zum Wildbach macht die Schlucht unverwechselbar.
2024 140 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Winterliche Naturkunstwerke.Morgenstimmung am Rinnensee.Klettern in den Alpeiner Bergen.
Im Jänner heißen Bilder schlicht „Kunstwerke“. Schnee und Eis bieten ihre eigenen Formen. Im Sommer folgen Bergseen und Klettertouren. Die Sammlung kann nach der Geschichte eines großen Wiederaufbaus wieder zu einem kleinen Detail zurückkehren. Beide Größenordnungen gehören zur Hütte.
2025 141 / 172
Vertraute Berge verändern sich
Abendfarben spiegeln sich im Rinnensee.
Der Mai beginnt mit Krokussen, die im Stubaital „Grandelen“ heißen. Im Juni verändert ein Felssturz den Zustieg zur Wildgratscharte. Später kehrt die Website zu Klettermöglichkeiten, Bergseen und den Gletschern zurück. Der Ton wird beim Eis deutlich: Hier beobachtet jemand seit Jahrzehnten einen Verlust.
2025 142 / 172
Ein Felssturz an der Wildgratscharte
Die im Beitrag zum Felssturz gezeigte Bergflanke.
Am 9. Juni ereignet sich im Bereich der Wildgratscharte ein Felssturz. Die Meldung am folgenden Tag unterscheidet genau: Der Klettersteig zur Scharte ist nicht betroffen, der Zustieg über den Gletscher hingegen schon.
Solche Unterschiede sind wichtig für die damalige Information und für die spätere Erinnerung. Nicht jede Veränderung betrifft eine ganze Tour auf dieselbe Weise. Der Eintrag beschreibt eine konkrete Stelle und einen konkreten Anlass.
Im Juli richtet sich der Blick wieder auf die alpinen Klettertouren der Alpeiner Berge und auf kürzere Mehrseillängenrouten in Hüttennähe. Eine Informationsbroschüre und ein Fotobuch auf der Hütte werden genannt. Neben dem Weitergeben aktueller Beobachtungen bleibt das Sammeln und Ordnen des vorhandenen Wissens eine wiederkehrende Aufgabe.
2025 143 / 172
Wilde Wasser, stille Seen
Wasserfälle im Umfeld der Hütte.
2025 144 / 172
Wilde Wasser, stille Seen
Ein Bergsee als eigenes Ziel.
2025 145 / 172
Fast sechzig Jahre hinschauen
Der Alpeiner Ferner im Rückblick des Jahres 2025.
„Gletschersterben!“ lautet die Überschrift im September. Der knappe Text bezeichnet die Gletscher als stumme Zeugen des Klimawandels und nennt einen Beobachtungszeitraum von nahezu sechzig Jahren.
Die Stärke dieses Eintrags liegt in seiner persönlichen zeitlichen Tiefe. Wer eine Landschaft immer wieder gesehen hat, bemerkt nicht nur den Zustand eines einzelnen Sommers. Frühere Bilder, Wege und Erinnerungen stehen daneben. Die nebeneinandergestellten Bilder machen die Veränderung eindringlich. Sie bewahren einen früheren Anblick und zeigen zugleich, wie weit das Eis inzwischen zurückgewichen ist.
Am Rinnensee zeigt sich im selben Spätsommer wieder ein anderes Gesicht. Wasser, Ufer und Berge bleiben vertraut und ändern doch fortwährend ihre Wirkung. Die Freude an der Landschaft und die Sorge um ihre Veränderungen schließen sich nicht aus.
2025 146 / 172
Zwei Blicke auf den Berglasferner
Historische Vergleichsaufnahme des Berglasferners mit später ergänzter Gletschergrenze.
2025 147 / 172
Zwei Blicke auf den Berglasferner
Die im Beitrag gegenübergestellte jüngere Ansicht des Berglasferners.
2025 148 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
„Grandelen“: Krokusse im Frühling.Herbstfarben am Weg.Zum Saisonschluss auf dem Stubaier Höhenweg.
Zwischen Krokussen, Wasserfällen und Bergseen findet der Sommer viele leise Motive. Zum Saisonschluss erscheinen Bilder vom Stubaier Höhenweg in den Alpeiner Bergen. Spätere Beiträge wenden den Blick schon auf die nächste Schitourenzeit. Der Abschied vom Sommer ist zugleich eine Vorfreude.
2026 149 / 172
Verantwortung und Vorfreude
Die Franz-Senn-Hütte am Alpeiner Bach.
Die letzte Saison dieser Chronik beginnt mit knapper Schneelage und schwierigen Verhältnissen. Es wird umgekehrt, beobachtet und zeitweise auch abgesagt. Später folgen gute Tourentage und ein Sommer mit Wolken, Reif und deutlichen Bildern vom Gletscherrückgang. Ende September schließt sich die Sammlung mit einem Blick auf die kommende Schitourensaison.
2026 150 / 172
Umkehren gehört dazu
Lawinenbeobachtungen im Februar aus der Luft.
Am 17. Jänner führt eine Erkundung ins Horntal. Das Ziel wäre die Horntalspitze gewesen. Setzungsgeräusche und Rissbildungen lassen den steilen Gipfelhang jedoch zu gefährlich erscheinen. Der Verfasser bricht das Vorhaben ab und macht genau diese Entscheidung zum Inhalt seines Berichts.
Im Februar folgt eine Meldung über außergewöhnliche Lawinenaktivität. Mehrere Staublawinen werden im Hüttenbereich beobachtet. Der Beitrag betont, dass es richtig gewesen sei, die Buchungen für die vorangegangenen Tage von Hüttenseite zu stornieren.
Beide Einträge bewahren Entscheidungen, deren Erfolg gerade darin liegt, etwas nicht zu tun. Ein Gipfel bleibt aus, Gäste kommen an diesen Tagen nicht. In einer Chronik des Hüttenlebens sind solche Momente ebenso wichtig wie ausgebuchte Wochenenden und gelungene Touren.
2026 151 / 172
Genau hinschauen
Risse und Setzungen werden im Jänner dokumentiert. Die Erläuterungen stammen aus dem Originalbild.
2026 152 / 172
Genau hinschauen
Frische Spuren nach den kräftigen Schneefällen Ende März.
2026 153 / 172
Der Sommer verabschiedet sich
Der Kraftplatz zum Saisonschluss.
Ende März bringt kräftiger Schneefall neue Zuversicht. Bei der Hütte werden fünfzig Zentimeter, an der Wetterstation im Horntal siebzig Zentimeter Neuschnee gemeldet. Im April folgen gute Tourentage und ein begeisterter Saisonabschluss.
Für den Sommer wird die Öffnung am 11. Juni angekündigt. Die späteren Bilder halten ganz unterschiedliche Momente fest: ersten Reif und Fernsicht im Juli, markante Wolken, den Rinnensee und die Reste des einst mächtigen Alpeiner Ferners.
Im September stehen herbstliche Morgen und fast hochsommerliche Temperaturen nebeneinander. Die Hütte kündigt ihre Schließung ab dem 27. September an. Die letzten Touren dienen zugleich dazu, einen Überblick über die Gletscher zu gewinnen – als Grundlage für die kommende Schitourensaison. Ein Ende, das schon wieder nach vorne schaut.
2026 154 / 172
Ein Sommer voller Motive
Wollgras und Berge in einer sommerlichen Bildserie.
2026 155 / 172
Ein Sommer voller Motive
Der Rinnensee mit klarer Spiegelung.
2026 156 / 172
Was von diesem Jahr bleibt
Die Hütte öffnet sich dem Sommer.Wolken über den Bergen im September.Gletscherlandschaft bei den letzten Erkundungen des Sommers.
Was bleibt, ist keine lückenlose Liste aller Tage. Es sind die Momente, die wichtig genug waren, um festgehalten zu werden, und für die zwischen den Aufgaben Zeit zum Veröffentlichen blieb. Die Berge verändern sich, die Jahreszeiten kehren wieder, Menschen kommen und gehen. Die Bilder bewahren etwas von dem, was diese Jahre auf der Franz-Senn-Hütte ausgemacht hat.
2026 157 / 172
Der Alpeiner in früheren Bildern
Historische Ansicht, im Bild mit „um 1900“ bezeichnet.
2026 158 / 172
Der Alpeiner in früheren Bildern
Vergleichsaufnahme mit der Bildangabe „Gletscherstand 2011“.
2026 159 / 172
Was vom Eis bleibt
Eine Ansicht des Alpeiner Ferners mit der Bildangabe 2015.
2026 160 / 172
Was vom Eis bleibt
Jüngere Ansicht aus der 2026 veröffentlichten Rückschau.
FRANZ-SENN-HÜTTE 161 / 172
Zu den Quellen
Grundlage sind 629 veröffentlichte Beiträge und 2.536 Bildverweise aus dem Archiv der Franz-Senn-Hütte. Die Kapitel folgen dem Veröffentlichungsjahr. Einige Fotos zeigen frühere Jahre: Die Terrassenbilder von 2012 etwa stammen aus dem März 2011. Auch Familienfotos und Gletscheransichten reichen weiter zurück.
Die Texte verbinden belegte Ereignisse. Beobachtungen zu Schnee, Wegen und Touren beschreiben die damaligen Verhältnisse. Die Aufnahmen stammen aus dem Hüttenarchiv; individuelle Urheber sind dort nicht durchgehend genannt.
Das Verzeichnis führt Text- und Bildquellen mit den Seiten dieser Ausgabe auf. Die Titel sind im PDF verlinkt.
Texte und Fotografien: Webseitenarchiv der Franz-Senn-Hütte, bereitgestellt von der Familie Fankhauser. Der überwiegende Teil der Fotografien und Einträge stammt von Horst Fankhauser. Auswahl, verbindende Texte und Gestaltung mit Unterstützung von ChatGPT.
Für diese Ausgabe wurden Farbe und Helligkeit aufeinander abgestimmt. Bei kleineren Vorlagen unterstützt ein am jeweiligen Foto gelerntes Verfahren die Vergrößerung und Kantenschärfung. Es wurden keine neuen Bildmotive erzeugt.
November 2026 · 19 Jahreskapitel · 196 Fotografien